Der Mann, der zu viel wusste Der Gentleman-Detektiv
Aus der Reihe
Krimis bei Null Papier
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.07.2025
Verlag
Null Papier VerlagSeitenzahl
277 (Printausgabe)
Dateigröße
871 KB
Auflage
2
Sprache
Deutsch
EAN
9783954185252
Horne Fisher ist das selbstbezeichnete »Schwarze Schaf« einer englischen Aristokratenfamilie. Er ist der Mann, der zu viel weiss; er kennt wie kein Zweiter die Motive und Abgründe der »oberen Zehntausend« und die moralische Anfälligkeit der Politiker.
Im Unterschied zu seinem berühmten Kollegen, dem freundlichen und rechtschaffenen Pater Brown, ist er ein kühler Kopf und Zyniker.
Mit bitterer, britischer Ironie begleiten wir Mr Fischer bei der Aufklärung der Mordfälle, Erpressungen und politischen Ränkespiele, die vorgeblich zum Schutze Englands und der Krone begangen werden, aber nur meist niederen Beweggründen entspringen.
Der Band enthält 8 Kurzgeschichten:
- Das Gesicht in der Schiessscheibe (The Face in the Target)
- Der verschwundene Prinz (The Vanishing Prince)
- Die Seele eines Schulknaben (The Soul of the Schoolboy)
- Der bodenlose Brunnen (The Bottomless Well)
- Das Loch in der Mauer (The Hole in the Wall)
- Die Liebhaberei eines Anglers (The Fad of the Fisherman)
- Der Narr der Familie (The Temple of Silence)
- Die Rache der Statue (The Vengeance of the Statue)
Null Papier Verlag
Im Unterschied zu seinem berühmten Kollegen, dem freundlichen und rechtschaffenen Pater Brown, ist er ein kühler Kopf und Zyniker.
Mit bitterer, britischer Ironie begleiten wir Mr Fischer bei der Aufklärung der Mordfälle, Erpressungen und politischen Ränkespiele, die vorgeblich zum Schutze Englands und der Krone begangen werden, aber nur meist niederen Beweggründen entspringen.
Der Band enthält 8 Kurzgeschichten:
- Das Gesicht in der Schiessscheibe (The Face in the Target)
- Der verschwundene Prinz (The Vanishing Prince)
- Die Seele eines Schulknaben (The Soul of the Schoolboy)
- Der bodenlose Brunnen (The Bottomless Well)
- Das Loch in der Mauer (The Hole in the Wall)
- Die Liebhaberei eines Anglers (The Fad of the Fisherman)
- Der Narr der Familie (The Temple of Silence)
- Die Rache der Statue (The Vengeance of the Statue)
Null Papier Verlag
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Wissen ist nicht alles
Charlene K. aus Berlin am 03.06.2011
Bewertungsnummer: 723202
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Harold March ist ein aufstrebender Journalist, der besonders für seine Sozialkritik bekannt ist. Der englische Finanzminister, der gerade seinen so genannten sozialistischen Haushaltsplan vorgestellt hatte, ist bereit March ein Interview zu geben und lädt ihn auf den Landsitz Torwood Park ein. Als March durch ein wunderschönes Waldstück wandert und seinen Gedanken nachhängt, trifft er an einem Bach auf Horne Fisher. Er ist ein junger, nachdenklicher Mann, der anscheinend zu jedem Thema einen Beitrag leisten kann und über jegliche Beziehungen in der politischen Welt Bescheid weiß. Zufällig ist er auch unterwegs nach Torwood, da der Finanzminister sein Vetter ist. Doch kaum haben sich March und Fisher bekannt gemacht, beobachten sie wie ein Auto einen Abhang hinabstürzt und finden einen toten Mann, die allerdings schon vor dem Sturz das Zeitliche gesegnet hatte. Der Reporter ist schockiert, Fisher hingegen wirkt gelassen und beginnt mit seinen Beobachtungen, die letztendlich dazu führen, dass der Täter erkannt wird. Allerdings wird der Täter von Fisher und March nicht der Polizei übergeben. Fisher sieht das große Ganze und zeigt dem jungen Journalisten auf was passieren würde, wenn der eigentliche Täter vor ein Gericht gebracht werden würde.
In der Zukunft kreuzen sich die Wege der beiden Protagonisten immer wieder. Bei jedem Treffen geht es um Politik, Leichen und es wird über den eigentlichen Täter geschwiegen.
Chesterton teilte die Geschichte in acht Kapitel ein, die nach und nach in amerikanischen und englischen Zeitungen erschienen. Betrachtet man alle Teile, so können Kapitel eins bis sieben unabhängig voneinander gelesen werden. Liest man jedoch alle Teile, bildet Nummer acht einen notwendigen Abschluss, der die gesamte Geschichte abrundet und auslaufen lässt. Eine Fortsetzung ist dadurch so gut wie unmöglich.
Wer die Father-Brown-Erzählungen kennt, sollte sich jedoch darauf einstellen, dass "Der Mann, der zu viel wusste" völlig konträr dazu steht. Die Geschichte steckt scheinbar voller Wut auf das politische System Englands und auf das Verhalten einzelner politisch handelnder Personen.
Andererseits sind die kleinen kriminalistischen Rätsel und die entsprechenden Lösungen so irrsinnig, dass sie schon wieder Spaß machen. Die Herausforderung besteht aber nicht darin als Leser die Lösung zu finden. Das geht gar nicht, da sie meist so undenkbar ist, dass man auch nach einer langen Bedenkzeit noch an dem Knochen nagt. Nein, viel interessanter ist die Auflösung, welche Horne Fisher zu bieten hat. Sie ist immer schlüssig und fantasievoll und wird nur dadurch abgemildert, dass der eigentliche Täter nie zur Rechenschaft gezogen wird.
Aber auch über die gesamte Geschichte gesehen ist die Figur Horne Fisher sehr interessant. Diese Persönlichkeit ist so sonderbar und undurchsichtig, dass man es schon fast aufgibt ihn zu verstehen. Erst zum Ende hin, und besonders im achten Kapitel, wird Licht ins Dunkel gebracht und der Leser kann aus den vielen einzelnen Fäden ein Netz spinnen.
Fazit: Ein sehr sonderbares und skurriles Buch, das jedoch spannende Kriminalgeschichten bereithält.
Hinweis: Für das bessere Verständnis der Geschichten sollte unbedingt das Nachwort von Elmar Schenkel gelesen werden!