Legenden des Krieges: Das blutige Schwert

Historischer Roman

Thomas Blackstone Band 1

David Gilman

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Beschreibung


Der Geist des Kriegers lebt in seinen Taten.

England, 1346. Der junge Steinmetz Thomas Blackstone wird vor die Wahl gestellt: Entweder der Tod durch den Strick – für einen Mord, den er nicht begangen hat. Oder er schliesst sich der englischen Armee an, für die König Edward dringend weitere Bogenschützen sucht. Die Entscheidung fällt ihm nicht schwer. Doch in der Normandie lernt Thomas die bittere Realität des Krieges kennen. Ritterlichkeit ist ein Kodex für bessere Zeiten. Gnade gibt es nicht – schon gar nicht in der Schlacht von Crécy, dem blutigen Kessel des Hundertjährigen Krieges …

Wenn Sie nur einen historischen Roman in diesem Jahr lesen, nehmen Sie diesen. Dieses Buch wird Gilman eine begierige Leserschaft bescheren, die ihren unersättlichen Hunger nach historischen Actionromanen stillen will. Grossartig. Falcata Times

Produktdetails

Verkaufsrang 35552
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 21.07.2017
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 608
Maße (L/B/H) 19/12.4/4.8 cm
Gewicht 519 g
Auflage 6. Auflage
Originaltitel Master of War: A Legend Forged in Battle
Übersetzer Anja Schünemann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-29076-3

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Das meinen unsere Kund*innen

4.6/5.0

5 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Großartig abenteuerlich

Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 01.11.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Bogenschützin und Mediävistin habe ich natürlich schon von der berühmten Schlacht bei Crécy gehört, in der die englischen Bogenschützen ein ganzes französisches Heer ausgelöscht haben sollen. Jedoch hatte ich nie Zeit mich mehr mit dem Krieg im Frankreich des 14. Jahrhunderts zu beschäftigen. David Gilmans großartiger hirstorischer Roman weckte nun doch mein Interesse. Diese Geschichte handelt nicht nur von Krieg und Macht, sondern auch von unterschiedlichen Kulturen, die eigentlich gar nicht so verschiedene sind, und erschafft somit Legenden des Krieges. Der junge englische Held der Geschichte, Thomas Blackstone, wird mit seinem Bruder vor dem Galgenstrick gerettet und als gute Bogenschützen nach Frankreich in den Krieg verschifft. Doch der Job ist viel Gefährlicher, als es sich zunächst angehört hatte, denn die Schützen werden plötzlich immer in die erste Reihe gestellt oder sind auf sich selbst gestellt und Thomas muss mehr als einmal seine Wehrhaftigkeit mit dem Schwert unter Beweis stellen, das eigentlich nicht zu seinen Vorzügen gehört. Die Schlacht von Crécy verändert sein Leben komplett. Nachdem er mit dem Tod gerungen hatte fällt es ihm schwer zurück zu den Lebenden zu finden. Doch er entdeckt in sich eine Kraft, die ihm erlaubt einen anderen, jedoch weit erfolgreicheren Weg zu beschreiten. Und er findet eine Liebe, die geduldig und widerstandsfähig ist. Spannend finde ich die Zusammensetzung der kulturellen Einflüsse. Thomas ist halb Engländer, halb Franzose und kämpft in Frankreich für die Engländer, verliebt sich aber in eine Französin. Diese Französin ist außerdem fast die einzige Frau, die in diesem Buch eine Rolle spielt und die einzige mit einer Hauptrolle. Aber Gilman stellte sehr schön dar, wie gleich doch alle sind, trotz der verschiedenen Sprachen. Mensch ist Mensch und jeder kann und darf geliebt werden, egal welcher Herkunft. Der Konflikt, der in Thomas von Anfang an brodelte, verebbte über die Länge des Buches nicht, jedoch änderte er sich und passte sich den Umständen an. Dadurch blieb er immer bestehen und war für mich verständlich und nachvollziehbar, wurde jedoch nicht langweilig oder zäh. Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen, auch wenn das Thema schwer im Magen lag. David Gilman gab seinem Roman etwas lebendiges und schillerndes. Die Charaktere sind alle lebhaft und meisterhaft durchdacht. Ich freue mich auf den nächsten Teil Der ehrlose König, der heute bei Rowohlt erscheint! Originalbeitrag: quatspreche.wordpress.com

