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Produktbild: Moshi Moshi
Band 24396

Moshi Moshi

Aus der Reihe detebe
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/11.1/2.2 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

Moshi-moshi Shimokitazawa

Übersetzt von

Matthias Pfeifer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24396-3

Beschreibung

Rezension

»Was für ein Talent! Banana Yoshimoto schreibt wunderbar subtile, wundersam verstörende Bücher, in denen Japans Jugend endlich Stimme bekommt.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/11.1/2.2 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

Moshi-moshi Shimokitazawa

Übersetzt von

Matthias Pfeifer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24396-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Sue

    5/5

    21.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unaufgeregt, aber gefühlvoll!

    Auf das Buch wurde ich aufmerksam durch das Cover. Irgendwie hat mich die junge Frau auf dem Cover angesprochen. Sonst hätte ich das Buch wohl nie in die Hand genommen. Außerdem habe ich vorher tatsächlich noch kein Buch gelesen, dass in Japan spielt und das fand ich irgendwie interessant (Mangas ausgeschlossen). Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt, aber gefühlvoll. Die Handlung plätschert dahin, aber auf eine gute Art und Weise. Man muss nicht viel mitdenken, wird einfach von Yotchan und ihrem Alltag mitgenommen. Man steigt in die Handlung ein mit dem Tod des Vaters, doch anders, als ich es erwartet hatte, nahm der Tod und die Trauer nicht den ganzen Raum ein. Es geht um mehr, denn es geht auch um die Gefühle von Yotchan und ihrer Mutter und um Yotchans Erwachsenwerden. Insgesamt könnte man Sagen, dass es um die Liebe zu seinen Mitmenschen und den Sinn des Lebens.

  • Bewertung

    4/5

    03.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hallo, hallo!

    „Moshi moshi (jap. ) ist ein vorwiegend am Telefon verwendetes Grußwort in Japan. Es ist vom Verb mōsu (申, dt. „(etwas) erzählen“) abgeleitet“. Die Titelgebung dieses Romans von Banana Yoshimoto erklärt sich in der Geschichte und ist für alle Nichtjapaner womöglich erst mal nicht zu verstehen. Yotchan hat ihren Vater verloren, der sich zusammen mit einer fremden Frau das Leben nahm. Der Verlust des Vaters wiegt schwer für sie, in der elterlichen Wohnung hält sie es nicht mehr wirklich aus, aber auch für ihre Unabhängigkeit im Prozess des Erwachsenwerdens zieht sie in das Tokyoter Szeneviertel Shimokitazawa. Dort macht sie es sich schnell gemütlich in einer kleinen, altmodischen Wohnung. Sie lebt sich schnell ein und ist selten zu Hause, denn sie arbeitet mit Leib und Seele in einem kleinen Bistro in der Nähe ihrer Wohnung. Sie steckt ihr ganzes Herz in ihre Arbeit, aber es ist nicht zu leugnen, dass sie dadurch auch vom Verlust der Vaterfigur fortzulaufen versucht. Bald nach ihrem Auszug taucht ihre Mutter in Shimokitazawa auf. Selbstredend leidet auch sie unter dem Verlust des Mannes, ebenso wie Yotchan hält die Mutter es in der Familienwohnung nicht mehr aus. Sie bittet ihre Tochter für einige Zeit bei ihr wohnen zu dürfen, denn Yotchan ist der einzige Bezug, den die Mutter hat. Sie möchte Yotchan nicht auf die Nerven gehen, betont die Mutter, aber Yotchan ist um die Einschränkung ihrer erst vor kurzem erworbenen Selbstständigkeit gewiss nicht dankbar. Da sie ihren eigenen Schmerz jedoch zu genau kennt, kann sie ihrer Mutter die Bitte nicht abschlagen, und so leben sie fortan zusammen. Yotchan erlebt eine Wendung bei ihrer Mutter mit; die sonst klassisch und elegant gekleidete Frau passt sich in einer lässigen Weise an das junge Lebensgefühl im Szenestadtteil an. In Jeans und Shirt durchstreift sie auf Spaziergängen das Viertel, liest viele Bücher und versucht ihrer Tochter kein Klotz am Bein zu sein. Yotchan geht ungehindert weiter mit Elan ihrer Arbeit im Bistro nach, wo sie Aratani kennenlernt, mit dem sie sich gut versteht und ab und zu etwas zusammen unternimmt. So versuchen sie ihren Verlust zu bewältigen, jede der beiden Frauen auf ihre eigene Weise und in gewisser Weise sind trotz allen Raumes, den sie sich gegenseitig geben, beide füreinander da. Auch gehen beide trotz ihrer familien und räumlichen Zusammengehörigkeit eigene Wege. Sie nabeln sich symbiotisch voneinander ab, so wie man sich nach einer Umarmung unter Tränen auch wieder voneinander löst, wenn man sich besonnen hat. Banana Yoshimoto hat mit „Moshi Moshi“ ein Buch geschrieben, das einen Weg erwachsen zu werden aufzeigt. Es steckt gleichzeitig Traurigkeit und Leben darin und immer wieder Gedanken über das Leben und sein Ende, mithilfe derer sie die Protagonistin ihre Trauer und das Verhältnis zu ihrem Vater aufarbeiten lässt. Ich lese sehr gerne Romane von japanischen Autoren, nach diesem ersten Buch von Yoshimoto kann ich jedoch noch keinen wirklichen Vergleich zu anderen japanischen Schriftstellern ziehen. Die Sprache des Romans ist bildlich, klar und warm wie ich es bisher gewohnt bin, geht dabei aber nicht in eine Richtung wie ich sie bisher kenne. Es ist sehr erfrischend mit dieser Autorin eine neue Ecke der japanischen Literatur erkundet zu haben!

