Lui

in der Draußenwelt

Yvonne Richter

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Beschreibung

Lui und Wuck leben in der perfekten, nach aussen hermetisch abgeschlossenen Isi-Welt. Alles ist hoch technisiert und streng geregelt, Fragen sind uner- wünscht. Als eines Tages Wuck verschwindet, beginnt Lui zu grübeln. Allmählich erkennt er, auf welchen üblen Praktiken Isis Macht beruht. Es gelingt ihm zu fliehen. Er setzt sich auf Wucks Spur und schlägt sich in der Fremde durch. Dann findet er seinen Freund, doch der scheint völlig verändert. Wird Lui ihm helfen können? Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbars- ten Gestalten begegnen, erfahren die beiden Jungs immer wieder Hilfe und Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause?

Yvonne Richter, Jahrgang 1956, baute nach dem Kunststudium in München und einer Station als Kunsterzieherin das erste mobile Kindermuseum in Deutsch- land mit auf. Sie war als Figurentheaterspielerin und Performancekünstlerin unterwegs und arbeitet beim Kinder- & Jugendmuseum Nürnberg. In ihren Ge- schichten verbindet sich die Lust am Fabulieren mit hintergründigem Humor und Toleranz.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Verlag Fabulus Verlag
Seitenzahl 269
Maße (L/B/H) 21.8/15.4/3.2 cm
Gewicht 574 g
Reihe Lui / in der Uraußenwelt
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944788-18-0

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Flucht aus dem goldenen Käfig

Bewertung aus Zellertal am 03.02.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Isi-Welt ist perfekt – oder doch nicht? Lui lebt in einer Welt, in der alles kontrolliert wird, alles ist geregelt und Verletzungen der Regeln werden schwer bestraft, auch wenn Möglichkeiten zum Spaß machen nicht fehlen. Einen Freund hat er auch - Wuck – obwohl Beziehungen zwischen den Isi-Kindern eigentlich verboten sind. Doch dann verschwindet Wuck spurlos und Lui zögert nicht lange, um ihn zu suchen, auch wenn es verboten ist, die Isi-Welt zu verlassen. Und dort draußen erwartet ihn eine Welt, die er sich nie zuvor vorzustellen wagte. Die Autorin lädt uns ein in eine Reise durch viele verschiedene Dörfer und Städte, die jedes Mal eine besondere überspitzte Eigenschaft haben, z.B. die Rüpler, ein eher grobes Volk, oder die Redner, die immer große Reden schwingen. Auch wird dabei immer Mal wieder Neues aus der Isi-Welt berichtet, sodass es Perspektivwechsel gibt. Es ist interessant diese Welten kennen zu lernen, aber wirklich große Aufregungen fehlen meiner Meinung nach, es kommt nur selten so etwas wie Spannung oder Mitfiebern auf. Mir gefällt, dass es immer nur kurze Kapitel sind, gerade für Kinder ist das gut. Die Ideen von den verschiedenen Welten gefallen mir auch, aber manchmal gibt es zu viele Fantasiewörter unter denen man sich nichts genau vorstellen kann. Den Schreibstil finde ich okay, nichts ausgefallenes, manchmal sind es vielleicht für ein Kinderbuch zu lange Sätze. Auch benutzt die Autorin als Stilmittel sehr viele Aufzählungen, was auf Dauer etwas zu viel wird, wenn sich die Aufzählungen über drei Zeilen erstrecken und nur aus Fantasiewörtern bestehen. Sehr nett gemacht sind die kleinen Zeichnungen über jedem Kapitel, da von hätte man ruhig noch mehr im Buch unterbringen können. Das Freundschaft das Wichtigste ist wird sehr schön gezeigt und vermittelt, so soll es für ein Kinderbuch sein. Deswegen gebe ich drei Sterne, für eine schöne Geschichte, die leider fast keine Highlights hat.

