Von Selbstzweifeln geplagt, ist Kommissar Wallander schon im Begriff, den Dienst zu quittieren, als ihn ein neuer Fall aus seiner Depression reißt. Der Anwalt Sten Torstensson bittet Wallander um Hilfe: Sein Vater ist nachts mit dem Auto tödlich verunglückt, doch er glaubt nicht an einen Unfall. Niemals wäre sein Vater bei Nebel zu schnell gefahren, und außerdem hatte er in letzter Zeit oft erregt und beunruhigt gewirkt. Zwei Wochen später ist Sten Torstensson ebenfalls tot ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Brigitte Bouman-Mengering
aus Lingen (Ems)
5/5
27.04.2011
Buch (Taschenbuch)
Düster
Wallander,am Rande einer Depression,überlegt,den Dienst zu quittieren.Doch die ewige Frage nach dem Hergang einer Tat,nach den Gründen lässt ihn einfach nicht los.Ein scheinbar unscheinbarer Anwalt ist nur ein Werkzeug skrupelloser Machtmenschen.Als er getötet wird,versucht sich dessen Sohn an der Aufklärung.Aber auch er wird getötet und Wallander deckt einen Skandal auf.Düster ist dieser Krimi und man spürt die Kälte auf jeder Seite.
Bewertung
aus Erfurt
4/5
21.04.2014
eBook (ePUB)
ein echter Mankell, spannend
ich habe bisher nur die Filmversionen von Wallander gesehen, bin von dem Buch ebenso sehr begeistert. Ich werde mir auf alle Fälle mehr Romane von Mankell kaufen und lesen
Joschne
aus Sittensen
4/5
04.02.2013
Hörbuch (CD)
Ein undurchsichtiger Millionär…
Ein undurchsichtiger Millionär Kurt Wallander ist am Ende. Seit diesem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, ist er beurlaubt, er lungert herum und trinkt. Daneben unternimmt er einsame Strandwanderungen. Er ist entschlossen, seinen Dienst zu quittieren. Da liest er in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson. Der hatte ihn kurz zuvor aufgesucht und um Hilfe gebeten, weil er am mysteriösen Unfalltod seines Vaters zweifelte. Kurt Wallander übernimmt die Ermittlungen. Bald erfährt er, dass beide für Alfred Harderberg arbeiteten. Für den Mann, der bevorzugt blaue Maßanzüge trägt, in Im- und Export tätig ist und immer lächelt. Undurchdringlich. Der dazu auch allen Grund hat. Ist er doch der reichste Mann Schwedens und der angesehenste dazu. Lässt so einer sich überführen? Kurt Wallander: Immer hart am Rande der Dienstvorschrift, immer nah am Lauf der Welt. Ein klassischer Mankell! Ulrich Pleitgen, 1946 in Hannover geboren, war 20 Jahre lang einer der renommiertesten deutschen Bühnendarsteller, bevor er sich Ende der 80er Jahre ganz dem Film und Fernsehen verschrieb; 1994 wurde er mit dem Bambi ausgezeichnet. Bei Hörbuch Hamburg sind bereits sechs Wallander-Krimis mit Ulrich Pleitgen erschienen. Henning Mankell wurde 1948 in Härjedalen/Schweden geboren. Er lebt als Theaterregisseur und Autor in Maputo/Mosambik. Für seine Bücher wurde er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u. a. von der Schwedischen Akademie für Kriminalliteratur. Außerdem erhielt er für sein Gesamtwerk den Astrid-Lindgren-Preis. Ulrich Pleitgen liest: Henning Mankell Der Mann, der lächelte Gekürzte Lesung, 5 CD, Laufzeit ca. 440 Minuten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-89903-655-8
ML
aus Basel
4/5
21.10.2010
Buch (Taschenbuch)
Mein Lieblingswallander
Dieser Fall (4) der Reihe Mankells um Wallander spielt im Reich der Wirtschaft.
Ich fand ihn von allen Fällen die ich von Mankell gelesen habe den "hellsten" und leichtesten zu lesenden. Er ist nicht ganz so düster und langatmig wie andere Fälle, gerade in dem Mass Grauen wird geboten wie man mag und doch bleibt der Ermittler authentisch.
Gerade Wallanderneulingen sehr zu empfehlen.
Stef
aus Leipzig
3/5
21.04.2014
Buch (Taschenbuch)
Das war mein erstes Buch von…
Das war mein erstes Buch von Henning Mankell und ich muss sagen, ich hatte etwas mehr erwartet. Das ich den vorherigen Band nicht gelesen habe, tut der Geschichte keinen Abbruch. Seine verzweifelten und zerrissenen Gedanken werden mit einer kurzen Zusammenfassung des zuvor Geschehenen erläutert, so dass man ohne Probleme dieses Buch lesen kann. Das Buch liest sich locker und leicht und die Figur des Kurt Wallander wird sehr gut dargestellt. Jedoch konnte ich manche Eingebungen von ihm nicht ganz nachvollziehen, sie kamen einfach zu plötzlich und auch waren sie immer richtig. Auch der Aufbau der Spannung blieb für mich etwas auf der Strecke und wurde nur am Ende sichtbar. Im Ganzen war es jedoch ein gutes Buch. Ich werde sicher noch ein zweites Buch lesen.