Die faszinierende Geschichte eines nicht ganz gewöhnlichen Mädchens!Daniela Schreiter – Comic-Zeichnerin, Autorin und Illustratorin aus Berlin – beschreibt in der Graphic Novel „Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein“ unterhaltsam und berührend ihre Kindheit und Jugend. Schon als kleines Mädchen verhielt sie sich anders als andere Mädchen ihres Alters – unverständlich für ihre Umwelt, bis bei ihr das Asperger-Syndrom, eine spezielle Form des Autismus, diagnostiziert wurde. Menschen mit Asperger fühlen sich bisweilen, als kämen sie von einem anderen Stern.Der Form eines gezeichneten Tagebuchs ähnlich, erzählt Daniela Schreiter wie sie die Welt erlebt. Dabei klärt sie über den in Deutschland noch kaum bekannten Asperger-Autismus auf und räumt Vorurteile aus dem Weg. Ihre gezeichneten Erlebnisse sind derart charmant und pointiert, dass man ihr gerne auf dem Weg ins Erwachsenwerden folgt. Auch Lachen ist erlaubt, wenn man sie dabei begleitet, wie sie täglich über ihren eigenen Schatten springen muss, um am öffentlichen Leben teilzuhaben und dabei immer wieder in die Fettnäpfchen tappt, die die menschliche Gesellschaft für „Aliens“ bereithält.Ein faszinierendes Buch für jedermann und jedes Alter. Die Autorin schafft es wundervoll unterhaltend über ein Tabuthema aufzuklären, ohne dabei in eine Leidensgeschichte abzugleiten oder belehrend zu wirken.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
5/5
16.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Toll!
Ein ganz toller Comic, in dem ich mich selbst in unglaublich vielem wiedererkenne. Eigentlich dachte ich, das Buch sei vor allem für meine Tochter mit Aspergerdiagnose ideal – nun merke ich, dass es genauso perfekt für mich ist. Ich liebe es! Absolute Empfehlung.
sandrasliteratur
aus Nürnberg
5/5
20.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie es ist, anders zu sein.
Lest ihr auch manchmal informierende Comics?
Ich bisher tatsächlich kaum, aber als @paninicomics mir die Graphic Novel über das Leben der Autorin mit Autismus geschickt hat, war ich doch neugierig.
Denn wie viel weiß man wirklich das Tabuthema? Und vor allem: was von dem Wissen hat man nicht aus Vorurteilen und Mutmaßungen abgeleitet?
Klar war mir Autismus vorher schon ein Begriff, aber das war es auch schon. Was das eigentlich heißt eher nicht. Ich behaupte jetzt nicht, dass ich nach dem Comic total viel weiß, aber definitiv, dass ich mehr Verständnis für den Begriff erlangt habe. Vor allem, dass Autismus nicht bei jedem gleich ist.
Die Autorin, die mit dem Asperger-Syndrom, also einer speziellen Form von Autismus, diagnostiziert wurde, erzählt von ihrem erleben und gibt sehr interessante Einblicke in ihre Welt. Dabei klärt sie über grundlegende Dinge des Syndroms auf, betont aber immer wieder, dass Autismus von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Dennoch schult das Buch sehr gut, wenn es um das Verstehen von Autismus geht und gibt einige interessante Fakten an.
Ich persönlich habe in meinem Umfeld keine Personen, von denen ich weiß, dass sie ins Autismusspektrum fallen, habe mich aber dennoch gerne eingelesen. Das lag vielleicht daran, dass man durch den Comic eine andere Perspektive auf die eigene Welt und die der Mitmenschen bekommt. Der Inhalt hat mir außerdem einen Anstoß gegeben, generell Verständnis und alternative Blickwinkel zu entwickeln. Der Comic dient einerseits zur Aufklärung & Solidarisierung und hilft natürlich dabei, sich nicht allein zu fühlen. Für mich persönlich war er eine interessante Horizonterweiterung.
Bewertung
aus Modautal
5/5
29.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weg mit Schubladendenken und pauschalisieren
@paninicomicsde hat mir ohne zu wissen, dass ich im Wohnbereich mit Menschen mit Behinderung arbeite, als Überraschung diese #graphicnovel mitgeschickt. Ich habe mich gefreut, denn es passt sehr gut.
