Interkulturelle Phänomenologie bei Heinrich Rombach
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.12.2005
Verlag
Traugott Bautz eBooksSeitenzahl
132 (Printausgabe)
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783869450933
Vor dem Horizont dieser Hermetik hat Rombach bedeutende Ansätze dafür ausgearbeitet, die eurozentrische Verengung in der Philosophie aufzubrechen und den westlichen und östlichen Weg auf eine gemeinsame Menschheitskultur hin einzuschlagen. Ein wichtiges Moment ist dabei, die Sonderstellung des Menschen im Kosmos in Frage zu stellen und aussermenschliche Wirklichkeit und den 'menschlichen Menschen' aufeinander zu öffnen Vor allem aber entwickelt Rombach eine Phänomenologie des Gesprächs als des grossen Zusammenhangs des Denkens in Epochen und Kulturkreisen.
Es zielt nicht auf Konsens, sondern auf ein Tiefengespräch kultureller Welten, in dem im Handlungsgespräch "gemeinsame Haltungen, gemeinsame Einstellungen" auch dort entstehen, "wo sich die Menschen durch ein Gespräch eher trennen". Diese Konzeption und Rombachs intensiver Austausch mit ostasiatischem Denken machen eine interkulturelle Vergegenwärtigung besonders wichtig, die auch im Kontrast zu anderen phänomenologischen Ansätzen der Interkulturalität in der Folge des späten Husserl, etwa im Blick auf Klaus Held, geführt werden wird.
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