Er ist Anwalt, 33 und hat nur eines im Kopf: Sex. Ob Alexander Portnoy in der Öffentlichkeit onaniert, es mit einem Stück Leber treibt oder seine Freundin zu einem Dreier nötigt - stets ist er hin- und hergerissen zwischen Begierden, die mit seinem Gewissen unvereinbar sind, und einem Gewissen, das mit seinen Begierden unvereinbar ist. Beim Psychiater lässt er sein verwirrtes Leben Revue passieren. Mit "Portnoys Beschwerden" hat Philip Roth eine brillante Satire geschrieben und zugleich den Prototyp des Sexualneurotikers erfunden. Vierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung hat der Weltbestseller in einer Neuübersetzung nichts von seiner überschäumenden Komik eingebüsst.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
4/5
07.01.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Empfindlich sollten Sie bei dieser Lektüre nicht sein!
Philip Roth, amerikanischer Autor des 20. Jahrhunderts und mit allen namhaften Preisen ausgezeichnet, ist bekannt für die Thematik seiner Romane: die amerikanische Gesellschaft in all ihren Schattierungen. Insbesondere Sexualität und allerlei Neurosen sind die bevorzugten Themen des großen Literaten.
Nun sind die diesbezüglichen Beschwerden des jungen Anwalts Portnoy durchaus nicht unerheblich....
Mich hat der Roman mit all seiner hintergründigen Menschenkenntnis großartig unterhalten und amüsiert, aber eine gute Portion Humor sollte man beim Lesen schon mitbringen.