5/5

Großartig abenteuerlich

Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 01.11.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Bogenschützin und Mediävistin habe ich natürlich schon von der berühmten Schlacht bei Crécy gehört, in der die englischen Bogenschützen ein ganzes französisches Heer ausgelöscht haben sollen. Jedoch hatte ich nie Zeit mich mehr mit dem Krieg im Frankreich des 14. Jahrhunderts zu beschäftigen. David Gilmans großartiger hirstorischer Roman weckte nun doch mein Interesse. Diese Geschichte handelt nicht nur von Krieg und Macht, sondern auch von unterschiedlichen Kulturen, die eigentlich gar nicht so verschiedene sind, und erschafft somit Legenden des Krieges. Der junge englische Held der Geschichte, Thomas Blackstone, wird mit seinem Bruder vor dem Galgenstrick gerettet und als gute Bogenschützen nach Frankreich in den Krieg verschifft. Doch der Job ist viel Gefährlicher, als es sich zunächst angehört hatte, denn die Schützen werden plötzlich immer in die erste Reihe gestellt oder sind auf sich selbst gestellt und Thomas muss mehr als einmal seine Wehrhaftigkeit mit dem Schwert unter Beweis stellen, das eigentlich nicht zu seinen Vorzügen gehört. Die Schlacht von Crécy verändert sein Leben komplett. Nachdem er mit dem Tod gerungen hatte fällt es ihm schwer zurück zu den Lebenden zu finden. Doch er entdeckt in sich eine Kraft, die ihm erlaubt einen anderen, jedoch weit erfolgreicheren Weg zu beschreiten. Und er findet eine Liebe, die geduldig und widerstandsfähig ist. Spannend finde ich die Zusammensetzung der kulturellen Einflüsse. Thomas ist halb Engländer, halb Franzose und kämpft in Frankreich für die Engländer, verliebt sich aber in eine Französin. Diese Französin ist außerdem fast die einzige Frau, die in diesem Buch eine Rolle spielt und die einzige mit einer Hauptrolle. Aber Gilman stellte sehr schön dar, wie gleich doch alle sind, trotz der verschiedenen Sprachen. Mensch ist Mensch und jeder kann und darf geliebt werden, egal welcher Herkunft. Der Konflikt, der in Thomas von Anfang an brodelte, verebbte über die Länge des Buches nicht, jedoch änderte er sich und passte sich den Umständen an. Dadurch blieb er immer bestehen und war für mich verständlich und nachvollziehbar, wurde jedoch nicht langweilig oder zäh. Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen, auch wenn das Thema schwer im Magen lag. David Gilman gab seinem Roman etwas lebendiges und schillerndes. Die Charaktere sind alle lebhaft und meisterhaft durchdacht. Ich freue mich auf den nächsten Teil Der ehrlose König, der heute bei Rowohlt erscheint! Originalbeitrag: quatspreche.wordpress.com

