North and South

Elizabeth Gaskell

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Beschreibung

Designed to appeal to the book lover, the Macmillan Collector's Library is a series of beautifully bound pocket-sized gift editions of much loved classic titles. Bound in real cloth, printed on high quality paper, and featuring ribbon markers and gilt edges, Macmillan Collector's Library are books to love and treasure.

North and South is a wonderful blend of social comment on the dramatic changes in society brought about by the industrial revolution and a compelling love story. Written from the author's first-hand experience, the novel follows the story of Margaret Hope, the young heroine, in her move from the tranquil setting in rural southern England to the raw and turbulent northern town of Milton. Margaret takes an instant dislike to her new home and its people. She hates the dirt, noise and lack of civilisation. Her distaste extends to handsome and charismatic cotton mill owner John Thornton whom she believes epitomises everything unpleasant about the North. However, as Margaret gradually begins to settle in Milton, she learns about the poverty and workplace struggles. As events conspire to throw Margaret and Thornton together, the two spirited characters have to overcome their repressed physical attraction for one another and conquer prejudices of class and circumstance. The passion and the history embedded in this narrative is as appealing and engrossing today as when it was first published.

Mrs Gaskell was born Elizabeth Stevenson in London in 1810. Her mother Eliza, the niece of the potter Josiah Wedgwood, died when she was a child. Much of her childhood was spent in Cheshire, where she lived with an aunt at Knutsford, a town she would later immortalise as Cranford. In 1832, she married a Unitarian minister, William Gaskell (who had a literary career of his own), and they settled in Manchester. The industrial surroundings offered her inspiration for her novels. Gaskell's first novel, Mary Barton, was published anonymously in 1848. The best-known of her other novels are Cranford (1853) and North and South (1855). Elizabeth met Charlotte Brontë in 1850, and they struck up a great friendship. After Charlotte's death in 1855, her father, the Reverend Patrick Brontë, asked Gaskell to write her biography to counteract gossip and speculation. The Life of Charlotte Brontë was published in 1857. Gaskell was also a skilled proponent of the ghost story. Her last novel, Wives and Daughters, said by many to be her most mature work remained unfinished at the time of her death in 1865.

Elizabeth Cleghorn Gaskell was born in London in 1810. Her mother, Eliza, the niece of the potter Josiah Wedgwood, died when she was a child. Much of her childhood was spent in Knutsford, Cheshire, a town she would later immortalize as Cranford. In 1832 she married a Unitarian minister, William Gaskell, and they settled in Manchester. The industrial surroundings offered her inspiration for her writings and it was here that she wrote both Cranford (1853) and North and South (1855), as well as the first biography of Charlotte Brontë. Her last novel, Wives and Daughters, said by many to be her most mature work, remained unfinished at the time of her death in 1865.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 18.05.2017
Verlag Pan Macmillan
Seitenzahl 656
Maße 15.7/10.1/3.8 cm
Gewicht 330 g
Reihe Macmillan Collector's Library
Sprache Englisch
ISBN 978-1-5098-2794-7

