Wie Petermännchen zu Hut und Stelzen kam
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
6 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
01.01.1992
Verlag
Edition DigitalSeitenzahl
57 (Printausgabe)
Dateigröße
377 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783863940294
Wie Petermännchen zu Hut und Stelzen kam. Ein Märchen und zwei Geschichten aus dem reichen Sagenschatz über den Schweriner Schlossgeist Petermännchen.
In märchenhafter Form wird ein Stück Heimatgeschichte aus der Zeit der frühdeutschen Besiedelung Mecklenburgs dargestellt und "ganz nebenbei" die Entstehung einer Sagenfigur gestaltet.
Im Nachwort geht die Autorin auf reale historische Fakten ein, die in das Märchen eingearbeitet wurden. Das spannende Märchen ist in der Handlung übersichtlich gegliedert und in relativ grosser Schrift gedruckt. Damit eignet es sich auch hervorragend für Leseübungen von Kindern. Zeichnungen von Horst Schmedemann.
Inhalt:
Wie Petermännchen zu Hut und Stelzen kam oder Peter der Schmied; Petermännchen belohnt ein Zimmermädchen; Petermännchen heilt einen Prinzen
Zufrieden hatte der Schlossgeist dem flinken Mädchen bei der Arbeit zugesehen. Ihm gefiel das junge Menschenkind, das so unverdrossen arbeitete und sich nicht missgelaunt und mürrisch zeigte. Zum Dank schenkte er ihm eine grosse schwere Armspange. Sie war aus Eisen und schon ganz verrostet. Die Schusterstochter konnte sich aber lebhaft vorstellen, wie gut die Spange aussehen würde, wenn man sie nur recht blankputzte.
Obwohl sie keinen Schmuck besass und doch, wie andere auch, ihre Freude an schönen Dingen hatte, wollte sie ihn aber nicht annehmen. Um das kleine Männchen nicht zu verletzen und damit es nicht denke, sie lehne die Spange ob ihrer Unscheinbarkeit ab, sagte sie: "Ich brauche keinen Schmuck. Er würde mich auch bei der Arbeit stören, und ausserdem habe ich das Bett nur gemacht, weil ich Dir helfen wollte und nicht um eines Lohnes willen."
Da lächelte das Petermännchen sie freundlich an, legte ihr die Spange einfach in die Hand und sagte "Nimm sie nur. Nimm! Sie wird dir Glück bringen." Na, Glück konnte das Mädchen gebrauchen, und so griff sie zu. Sie bedankte sich artig und schickte sich an, den weiten Weg zurückzugehen. Doch eh sie sich`s versah, war sie schon in ihrem Kämmerlein. Dort legte sie die Spange in ihr Schränkchen und ging zu Bett. Im Nu war sie eingeschlafen. Als sie am anderen Morgen erwachte, kam ihr gleich das Petermännchen und sein geheimnisvolles Lächeln in den Sinn, als es sagte, dass die Spange Glück bringe. Sie öffnete das Schränkchen. Da sah sie zu ihrer grossen Verwunderung, das rostige Eisen der Spange hatte sich in glänzendes Gold verwandelt. Da strahlten die Augen des Mädchens vor Freude ob des kostbaren Schmuckes.
Aber sie wurde nich hoffärtig. Sie blieb bescheiden und fleissig, half anderen, wo sie nur konnte, und vergass auch ihre armen Eltern nicht. So erwarb sie das Glück, das ihr Petermännchen versprochen hatte.
In märchenhafter Form wird ein Stück Heimatgeschichte aus der Zeit der frühdeutschen Besiedelung Mecklenburgs dargestellt und "ganz nebenbei" die Entstehung einer Sagenfigur gestaltet.
Im Nachwort geht die Autorin auf reale historische Fakten ein, die in das Märchen eingearbeitet wurden. Das spannende Märchen ist in der Handlung übersichtlich gegliedert und in relativ grosser Schrift gedruckt. Damit eignet es sich auch hervorragend für Leseübungen von Kindern. Zeichnungen von Horst Schmedemann.
Inhalt:
Wie Petermännchen zu Hut und Stelzen kam oder Peter der Schmied; Petermännchen belohnt ein Zimmermädchen; Petermännchen heilt einen Prinzen
Zufrieden hatte der Schlossgeist dem flinken Mädchen bei der Arbeit zugesehen. Ihm gefiel das junge Menschenkind, das so unverdrossen arbeitete und sich nicht missgelaunt und mürrisch zeigte. Zum Dank schenkte er ihm eine grosse schwere Armspange. Sie war aus Eisen und schon ganz verrostet. Die Schusterstochter konnte sich aber lebhaft vorstellen, wie gut die Spange aussehen würde, wenn man sie nur recht blankputzte.
Obwohl sie keinen Schmuck besass und doch, wie andere auch, ihre Freude an schönen Dingen hatte, wollte sie ihn aber nicht annehmen. Um das kleine Männchen nicht zu verletzen und damit es nicht denke, sie lehne die Spange ob ihrer Unscheinbarkeit ab, sagte sie: "Ich brauche keinen Schmuck. Er würde mich auch bei der Arbeit stören, und ausserdem habe ich das Bett nur gemacht, weil ich Dir helfen wollte und nicht um eines Lohnes willen."
Da lächelte das Petermännchen sie freundlich an, legte ihr die Spange einfach in die Hand und sagte "Nimm sie nur. Nimm! Sie wird dir Glück bringen." Na, Glück konnte das Mädchen gebrauchen, und so griff sie zu. Sie bedankte sich artig und schickte sich an, den weiten Weg zurückzugehen. Doch eh sie sich`s versah, war sie schon in ihrem Kämmerlein. Dort legte sie die Spange in ihr Schränkchen und ging zu Bett. Im Nu war sie eingeschlafen. Als sie am anderen Morgen erwachte, kam ihr gleich das Petermännchen und sein geheimnisvolles Lächeln in den Sinn, als es sagte, dass die Spange Glück bringe. Sie öffnete das Schränkchen. Da sah sie zu ihrer grossen Verwunderung, das rostige Eisen der Spange hatte sich in glänzendes Gold verwandelt. Da strahlten die Augen des Mädchens vor Freude ob des kostbaren Schmuckes.
Aber sie wurde nich hoffärtig. Sie blieb bescheiden und fleissig, half anderen, wo sie nur konnte, und vergass auch ihre armen Eltern nicht. So erwarb sie das Glück, das ihr Petermännchen versprochen hatte.
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