Raumkonfigurationen in der Romantik
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2010
Herausgeber
Walter PapeVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
315 (Printausgabe)
Dateigröße
4246 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110231014
Um 1800 werden die 'Räume des Inneren', werden geistige und psychische Prozesse, Zustände oder Beziehungen, die sich unmittelbarer Anschauung entziehen, neu symbolisiert und narrativiert: Gehirnhöhlen werden begehbar, subjektivierte Landschaften werden zu phantastischen Bildern des Inneren. Im Gegensatz dazu erfasst der Band des Kolloquiums vor allem die erzählten 'realen' Räume in ihrer Symbolfunktion und der Art ihrer Narrativierung. Es geht dabei um die kulturelle Kodierung von Häusern und Zimmern, Schlössern und Türmen mit ihren Möglichkeiten des Abschliessens und der Öffnung durch Fenster und Türen. Jedoch auch die sich öffnenden Räume (die Weite des Meeres, Flusslandschaften und ferne Länder) werden untersucht. Das Moment des Öffnens und Abschliessens von Räumen kann die Perspektive von narratologischen Untersuchungen produktiv lenken, so können zum Beispiel Erfahrungen der Grenze die Figurenzeichnung massgeblich strukturieren. Die Analysen der erzählten Räume/Raumbrüche und Architekturen und ihrer Beziehung zu ihren 'Bewohnern' tragen im Rahmen des gegenwärtig proklamierten spatial oder topographical turn zu einer neuen Vermessung eines sowohl erzähl- und darstellungstechnisch als auch kulturanthropologisch zentralen Komplexes bei.
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