Niedere Schulen im 18. Jahrhundert Gegenüberstellung von katholischer und reformierter Schulrealität im Fricktal und im Unteraargau
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.07.2014
Verlag
Traugott Bautz eBooksSeitenzahl
184 (Printausgabe)
Dateigröße
2050 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783869457215
Die theresianisch-josephinischen Schulreformen im Fricktal gaben dann aber dem katholischen Schulsystem einen enormen Schub. Die Lehrer wurden zentral in Freiburg im Breisgau nach der Felbigerschen Methode systematisch ausgebildet, was eine Revolution des frühneuzeitlichen Lehrerberufes darstellt. Die Einführung des Normalschulsystems im Fricktal schuf um 1774 einen Schulstandard, den der Unteraargau erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts erreichen sollte. Die gute Ausbildung der katholischen Lehrer erfasste mit dem Schulmeister die zentrale "Schaltstelle" der Bildung, die auch die Forschung von John Hattie als Hauptursache für Schulerfolg sieht.
Daneben konnte eine ganze Menge weiterer Faktoren identifiziert werden, welche die These des protestantischen Bildungsvorsprungs entkräften und ein differenziertes Bild der Schulrealität am Ende des 18. Jahrhunderts nachzeichnen.
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