Max Herrmann und die Anfänge der Theaterwissenschaft Mit teilweise unveröffentlichten Materialien
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.04.2014
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
307 (Printausgabe)
Auflage
Reprint 2014
Sprache
Deutsch
EAN
9783110913118
Wie andere Fächer hat auch die Theaterwissenschaft einen schwierigen Emanzipationsprozess durchkämpfen müssen, an dem Max Herrmann (1865-1942) massgeblich beteiligt war: Seit 1900 hielt er regelmässig Vorlesungen zur Theatergeschichte und verfasste das erste Standardwerk der neuen Disziplin. Durch seine Initiative wurde 1923 in Berlin das weltweit erste eigenständige Institut für Theaterwissenschaft gegründet. Max Herrmann gilt heute als international anerkannter 'Gründungsvater' der Theaterwissenschaft. Die vorliegende Arbeit analysiert den Prozess der Institutionalisierung auf mehreren Ebenen: Sie diskutiert Methoden der Wissenschaftsgeschichte, fragt nach dem Wandel von bürgerlichen Bildungsidealen im 19. Jahrhundert, und sie durchleuchtet die Traditionen der Theaterforschung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Studie liefert erstmals eine ausführliche Biographie Max Herrmanns, und sie beschreibt seine Beiträge zur Theaterwissenschaft im Kontext von zeitgeschichtlichen Strömungen und den Arbeiten anderer Wissenschaftler. Schliesslich wird auch die Rezeption von Herrmanns Werk im In- und Ausland dargestellt. Zum Teil unveröffentlichte Materialien im Anhang bieten dem Leser die Möglichkeit, das vom Verfasser entworfene neue Herrmann-Bild zu vertiefen. Die Arbeit ist grundlegend für jede Beschäftigung mit der Entwicklung der Theaterwissenschaft, darüber hinaus bezieht sie auch die Geschichte anderer Geisteswissenschaften mit ein, von der Germanistik über die Archäologie bis hin zur Völkerkunde.
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