Italien 1944: Kurz vor Kriegsende landet in San Vito in der Toskana ein amerikanischer Soldat mit seinem Fallschirm mitten in einem malerischen Renaissancegarten, ausgerechnet unter dem Fenster der englischen Gouvernante, die ihn vor den deutschen Besatzern versteckt. Das ist die Geschichte von Mortimer und Miss Molly, eine Liebesgeschichte. Jedenfalls der Anfang davon, wie sie knapp dreissig Jahre später ein alter Amerikaner erzählt, als er Julia und Marco kennenlernt, die es nach San Vito verschlagen hat. Am nächsten Morgen ist er verschwunden. Und so beginnt das junge Paar, die Geschichte der beiden für sich selbst fortzuspinnen. Ein Roman aus Österreich über die Magie des Erzählens.
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Bella Italia
Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 10.09.2013
Bewertungsnummer: 478560
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Peter Henisch ist zu beneiden. Er verbringt nämlich den Großteil des Jahres in der Toskana. Kritiker mögen ihm vorwerfen, dass seine Liebe zu Italien die Qualität seiner Texte eher verflachen lässt. Doch fern ab jeder literarischen Wertung: das Buch ist zum Knuddeln. Eine einzige Liebesgeschichte von Anfang an. Und erzählen kann
er ja, der Peter Henisch!
Henisch anders
Ursula Kutzer aus Wien am 12.09.2013
Bewertungsnummer: 249306
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich kannte von Peter Henisch bis jetzt nur die Liebeserklärungen an seinen Vater und seine Großmutter. Dieses Buch ist anders, hat mir aber auch sehr gut gefallen. Es verwebt geschickt zwei Erzählstränge, einerseits die Geschichte von Mortimer und Miss Molly, er amerikanischer Soldat im zweiten Weltkrieg, sie Gouvernante bei einer italienischen Adelsfamilie und andererseits die Geschichte von Julia und Marco beginnend Anfang der achziger Jahre. Henisch lässt Bilder im Kopf entstehen, am Ende klappt man das Buch mit einem wohligen Seufzer zu, und erfreut sich an einem gelungenen Abschluss!