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Liebe und Konflikte im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 05.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Pfarrer Hale seine sichere, wenn auch nicht übermäßig gut bezahlte Pfarrstelle im beschaulichen ländlichen Südengland aus Gewissensgründen aufgibt, um eine Stelle als Tutor im industrialisierten Städtchen Milton in Nordengland anzunehmen, verändert das schlagartig auch das Leben seiner gesamten Familie, die ihn natürlich beg... Als Pfarrer Hale seine sichere, wenn auch nicht übermäßig gut bezahlte Pfarrstelle im beschaulichen ländlichen Südengland aus Gewissensgründen aufgibt, um eine Stelle als Tutor im industrialisierten Städtchen Milton in Nordengland anzunehmen, verändert das schlagartig auch das Leben seiner gesamten Familie, die ihn natürlich begleitet. Besonders ereignisreich wird das für die Tochter des Hauses, Margaret Hale. Zeitweilig bei einer Tante in London aufgewachsen und sowohl dort als auch zu Hause als Lady behandelt, verwöhnt mit Dienerschaft und viel Müßiggang außer freiwillig absolvierten gemeinnützigen Aufgaben in der Gemeinde, verschlägt es Margaret in eine Stadt des industrialisierten Nordens - mit Fabriken (in Milton vorwiegend Baumwollfabriken) mit entsprechenden Gesellschaftsschichten: arme Arbeiter und neureiche Fabrikbesitzer und Margaret findet sich unvermittelt mitten in einem heftigen Arbeiterkampf wieder. Die aus dem Süden einen freundlichen Umgangston gewöhnte Margaret empfindet das Stadtleben als hart, kalt und abweisend und ihre Sympathien liegen bei den Arbeitern, die trotz harter Arbeit kaum ihre Familien ernähren können und auch die Kinder bereits zur Arbeit in die Fabriken schicken müssen, die neben kargem Lohn dazu durch Baumwollstaublungen auch noch krank werden. Margaret freundet sich mit einer etwa gleichaltrigen Arbeiterin, Bessy Higgins, an und lernt auch deren Vater kennen, der Gewerkschaftsangehöriger und Arbeiterführer im anstehenden Streik ist, während Margarets Vater als ersten Schüler in Milton ausgerechnet einen der Fabrikbesitzer, Mr. Thornton, hat, der, wann immer Margaret die Haltung der Arbeiter vertritt und die Fabrikbesitzer kritisiert, ihr seine Sicht der Dinge aus Seiten der Fabrikbesitzer schildert. Während der bedächtige Ex-Pfarrer beiden Seiten Gehör schenkt und in seiner Beurteilung schwankend ist und stets für friedliche Verhandlungen der beiden konträren Gruppen plädiert, kann Margaret die kompromisslose und konsequente Haltung Thorntons nicht akzeptieren und ihn dadurch nicht ausstehen. Außerdem fällt es Margaret schwer, den neureichen Fabrikbesitzer, dem es an gentlemanlikem Verhalten mangelt, als ebenbürtig anzusehen, so dass sie ihn, als er ihr einen Heiratsantrag macht, schroff ablehnt. Doch Margaret ist noch jung, hat noch viele schwere Prüfungen vor sich und kann im Lauf des Romans noch einige Kehrtwendungen einlegen, ebenso wie Thornton und auch Arbeiterführer Higgins........ Wie viele Werke von Charles Dickens erschien auch dieses Werk seiner Zeitgenössin Elizabeth Gaskell zunächst als Fortsetzungsroman - mit entsprechender Gesamtlänge und auch inhaltlichen Längen. Trotzdem eine interessante Milieuschilderung aus dem viktorianischen Zeitalter Englands mit den Anfängen seiner Industriebetriebe und den sich verändernden Gesellschaftsschichten, den Kämpfen und Wandlungen, unterlegt mit einer hinreißenden Liebesgeschichte um Margaret und Thornton, die Mr. Darcy und Elizabeth Bennett aus "Stolz und Vorurteil" in nichts nachsteht. Für Literatur- und Gesellschaftsinteressierte ein Leckerbissen. Überaus sehenswert dazu ist auch eine BBC-Verfilmung des Buches aus dem Jahr 2004 mit Daniela Denby-Ashe und Richard Armitage - in weiten Teilen wortwörtlich der Romanvorlage folgend, jedoch auch mit einigen Veränderungen, die dem Geschehen aber keinen Abbruch tun, sondern eher durch gelegentliche Straffung und andererseits leichte Zusätze zur Handlung die Konflikte noch besser herausarbeiten - nur die Bahnhofsszene am Schluss des Films, wenn auch schnulzig schön, wäre im viktorianischen Zeitalter absolut skandalös und unmöglich gewesen!

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