Völkerrechtliche Bewertung gezielter Tötungen nicht-staatlicher Akteure
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.08.2014
Herausgeber
Claus KressVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
22.6/16/3 cm
Gewicht
710 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7357-2103-7
Die Autorin zeigt in ihrer Arbeit, dass gezielte Tötungen nicht in einem rechtlichen „Niemandsland“ ausgetragen werden, sondern Fragen des zwischenstaatlichen Gewaltverbots, Belange des humanitären Völkerrechts und bestimmte Menschenrechte, allen voran das Recht auf Leben berühren. Als (zwischen-) staatliche Massnahme können sie auf Grundlage geltenden Völkerrechts auf ihre Rechtmässigkeit hin beurteilt werden. Dabei sind die Umstände der einzelnen gezielten Tötung massgeblich für das anwendbare Recht. Die Autorin kommt zum dem Ergebnis, dass eine gezielte Tötung im Kontext eines bewaffneten Konfliktes nach konfliktvölkerrechtlichen Massstäben eine rechtmässige Kriegshandlung sein kann. Eine gezielte Tötung ausserhalb eines bewaffneten Konflikts hingegen wird in den seltensten Fällen den Anforderungen des Menschenrechtsschutzes gerecht werden.
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