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Die Legende vom heiligen Trinker

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.11.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

64 (Printausgabe)

Dateigröße

1519 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257602807

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.11.2012

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

64 (Printausgabe)

Dateigröße

1519 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257602807

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Wunschdenken trifft auf Realität

Bewertung am 29.06.2020

Bewertungsnummer: 393592

Bewertet: eBook (ePUB)

Roths Erzählung beginnt beinahe märchenhaft: Ein Fremder schenkt dem alkoholkranken Obdachlosen Andreas zweihundert Francs, die glorreiche Zukunft scheint plötzlich ganz nah. Doch die Realität ist kein Märchen. Und Andreas ist immer noch ein Trinker ... So knapp wie atmosphärisch, so traurig wie schön - die "Legende" möchte man am liebsten wieder und wieder lesen!

Wunschdenken trifft auf Realität

Bewertung am 29.06.2020
Bewertungsnummer: 393592
Bewertet: eBook (ePUB)

Roths Erzählung beginnt beinahe märchenhaft: Ein Fremder schenkt dem alkoholkranken Obdachlosen Andreas zweihundert Francs, die glorreiche Zukunft scheint plötzlich ganz nah. Doch die Realität ist kein Märchen. Und Andreas ist immer noch ein Trinker ... So knapp wie atmosphärisch, so traurig wie schön - die "Legende" möchte man am liebsten wieder und wieder lesen!

Wie gewonnen...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.10.2023

Bewertungsnummer: 3029516

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paris, 1934: Durch eigenes Verschulden ist Andreas Kartak auf der Straße gelandet und schläft von nun an unter den Brücken der Seine. Als ihm eines Tages ein Fremder 200 Franc leiht, verpflichtet sich Andreas – ein Mann von Ehre –, diesen Betrag wieder zurückzugeben. Doch anstatt seinem Vorsatz nachzukommen, vertrinkt er das Geld. Getrieben von schlechtem Gewissen verdient er es durch ehrliche Arbeit erneut, aber auch dieses Mal vertrinkt er das Geld erneut. Doch Andreas scheint das Glück gepachtet zu haben, denn die Wunder häufen sich – aber wie lange kann das Glück wirklich anhalten? (Verlagsbeschreibung) Zum Thema “Legende” meint Wikipedia: “Die Legende ist eine mit dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte bzw. literarische Gattung, in der historische Ereignisse durch spätere Hinzufügungen überhöht oder verfälscht wurden. Legenden haben meist wie Sagen einen wahren Kern, der fantastisch ausgeschmückt wird.” Tatsächlich erinnert der letzte Text des Schriftstellers Joseph Roth (bekannt durch Romane wie “Hiob” oder auch “Radetzkymarsch”) an ein Märchen. Und zwar an das vom “Hans im Glück” - nur deutlich melancholischer. Wie “Hans im Glück” wirkt der Antiheld Andreas recht naiv und kann das Gute, das im widerfährt, nicht festhalten. Eines Tages begenet ihm unter einer der Seinebrücken, wo er als Clochard lebt, ein gutsituierter Herr, der ihm einfach so 200 Francs überlässt. Andreas ist erstaunt und erfreut, will das Geld jedoch eines Tages zurückzahlen, weshalb der reiche Herr vorschlägt, dass er es dann der heiligen Therese von Lisieux spenden soll in der Ste Marie des Batignolles.  Trotz des festen Vorsatzes von Andreas will diese Spende jedoch einfach nicht gelingen. Er vertrinkt das Geld, verdient es sich durch harte Arbeit wieder, gibt es erneut mit vollen Händen aus, findet eine stattliche Summe Geldes, wird über den Tisch gezogen, wieder geschieht ein Wunder… Andreas lebt in den Tag hinein, ob er nun Geld hat oder nicht - und wenn es weg ist, ist es eben so. Gutgläubig und schicksalsergeben ist dieser Andreas, was geschieht, das geschieht eben, und man muss das Beste daraus machen. Auch wenn er weiter an sein Wunder glaubt. Doch wie lange kann das gutgehen? Der Schreibstil wirkt leichtfüßig und besticht durch seine altertümliche und gelassene Art des Erzählens, was mir außerordentlich gut gefiel und mich gleich in die Geschichte zog. Doch trotz der vermeintlichen Leichtigkeit durchzieht ein melancholischer Ton die Erzählung, was nicht Wunder nimmt, denn der alkoholkranke Joseph Roth nimmt in dieser seiner letzten Erzählung im Grunde seinen eigenen Tod (mit gerade einmal 44 Jahren) poetisch vorweg. Im informativen Nachwort wird zudem darauf hingewiesen, dass der mysteriöse gutsituierte Herr auch einem Vorbild in Roths Leben entspricht: “Denn der wohlgekleidete, ebenfalls heimatlose Herr ist ihm vielfach begegnet. Und jedes Mal hat er dem Trinker Joseph Roth 200 Francs zugesteckt. Sein Name (…) ist Stefan Zweig.” (S. 97f.) Eine leise Erzählung, die mich trotz ihres märchenhaften und damit distanzierten Anstrichs auch berühren konnte. Und die mich nun neugierig gemacht hat auf weitere Werke von Joseph  Roth…   © Parden                                