Flucht aus dem goldenen Käfig

Bewertung aus Zellertal am 03.02.2021
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Die Isi-Welt ist perfekt – oder doch nicht? Lui lebt in einer Welt, in der alles kontrolliert wird, alles ist geregelt und Verletzungen der Regeln werden schwer bestraft, auch wenn Möglichkeiten zum Spaß machen nicht fehlen. Einen Freund hat er auch - Wuck – obwohl Beziehungen zwischen den Isi-Kindern eigentlich verboten sind. Doch dann verschwindet Wuck spurlos und Lui zögert nicht lange, um ihn zu suchen, auch wenn es verboten ist, die Isi-Welt zu verlassen. Und dort draußen erwartet ihn eine Welt, die er sich nie zuvor vorzustellen wagte. Die Autorin lädt uns ein in eine Reise durch viele verschiedene Dörfer und Städte, die jedes Mal eine besondere überspitzte Eigenschaft haben, z.B. die Rüpler, ein eher grobes Volk, oder die Redner, die immer große Reden schwingen. Auch wird dabei immer Mal wieder Neues aus der Isi-Welt berichtet, sodass es Perspektivwechsel gibt. Es ist interessant diese Welten kennen zu lernen, aber wirklich große Aufregungen fehlen meiner Meinung nach, es kommt nur selten so etwas wie Spannung oder Mitfiebern auf. Mir gefällt, dass es immer nur kurze Kapitel sind, gerade für Kinder ist das gut. Die Ideen von den verschiedenen Welten gefallen mir auch, aber manchmal gibt es zu viele Fantasiewörter unter denen man sich nichts genau vorstellen kann. Den Schreibstil finde ich okay, nichts ausgefallenes, manchmal sind es vielleicht für ein Kinderbuch zu lange Sätze. Auch benutzt die Autorin als Stilmittel sehr viele Aufzählungen, was auf Dauer etwas zu viel wird, wenn sich die Aufzählungen über drei Zeilen erstrecken und nur aus Fantasiewörtern bestehen. Sehr nett gemacht sind die kleinen Zeichnungen über jedem Kapitel, da von hätte man ruhig noch mehr im Buch unterbringen können. Das Freundschaft das Wichtigste ist wird sehr schön gezeigt und vermittelt, so soll es für ein Kinderbuch sein. Deswegen gebe ich drei Sterne, für eine schöne Geschichte, die leider fast keine Highlights hat.

1984 für Kinder

Bewertung aus Dresden am 03.02.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Auch die jungen Leser werden Isi für ein Paradies halten. Sauber, sicher, durchgeplant. Für die Kinder dort scheint bestens gesorgt zu sein. Unterhaltung, Nahrung, Wissensvermittlung; alles hoch technisiert. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, das in diesem vermeintlichen Paradies etwas nicht stimmt. Auch Lui kommen allmählich Zweifel. Er beginnt, gewisse besorgniserregende Mechanismen zu hinterfragen. Wer gegen die Regeln verstößt oder sonst irgendwie aus der Reihe tanzt, wird hart bestraft oder verschwindet. Menschen werden gnadenlos verwaltet. Was so spaßig im Vergnügungspark begann, wird mehr und mehr zu einer beängstigenden Geschichte von Gefahr und Flucht. Wo ist Wuck? Lui kann nicht anders, er muss wissen, was mit seinem besten Freund passiert ist und so macht er sich auf eine sehr gefährliche Reise ins Ungewisse – in die Draußenwelt. Trotzdem es sich um ein Science-Fiction-Kinderbuch handelt, gibt es doch viele Parallenen zur Gegenwart auf unserem Planeten. Gleichschritt, Indoktrination, Ablenkung durch Action und sonstige Zwangsbeschäftigungen. Für individuelle Belange ist kein Platz. Technik verdrängt die Natur. Viele verfallen einer scheinbar heilen Glitzerwelt. Doch da gibt es noch die anderen, die viel riskieren, um sie selbst zu sein. Sie stellen Fragen, machen sich eigene Gedanken und entdecken so das vielleicht wirklich menschliche in sich, das wirkliche Leben, für das zu kämpfen es sich lohnt. Der so wichtige Blick über den Tellerrand. Eine gelungene Abenteuergeschichte, die für die oft vernachlässigten Facetten des Lebens sensibilisiert und plädiert – Natur, Miteinander, Freundschaft, Individualität, Verständnis und Vertrauen. Lui, mit seinen kantigen Gesichtszügen, der gerunzelten Stirn und den zu Sehschlitzen verengten Augen wirkt nicht gerade sympathisch. So gar nicht wie ein Kind wächst er allerdings auch auf. Doch genau wie er, blicken wir hinter die Fassade und so erkennen wir einen mutigen Jungen mit dem Herzen am rechten Fleck. Er ist auch der Indikator für die jungen Leser. Sie machen alles mit – gedanklich, die Technik ist toll, man ist immer beschäftigt. Auch sie merken nicht gleich, was ihnen vorenthalten wird. Mach dir eigene Gedanken, sonst redet man dir welche ein. Die Geschichte löst einiges aus – Faszination, Skepsis, Spannung und Abenteuerlust; z. B. auch mal weg von der Virtualität der Playstation, hinaus in die Natur und die Realität entdecken. Das ist zwar oft anstrengend oder gar unangenehm, doch keine Technik kann sich mit dieser Wahrhaftigkeit messen. Das mag zwar nicht jeder aus diesem Buch herauslesen, doch der gravierende Unterschied zwischen Schein und Sein, Tatsachen und Tünche wird jedem klar. Es ist nicht leichter, etwas gar nicht zu dürfen, als es vielmehr zu beherrschen, etwas im richtigen Moment zu tun oder zu lassen. Viele charakterfördernde Dinge im Denken und Tun werden den jungen Lesern anhand von Lui´s Geschichte nahegebracht.

