Die Theorie der zentralen Orte in Israel und Deutschland Zur Rezeption Walter Christallers im Kontext von Sharonplan und "Generalplan Ost"
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.10.2014
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
677 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110338256
Ist es möglich, zwischen dem israelischen „Sharonplan“ und dem „Generalplan Ost?“ eine konzeptionelle Verbindungslinie zu ziehen, die ihren Ursprung in W. Christallers „Theorie der zentralen Orte“ hat? Das Leitbild dieser 1933 veröffentlichten Theorie zielt auf eine funktionale Optimierung der Wirtschaftsfaktoren und der Verteilung der Bevölkerung im Raum. Joachim Trezib geht einer unerwarteten Parallelität nach, die er als Muster räumlicher Herrschaft sowohl in den NS-Plänen zur „Neuordnung“ Europas als auch in der israelischen Nationalplanung nach der Staatsgründung 1948 identifiziert. Der Vergleich zeigt einen exemplarischen Fall, wie sich die junge Wissenschaft der Raumplanung im 20. Jahrhundert als Herrschaftsmittel instrumentalisieren liess.
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