Völkerrechtliche Bewertung gezielter Tötungen nicht-staatlicher Akteure Kölner Schriften zum Friedenssicherungsrecht - Band 2
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.08.2014
Herausgeber
Claus KressVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
360 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783735712370
Die Autorin zeigt in ihrer Arbeit, dass gezielte Tötungen nicht in einem rechtlichen "Niemandsland" ausgetragen werden, sondern Fragen des zwischenstaatlichen Gewaltverbots, Belange des humanitären Völkerrechts und bestimmte Menschenrechte, allen voran das Recht auf Leben berühren. Als (zwischen-) staatliche Massnahme können sie auf Grundlage geltenden Völkerrechts auf ihre Rechtmässigkeit hin beurteilt werden. Dabei sind die Umstände der einzelnen gezielten Tötung massgeblich für das anwendbare Recht. Die Autorin kommt zum dem Ergebnis, dass eine gezielte Tötung im Kontext eines bewaffneten Konfliktes nach konfliktvölkerrechtlichen Massstäben eine rechtmässige Kriegshandlung sein kann. Eine gezielte Tötung ausserhalb eines bewaffneten Konflikts hingegen wird in den seltensten Fällen den Anforderungen des Menschenrechtsschutzes gerecht werden.
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