Die Theorie der zentralen Orte in Israel und Deutschland Zur Rezeption Walter Christallers im Kontext von Sharonplan und "Generalplan Ost"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.09.2014
Abbildungen
50 b/w ill.
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
665
Maße (L/B/H)
23.6/16/4.2 cm
Gewicht
1146 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-033813-3
Ist es möglich, zwischen dem israelischen „Sharonplan“ und dem „Generalplan Ost?“ eine konzeptionelle Verbindungslinie zu ziehen, die ihren Ursprung in W. Christallers „Theorie der zentralen Orte“ hat? Das Leitbild dieser 1933 veröffentlichten Theorie zielt auf eine funktionale Optimierung der Wirtschaftsfaktoren und der Verteilung der Bevölkerung im Raum. Joachim Trezib geht einer unerwarteten Parallelität nach, die er als Muster räumlicher Herrschaft sowohl in den NS-Plänen zur „Neuordnung“ Europas als auch in der israelischen Nationalplanung nach der Staatsgründung 1948 identifiziert. Der Vergleich zeigt einen exemplarischen Fall, wie sich die junge Wissenschaft der Raumplanung im 20. Jahrhundert als Herrschaftsmittel instrumentalisieren liess.
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