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Produktbild: Herrliche Zeiten

Herrliche Zeiten Roman einer Familie

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.03.2014

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

964 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641124854

Beschreibung

Rezension

»... diese wilde Szenenfolge endet in einem derart furiosen Trommelwirbel, dass man sich gewünscht hätte, es stünde als letzter Satz ‹Wird fortgesetzt.›«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

03.03.2014

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

964 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641124854

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  • Bewertung

    3/5

    24.06.2014

    eBook (ePUB)

    Eine typische deutsche Familie?

    Der Autor Norbert Leithold ist schon eine schillernde Persönlichkeit. Das fällt einem sofort auf, wenn man sich das Bild am Ende des Buches anschaut. Er wurde 1957 in Schwerin geboren. Nach einer Ausbildung zum Stuckateur arbeitete er zuerst am Theater und begann dann ein Geschichtsstudium. Bis 1991 hat er bereits zwei Romane und einen Band Erzählungen herausgebracht, die ihm eine Nominierung zum aspekte-Literaturpreis und den Alfred-Döblin-Förderpreis einbrachten. Doch dann wechselte er wieder einmal das Sujet und versuchte sich Filmproduzent, Regisseur und Schauspieler bei pornografischen Filmen. Da dabei auch Jugendliche mitwirkten, wurde er zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er musste allerdings nur ein Jahr im offenen Vollzug verbüßen. Nach diesem misslungenen Experiment widmet er sich wieder der Historie und schrieb einige Bücher zum Thema „Friedrich II.“ Jetzt ist bei der DVA sein Roman „Herrliche Zeiten“ erschienen. Darin erzählt er die Familiengeschichte der Unternehmerfamilie Kypscholl. Die Geschichte beginnt in den dreißiger Jahren in der Villa am Wannsee und endet Ende der sechziger Jahre. Zu Beginn ist die gesamte Familie zu Ehren von Mutter Elisabeths Geburtstag versammelt. Vater Hermann ist ein Unternehmer und Fabrikbesitzer, der sich an ehemaligen jüdischen Fabriken bereichert. Die Tochter Anna ist voll auf der Parteilinie. Sie studiert Medizin mit dem Schwerpunkt Ahnenerbe und Rassenhygiene. Sie arbeitet zusammen mit ihrem Verlobten Siegfried an dem neuen arischen Menschen. Dafür wollen sie Lebensborn-Heime einrichten. Sohn Otto ist wie seine Mutter künstlerisch veranlagt. Er will Maler werden und in Paris bei dem Juden Finkel studieren. Nach einem verhinderten Fluchtversuch wird er aber vom Vater in die Wehrmacht gezwungen. Doch dort gereichen ihm seine Kunstkenntnisse schnell zu positivem Nutzen. Und so beginnt er mit dem Sturmbannführer Amberg Kunstgegenstände für das Reich zu beschlagnahmen. Doch er ist seines Vaters Sohn und versteht es auch für sich selbst zu sorgen. Nach Kriegsende bleibt Anna in einem kleinen Dorf in Mecklenburg Vorpommern, wird Hebamme und bekommt dort ihre Tochter Regine. Während Otto sich im Westen Berlins zu einem Abbild seines verhassten Vaters entwickelt. Er bekommt einen Sohn Karl. Eine wichtige Nebenrolle in dieser Geschichte spielt der Jude Finkel, der seine eigene Seele rettet, in dem er mit den Nazis in Paris zusammenarbeitet. Norbert Leithold erzählt eine Geschichte einer Familie, die überspitzt gezeichnet vielleicht typisch für das Deutschland der dreißiger bis sechziger Jahre ist. Die Familie schafft es fast immer sich durch alles durchzulavieren ohne großen Schaden zu nehmen. Sie bleiben irgendwie immer auf der Gewinnerseite. Der Roman ist gerade sehr aktuell, denn es geht ja auch um das Thema Beutekunst. Es ist ein sehr ungewöhnlicher Roman, der mich verwirrt zurückgelassen hat. Ich fand keinen sympathischen Protagonisten und weiß bis jetzt nicht, wer mir am unsympathischsten ist. Der Autor beschreibt die Geschichte in einem sehr knappen, fast telegrammartigen Stil. Man merkt, dass er bereits mit dem Medium Film zu tun hatte. Ich bin mir nicht sicher, ob seine Erzählweise Ironie ist? Am Anfang fand ich diese Herangehensweise noch sehr interessant und amüsant, aber am Ende wurde es einfach nur noch anstrengend.

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