Es ist die Geschichte eines nicht ganz gewöhnlichen Mädchens.
Die Comiczeichnerin, Autorin und Illustratorin aus Berlin beschreibt in ihrer Graphic Novel #schattenspringer sehr detailliert, berührend und unkompliziert ihre Kindheit und Jugend. Bis ihr eine spezielle Form des #autismus diagnostiziert wurde.
Sie verhielt sich von Beginn an anders als andere Mädchen, was zu Missverständnissen und Unverständnis führte.
Es ist sehr gut und einfach erklärt, wie sich für @daniela_schreiter die Welt und ihre Mitmenschen darstellte und wie ihr Innenleben aussah. Sie muss daher täglich über ihren "Schatten" springen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen...immer wieder tappt sie in Fettnäpfchen.
#danielaschreiter räumt mit Vorurteilen auf und beginnt und endet ihr Werk damit klar zu stellen, dass jeder Mensch einzigartig ist und es nichts DEN Autisten gibt. Sie beschreibt in diesem #comic, die Welt, wie sie es wahrgenommen und erlebt hat. Möglicherweise haben andere ähnliche Erfahrungen gemacht, aber es muss nicht so sein. Weg mit pauschalisieren, Schubladendenken, Vorurteilen und Berührungsängsten.
Ich finde diesen Comic sehr gut, um sich über das Thema zu informieren und um sich besser einfühlen zu können. Natürlich waren es für mich keine neuen Erkenntnisse, aber ich habe diesen comic dennoch sehr gerne gelesen. Er ist für jedes Alter geeignet, die Autorin schafft es ohne erhobenen Zeigefinger und mit jeder Menge Humor jeden neugierigen Leser an dieses Thema heran zu führen. Ich kann es sehr empfehlen. Es gibt übrigens noch zwei Folgebände
KinderLeseWunder
5/5
06.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Blick auf die Herausforderungen von Autist:innen
Verschieden Autisten erzählen aus ihrem Erfahungsschatz, was den Blick auf die unterschiedlichen Biografien und Erlebnisse wunderbar weitet.
Klappentext
„Wer einen Autisten kennt, kennt genau EINEN Autisten“, sagt sich Daniela Schreiter im dritten Band von Schattenspringer und macht sich auf, andere Betroffene zu interviewen. Sie kombiniert dies wie immer mit ihren eigenen Erfahrungen und schafft es ein weiteres Mal wundervoll unterhaltend über ein scheinbares Tabuthema aufzuklären, ohne dabei in Leidensgeschichten abzugleiten oder belehrend zu wirken.
Inhalt
In sechs Interviews mit fünf weiteren Autisten spricht Danial Schreiter über unterschiedliche Themen: Studium, Beziehungen, Grundschulzeit, Arztbesuche, Umzug, Bewerbung und erster Job, Praktikum, Therapie und Diagnose. Durch diesen Band werden nochmal die vielfältigen Hürden für Autisten im Alltag deutlich, die mit mehr Aufklärung nicht notwenig sind.
Mögliche Leser:innen
Alle Menschen, die mit Menschen zu tun haben, um ein besseres Verständnis für Menschen im autistischen Spektrum zu bekommen.
Meine Meinung
Das ist eins der Bücher, die dem/der Leser:in deutlichen machen, wie sehr unsere Gesellschaft autistischen Menschen versucht in ein Korsett zu zwängen, dass für sie einfach nicht gesund ist. Im Übrigen trifft das eigentlich auf alle Menschen zu, denn würden wir Menschen offener auf die Bedürfnisse anderer Menschen eingehen, dann wäre die Welt für uns alle ein lebenswerterer Ort.
Bewertung
aus Wien
5/5
25.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
So schön geschrieben!
Ich habe dieses Buch meiner 15 jährigen Tochter gekauft, auf Empfehlung aus einem Forum. Sie ist ziemlich lange mit dem Buch gesessen, ich habe immer wieder ein "oh", "ah", "ja, das kenne ich" gehört und sie hat fleißig Post Its an die Stellen geklebt, die ihr bekannt vorkommen. Absolute Kaufempfehlung!