  • Bewertung

    4/5

    04.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    MOSHI, MOSHI ist die gelungene...

    MOSHI, MOSHI ist die gelungene Geschichte, um eine Mutter-Tochter-Beziehung, die aufgrund des plötzlichen Ablebens des Vaters eine neue Richtung bekommt. Beide Frauen schaffen den Umgang mit der Situation nur zwingend gemeinsam. Ein wunderbarer Stil mit sympathischen Figuren.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

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    C. Bleiker

    Orell Füssli Zürich Kramhof

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.01.2023

    eBook (ePUB)

    Sanfte Erzählung

    Von Banana Yoshimoto wollte ich auch schon seit einer Weile mal etwas lesen. Mit "Moshi Moshi" habe ich einen Titel ausgewählt, der mich - ehrlich gesagt - zuerst wegen des Titels angesprochen hat. Seit ich von einer Freundin gelernt habe, mit welcher Phrase Japaner das Telefon abnehmen, habe ich das nie mehr vergessen. Exkurs Ende. Mit dem sanften Grundton hat mich das Buch sofort für sich eingenommen. Es kennt keine Eile, keine Überstürztheit, nur das stetige Vorwärtstasten nach einem tiefen Einschnitt im Leben. Yoshie wollte eigentlich nach dem Verlust ihres Vaters auf eigenen Füssen stehen und zieht in eine kleine Wohnung, doch es geht nicht lange und schon bittet ihre Mutter, bei ihr einziehen zu dürfen. So wohnen die beiden Frauen wieder zusammen, aber jede geht ihren eigenen Weg und hat eine eigene Art mit der Trauer umzugehen. Nichtsdestotrotz reden sie miteinander über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Auch ein Freund ihres Vaters hilft Yoshie mit der Vergangenheit umzugehen und ist eine Stütze für sie. Aber auch das Viertel Shimokitazawa, in dem Yoshie nun wohnt, hat seinen ganz eigenen Charme und ist fast schon eine eigenständige Figur. Das offene Ende passt zu dem Buch und insgesamt finde ich gut abgerundet.

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