Wie gewonnen...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.10.2023
Bewertungsnummer: 3029516
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paris, 1934: Durch eigenes Verschulden ist Andreas Kartak auf der Straße gelandet und schläft von nun an unter den Brücken der Seine. Als ihm eines Tages ein Fremder 200 Franc leiht, verpflichtet sich Andreas – ein Mann von Ehre –, diesen Betrag wieder zurückzugeben. Doch anstatt seinem Vorsatz nachzukommen, vertrinkt er das Geld. Getrieben von schlechtem Gewissen verdient er es durch ehrliche Arbeit erneut, aber auch dieses Mal vertrinkt er das Geld erneut. Doch Andreas scheint das Glück gepachtet zu haben, denn die Wunder häufen sich – aber wie lange kann das Glück wirklich anhalten? (Verlagsbeschreibung) Zum Thema “Legende” meint Wikipedia: “Die Legende ist eine mit dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte bzw. literarische Gattung, in der historische Ereignisse durch spätere Hinzufügungen überhöht oder verfälscht wurden. Legenden haben meist wie Sagen einen wahren Kern, der fantastisch ausgeschmückt wird.” Tatsächlich erinnert der letzte Text des Schriftstellers Joseph Roth (bekannt durch Romane wie “Hiob” oder auch “Radetzkymarsch”) an ein Märchen. Und zwar an das vom “Hans im Glück” - nur deutlich melancholischer. Wie “Hans im Glück” wirkt der Antiheld Andreas recht naiv und kann das Gute, das im widerfährt, nicht festhalten. Eines Tages begenet ihm unter einer der Seinebrücken, wo er als Clochard lebt, ein gutsituierter Herr, der ihm einfach so 200 Francs überlässt. Andreas ist erstaunt und erfreut, will das Geld jedoch eines Tages zurückzahlen, weshalb der reiche Herr vorschlägt, dass er es dann der heiligen Therese von Lisieux spenden soll in der Ste Marie des Batignolles.  Trotz des festen Vorsatzes von Andreas will diese Spende jedoch einfach nicht gelingen. Er vertrinkt das Geld, verdient es sich durch harte Arbeit wieder, gibt es erneut mit vollen Händen aus, findet eine stattliche Summe Geldes, wird über den Tisch gezogen, wieder geschieht ein Wunder… Andreas lebt in den Tag hinein, ob er nun Geld hat oder nicht - und wenn es weg ist, ist es eben so. Gutgläubig und schicksalsergeben ist dieser Andreas, was geschieht, das geschieht eben, und man muss das Beste daraus machen. Auch wenn er weiter an sein Wunder glaubt. Doch wie lange kann das gutgehen? Der Schreibstil wirkt leichtfüßig und besticht durch seine altertümliche und gelassene Art des Erzählens, was mir außerordentlich gut gefiel und mich gleich in die Geschichte zog. Doch trotz der vermeintlichen Leichtigkeit durchzieht ein melancholischer Ton die Erzählung, was nicht Wunder nimmt, denn der alkoholkranke Joseph Roth nimmt in dieser seiner letzten Erzählung im Grunde seinen eigenen Tod (mit gerade einmal 44 Jahren) poetisch vorweg. Im informativen Nachwort wird zudem darauf hingewiesen, dass der mysteriöse gutsituierte Herr auch einem Vorbild in Roths Leben entspricht: “Denn der wohlgekleidete, ebenfalls heimatlose Herr ist ihm vielfach begegnet. Und jedes Mal hat er dem Trinker Joseph Roth 200 Francs zugesteckt. Sein Name (…) ist Stefan Zweig.” (S. 97f.) Eine leise Erzählung, die mich trotz ihres märchenhaften und damit distanzierten Anstrichs auch berühren konnte. Und die mich nun neugierig gemacht hat auf weitere Werke von Joseph  Roth…   © Parden                                

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Die Legende vom heiligen Trinker

von Joseph Roth

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Melina Bossart

Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

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5/5

Die Legende vom heiligen Trinker - Joseph Roth 1939

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurz, knackig, amüsant. Die Legende vom heiligen Trinker ist eine Novelle von Joseph Roth, die 1939 posthum veröffentlicht wurde. Das Buch handelt vom obdachlosen Andreas, der 1934 in Paris lebt. Durch einen Zufall bekommt er eine Summe Geld, das er, weil er ein Mann von Ehre ist, auch zurückzahlen will. Doch im Rausch vergisst er den guten Vorsatz und versäuft das ganze Geld. Durch ehrliche Arbeit verdient er das Geld wieder, doch versäuft er es erneut. Ein Teufelskreis, bei dem ich den Schluss noch offen lassen will, damit dem Leser eine gewisse Spannung erhalten bleibt. Mit viel Witz geschrieben, hat mich das Buch auf den ganzen 100 Seiten köstlich unterhalten!
  • Melina Bossart
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die Legende vom heiligen Trinker - Joseph Roth 1939

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurz, knackig, amüsant. Die Legende vom heiligen Trinker ist eine Novelle von Joseph Roth, die 1939 posthum veröffentlicht wurde. Das Buch handelt vom obdachlosen Andreas, der 1934 in Paris lebt. Durch einen Zufall bekommt er eine Summe Geld, das er, weil er ein Mann von Ehre ist, auch zurückzahlen will. Doch im Rausch vergisst er den guten Vorsatz und versäuft das ganze Geld. Durch ehrliche Arbeit verdient er das Geld wieder, doch versäuft er es erneut. Ein Teufelskreis, bei dem ich den Schluss noch offen lassen will, damit dem Leser eine gewisse Spannung erhalten bleibt. Mit viel Witz geschrieben, hat mich das Buch auf den ganzen 100 Seiten köstlich unterhalten!

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