Deutschsprachige Schriftsteller, Philosophen und Literaturkritiker haben seit dem 18. Jahrhundert in vielfältiger Weise die schöpferische Auseinandersetzung mit der russischen Literatur gesucht, mit Autoren wie Turgenev, Dostoevskij, Lev Tolstoj, Cechov, Mandel tam, Majakovskij, Evtu enko. Dies hatte nicht nur Folgen für das Werk einzelner Autoren wie z.B. Rilke, Kafka, Brecht und Christa Wolf, sondern führte auch immer wieder zu Paradigmenwechseln in der deutschen Literaturgeschichte, etwa bei der Entstehung des Romans der Klassischen Moderne. Das Buch nimmt auch die Vermittlungsinstanzen wie Übersetzer, Verlage und Literaturkritiker in den Blick.
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