Band 29
Geachtet - geleugnet - geehrt Oberst Gustav Petri, Retter von Wernigerode
Aus der Reihe
Harz Forschungen
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- Taschenbuch
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.08.2013
Verlag
Lukas Verlag für Kunst- und GeistesgeschichteSeitenzahl
336 (Printausgabe)
Dateigröße
18349 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783867328029
Wie aus seinem erst jüngst wiederentdeckten Tagebuch der Kriegsjahre 1939-45 hervorgeht, stand der Kaufmann und Wehrmachtsoffizier Gustav Petri (1888-1945) dem nationalsozialistischen Regime in klarer Abneigung gegenüber und unterhielt lose Beziehungen zum militärischen Widerstand. Nach Einsätzen in Russland und Frankreich wurde ihm in den letzten Kriegstagen befohlen, die Stadt Wernigerode gegen die Amerikaner zu verteidigen. Militärische Einsicht und humanistische Verantwortung veranlassten ihn jedoch, den Befehl zu verweigern, was ihm den Tod, den Wernigerödern das Leben und den Erhalt ihrer Stadt einbrachte.
Das Buch von Peter Lehmann widmet sich zunächst dem Werdegang und der Persönlichkeit von Gustav Petri. In einem zweiten Teil werden die für Petri und Wernigerode fünf entscheidenden Tage im April 1945 nachgezeichnet. Der dritte Teil schliesslich befasst sich mit der Wirkungsgeschichte der Befehlsverweigerung. Nach der Erschiessung wurde Petri an einem bis heute unbekannten Ort in den Harzbergen vergraben. In den Zeiten des Kalten Kriegs wurden Tat und Tod des 'Retters von Wernigerode' aus politischen Gründen geleugnet, ein Gedenkkreuz entfernt, Forschungen abgebrochen. In der Bundesrepublik gelang die Wiedergutmachung 1956 nur mit Mühe. In Wernigerode wurde seiner erst nach 1989 am 'Wohltäterbrunnen' gedacht und eine Strasse nach ihm benannt.
Wichtige Dokumente, Zeitzeugenberichte und Fotos ergänzen die Darstellung. Eine beigefügte CD enthält das vollständige Tagebuch von Gustav Petri aus den Jahren 1939 bis 1945.
Das Buch von Peter Lehmann widmet sich zunächst dem Werdegang und der Persönlichkeit von Gustav Petri. In einem zweiten Teil werden die für Petri und Wernigerode fünf entscheidenden Tage im April 1945 nachgezeichnet. Der dritte Teil schliesslich befasst sich mit der Wirkungsgeschichte der Befehlsverweigerung. Nach der Erschiessung wurde Petri an einem bis heute unbekannten Ort in den Harzbergen vergraben. In den Zeiten des Kalten Kriegs wurden Tat und Tod des 'Retters von Wernigerode' aus politischen Gründen geleugnet, ein Gedenkkreuz entfernt, Forschungen abgebrochen. In der Bundesrepublik gelang die Wiedergutmachung 1956 nur mit Mühe. In Wernigerode wurde seiner erst nach 1989 am 'Wohltäterbrunnen' gedacht und eine Strasse nach ihm benannt.
Wichtige Dokumente, Zeitzeugenberichte und Fotos ergänzen die Darstellung. Eine beigefügte CD enthält das vollständige Tagebuch von Gustav Petri aus den Jahren 1939 bis 1945.
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