Produktbild: Die blaue Amsel
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Die blaue Amsel

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2012

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

2572 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641080792

Beschreibung

Zitat

"Die Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart kann fast nicht anders sein, als dass man dauernd die gewaltigen Schatten spürt, die unsere Zeit wirft. Einige von Franz Hohlers Prosaminiaturen, Wortspielen, Travestien, Märchen und Geschichten aus 'Die blaue Amsel' sind inmitten jener gewaltigen Schatten, die unsere Zeit wirft, zeitlos und schön."

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

27.04.2012

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

2572 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641080792

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Klein aber fein...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.08.2018

Bewertungsnummer: 3029985

Bewertet: eBook (ePUB)

Franz Hohler ist als Erzähler ein Virtuose der Überraschung. In seinem Erzählungsband aus dem Jahr 1995, in dem tatsächlich eine blaue Amsel auftritt, allerdings sehr zum Missfallen der meisten schwarzen Amseln, stellt er seine ganz einzigartige Fähigkeit mit viel Witz, Ironie und Lust an grotesken Wendungen und absurden Pointen unter Beweis. Franz Hohler hat ein feines Gespür für die kleinen Ereignisse im Alltag, die alles andere als banal sind. Und so verwandelt sich dabei unter der Hand das Aufräumen der Wohnung bei ihm in eine Schlacht um Leben und Tod, und nach einem schlechten Kinofilm wird ihm plötzlich klar, dass er einen kostbaren Nachmittag herumgebracht, nein: umgebracht hat. Und wie stumpf erst viele Zeitgenossen sind, wie lange es dauert, bis sie etwas empfinden! Da müssen sich schon Jesus und der Teufel zusammentun, um dem Papst einen Schrecken einzujagen… Genau beobachten kann er, der Schweizer Autor Franz Hohler. Scheinbar alltägliche Situationen werden durch die akribische und minutiöse Schilderung zu etwas Besonderem. Und so sind die 29 kurzen und manchmal auch etwas längeren Geschichten allesamt kleine Überraschungen mit vollkommen unterschiedlichen Themen. Der Schreibstil ist akkurat, stellenweise nahezu poetisch, oftmals aber auch von unerwartetem Humor durchzogen. “Vor dem Eisenbahnfenster wird Dänemark durchgezogen. Der Bühnenbildner hat sich für Bäume, Büsche, Äcker und Wiesen entschieden. Auf zusammenhängende Wälder hat er verzichtet. (…) Die Windknechte stehen gern in der Nähe des Meeres, es sind hohe Masten mit dreiflügligen Propellern, die den Wind einfangen und in die Steckdosen jagen.” Wie immer bei einer Sammlung von Kurzgeschichten konnte mich auch hier nicht jede einzelne begeistern, doch ich war jedesmal gespannt, wovon die jeweilige Erzählung nun handelte und wurde oftmals angenehm überrrascht. Das Schwizerdütsch tauchte glücklicherweise nur punktuell auf - und überforderte mich dann prompt, wenn keine Übersetzung angeboten wurde. Aber das meiste war gut verständlich, und in der Summe bin ich von dem Büchlein wirklich angetan! Ein Überraschungsfund, der sich gelohnt hat! © Parden  

Klein aber fein...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.08.2018
Bewertungsnummer: 3029985
Bewertet: eBook (ePUB)

Franz Hohler ist als Erzähler ein Virtuose der Überraschung. In seinem Erzählungsband aus dem Jahr 1995, in dem tatsächlich eine blaue Amsel auftritt, allerdings sehr zum Missfallen der meisten schwarzen Amseln, stellt er seine ganz einzigartige Fähigkeit mit viel Witz, Ironie und Lust an grotesken Wendungen und absurden Pointen unter Beweis. Franz Hohler hat ein feines Gespür für die kleinen Ereignisse im Alltag, die alles andere als banal sind. Und so verwandelt sich dabei unter der Hand das Aufräumen der Wohnung bei ihm in eine Schlacht um Leben und Tod, und nach einem schlechten Kinofilm wird ihm plötzlich klar, dass er einen kostbaren Nachmittag herumgebracht, nein: umgebracht hat. Und wie stumpf erst viele Zeitgenossen sind, wie lange es dauert, bis sie etwas empfinden! Da müssen sich schon Jesus und der Teufel zusammentun, um dem Papst einen Schrecken einzujagen… Genau beobachten kann er, der Schweizer Autor Franz Hohler. Scheinbar alltägliche Situationen werden durch die akribische und minutiöse Schilderung zu etwas Besonderem. Und so sind die 29 kurzen und manchmal auch etwas längeren Geschichten allesamt kleine Überraschungen mit vollkommen unterschiedlichen Themen. Der Schreibstil ist akkurat, stellenweise nahezu poetisch, oftmals aber auch von unerwartetem Humor durchzogen. “Vor dem Eisenbahnfenster wird Dänemark durchgezogen. Der Bühnenbildner hat sich für Bäume, Büsche, Äcker und Wiesen entschieden. Auf zusammenhängende Wälder hat er verzichtet. (…) Die Windknechte stehen gern in der Nähe des Meeres, es sind hohe Masten mit dreiflügligen Propellern, die den Wind einfangen und in die Steckdosen jagen.” Wie immer bei einer Sammlung von Kurzgeschichten konnte mich auch hier nicht jede einzelne begeistern, doch ich war jedesmal gespannt, wovon die jeweilige Erzählung nun handelte und wurde oftmals angenehm überrrascht. Das Schwizerdütsch tauchte glücklicherweise nur punktuell auf - und überforderte mich dann prompt, wenn keine Übersetzung angeboten wurde. Aber das meiste war gut verständlich, und in der Summe bin ich von dem Büchlein wirklich angetan! Ein Überraschungsfund, der sich gelohnt hat! © Parden  

etwas fehlt..

MonaMayfair aus karlsruhe am 18.04.2021

Bewertungsnummer: 571354

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

das, was auszeichnend ist für franz hohler: das surreale.. das "komischi".. es waren sehr viele länder- und städtegeschichten dabei.. schon auch ein paar seltsame geschichten, aber für meinen geschmack zu wenige..

etwas fehlt..

MonaMayfair aus karlsruhe am 18.04.2021
Bewertungsnummer: 571354
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

das, was auszeichnend ist für franz hohler: das surreale.. das "komischi".. es waren sehr viele länder- und städtegeschichten dabei.. schon auch ein paar seltsame geschichten, aber für meinen geschmack zu wenige..

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Die blaue Amsel

von Franz Hohler

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