Eheschließungen im frühen Judentum Studien zur Rezeption der Leviratstora, zu den Eheschließungsritualen im Tobitbuch und zu den Ehen der Samaritanerin in Johannes 4
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.12.2014
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
180 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110385595
Der Band enthält zwei Studien zu Eheschliessungen im frühen Judentum.
„Die Rezeption der Leviratstora Dtn 25,5-10 im frühen Judentum“ geht dem Thema bis zur Zeit des Abschlusses der Mischna nach. Sie beschäftigt sich mit den einschlägigen Texten des Alten Testaments, des Frühjudentums und der Mischna, besonders im Mischnatraktat Jebamot. Sie zeigt den Abbau der Leviratsehe als Institution bei gleichzeitiger Favorisierung der Chalitza als gesetzeskonformer Auflösung der Leviratsbindung.
„Der Beitrag des Tobitbuchs zum Bild der Eheschliessung im Frühjudentum und in der rabbinischen Zeit“ versucht, die entsprechenden Texte der griechischen Versionen des Tobitbuchs in die Vielfalt der Formen und Traditionen der Eheschliessung vom Alten Testament bis in die rabbinische Zeit einzuordnen. Die Übereinstimmung vieler Details der im Tobitbuch sich spiegelnden Riten der Eheschliessung mit entsprechenden Angaben in Mischna und Talmud machen wahrscheinlich, dass manches erst bei den Rabbinen bezeugte Brauchtums viel älter ist als bisher angenommen.
Beide Studien bieten dem Theologen, Religionspädagogen und Judaisten Details über die Formen jüdischer Eheschliessungen und führen damit zum Verständnis der entsprechenden biblischen und ausserbiblischen Texte.
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