1984 für Kinder

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Auch die jungen Leser werden Isi für ein Paradies halten. Sauber, sicher, durchgeplant. Für die Kinder dort scheint bestens gesorgt zu sein. Unterhaltung, Nahrung, Wissensvermittlung; alles hoch technisiert. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, das in diesem vermeintlichen Paradies etwas nicht stimmt. Auch Lui kommen allmählich Zweifel. Er beginnt, gewisse besorgniserregende Mechanismen zu hinterfragen. Wer gegen die Regeln verstößt oder sonst irgendwie aus der Reihe tanzt, wird hart bestraft oder verschwindet. Menschen werden gnadenlos verwaltet. Was so spaßig im Vergnügungspark begann, wird mehr und mehr zu einer beängstigenden Geschichte von Gefahr und Flucht. Wo ist Wuck? Lui kann nicht anders, er muss wissen, was mit seinem besten Freund passiert ist und so macht er sich auf eine sehr gefährliche Reise ins Ungewisse – in die Draußenwelt. Trotzdem es sich um ein Science-Fiction-Kinderbuch handelt, gibt es doch viele Parallenen zur Gegenwart auf unserem Planeten. Gleichschritt, Indoktrination, Ablenkung durch Action und sonstige Zwangsbeschäftigungen. Für individuelle Belange ist kein Platz. Technik verdrängt die Natur. Viele verfallen einer scheinbar heilen Glitzerwelt. Doch da gibt es noch die anderen, die viel riskieren, um sie selbst zu sein. Sie stellen Fragen, machen sich eigene Gedanken und entdecken so das vielleicht wirklich menschliche in sich, das wirkliche Leben, für das zu kämpfen es sich lohnt. Der so wichtige Blick über den Tellerrand. Eine gelungene Abenteuergeschichte, die für die oft vernachlässigten Facetten des Lebens sensibilisiert und plädiert – Natur, Miteinander, Freundschaft, Individualität, Verständnis und Vertrauen. Lui, mit seinen kantigen Gesichtszügen, der gerunzelten Stirn und den zu Sehschlitzen verengten Augen wirkt nicht gerade sympathisch. So gar nicht wie ein Kind wächst er allerdings auch auf. Doch genau wie er, blicken wir hinter die Fassade und so erkennen wir einen mutigen Jungen mit dem Herzen am rechten Fleck. Er ist auch der Indikator für die jungen Leser. Sie machen alles mit – gedanklich, die Technik ist toll, man ist immer beschäftigt. Auch sie merken nicht gleich, was ihnen vorenthalten wird. Mach dir eigene Gedanken, sonst redet man dir welche ein. Die Geschichte löst einiges aus – Faszination, Skepsis, Spannung und Abenteuerlust; z. B. auch mal weg von der Virtualität der Playstation, hinaus in die Natur und die Realität entdecken. Das ist zwar oft anstrengend oder gar unangenehm, doch keine Technik kann sich mit dieser Wahrhaftigkeit messen. Das mag zwar nicht jeder aus diesem Buch herauslesen, doch der gravierende Unterschied zwischen Schein und Sein, Tatsachen und Tünche wird jedem klar. Es ist nicht leichter, etwas gar nicht zu dürfen, als es vielmehr zu beherrschen, etwas im richtigen Moment zu tun oder zu lassen. Viele charakterfördernde Dinge im Denken und Tun werden den jungen Lesern anhand von Lui´s Geschichte nahegebracht.

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