5/5

Viel versprechender Reihenauftakt

PMelittaM aus Köln am 05.09.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England 1346: Thomas Blackstone zieht als Bogenschütze mit den Truppen König Edwards gegen den französischen König. Oft stammen die Protagonisten solcher Romane aus dem Adel, wenn sie auch oft verarmt oder nicht legitim sind, hier gibt es einmal einen, der aus den niederen Ständen kommt. Natürlich kommt auch dieser Roman nicht ohne Personal aus höheren Ständen aus, und Bogenschützen waren wertvoll, aber er zeigt eben auch die Zeit und vor allem den Krieg aus der Sicht einfacher Menschen. Das gefällt mir gut. Mir bot der Roman viele Überraschungen, ich hatte einen ganz anderen Verlauf der Geschichte erwartet. So stehen letztlich nicht nur die Schlachten im Vordergrund, sondern es gibt ein recht breitgefächertes Szenario. Ein bisschen gestört hat es mich, als eine Frau unter all den Männern auftauchte (nicht schon wieder eine Liebesgeschichte, dachte ich), doch dieser Handlungsstrang passt sich gut ein und drängt nicht in den Vordergrund. Natürlich bleibt es auch nicht bei der einen Frau, jedoch sind Frauen naturgemäß bei diesem Thema eher am Rande zu finden. Die Charaktere gefallen mir durchgehend gut, ich kann sie mir alle gut vorstellen und Schwarz-Weiß-Zeichnung wird weitgehend vermieden. Leider gibt es kein Personenregister, so dass man selbst herausfinden muss, welche Charaktere wohl historisch verbürgt und welche wahrscheinlich nur fiktiv sind. Das ist ein bisschen schade, auch wegen der Fülle an Personen, die kommen und gehen und oft nicht überleben, wäre ein solches Register sinnvoll gewesen. Auch ein Glossar habe ich vermisst, wobei es am Ende doch nicht so viel war, was ich hätte nachschlagen wollen. Dafür gibt es zwei nützliche Karten, eine zeigt den Weg der Engländer, die andere die Schlachtaufstellung bei Crécy, der Schlacht, die nicht nur für Thomas entscheidend war. Der Autor arbeitet sehr gut heraus, was ein Krieger damals leisten musste, überhaupt fühle ich mich durch den Roman sehr gut in das Geschehen und die damalige Zeit versetzt, erzählt wird sehr plastisch und fesselnd, allerdings nicht ganz ohne Klischée, ich denke da z. B. an die Wildschweinjagd, die für mich keine Überraschungen bot. Im Anhang gibt es historische Anmerkungen des Autors, die ich sehr interessant finde. Der Roman ist erste Band einer Reihe, im Original sind bereits 4 Bände erschienen, die auf Deutsch nach und nach veröffentlicht werden. Dennoch hat dieser Band ein Ende ohne Cliffhanger, so dass man ihn zufrieden aus der Hand legen kann. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen, denn ich bin gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich wurde gut unterhalten. Ich empfehle den Roman gerne weiter, vor allem an jene, die gut recherchierte Romane dieser Epoche mögen, und vergebe 4,5 Sterne, die ich aufrunde.

5/5

Viel versprechender Reihenauftakt

PMelittaM aus Köln am 05.09.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England 1346: Thomas Blackstone zieht als Bogenschütze mit den Truppen König Edwards gegen den französischen König. Oft stammen die Protagonisten solcher Romane aus dem Adel, wenn sie auch oft verarmt oder nicht legitim sind, hier gibt es einmal einen, der aus den niederen Ständen kommt. Natürlich kommt auch dieser Roman nicht ohne Personal aus höheren Ständen aus, und Bogenschützen waren wertvoll, aber er zeigt eben auch die Zeit und vor allem den Krieg aus der Sicht einfacher Menschen. Das gefällt mir gut. Mir bot der Roman viele Überraschungen, ich hatte einen ganz anderen Verlauf der Geschichte erwartet. So stehen letztlich nicht nur die Schlachten im Vordergrund, sondern es gibt ein recht breitgefächertes Szenario. Ein bisschen gestört hat es mich, als eine Frau unter all den Männern auftauchte (nicht schon wieder eine Liebesgeschichte, dachte ich), doch dieser Handlungsstrang passt sich gut ein und drängt nicht in den Vordergrund. Natürlich bleibt es auch nicht bei der einen Frau, jedoch sind Frauen naturgemäß bei diesem Thema eher am Rande zu finden. Die Charaktere gefallen mir durchgehend gut, ich kann sie mir alle gut vorstellen und Schwarz-Weiß-Zeichnung wird weitgehend vermieden. Leider gibt es kein Personenregister, so dass man selbst herausfinden muss, welche Charaktere wohl historisch verbürgt und welche wahrscheinlich nur fiktiv sind. Das ist ein bisschen schade, auch wegen der Fülle an Personen, die kommen und gehen und oft nicht überleben, wäre ein solches Register sinnvoll gewesen. Auch ein Glossar habe ich vermisst, wobei es am Ende doch nicht so viel war, was ich hätte nachschlagen wollen. Dafür gibt es zwei nützliche Karten, eine zeigt den Weg der Engländer, die andere die Schlachtaufstellung bei Crécy, der Schlacht, die nicht nur für Thomas entscheidend war. Der Autor arbeitet sehr gut heraus, was ein Krieger damals leisten musste, überhaupt fühle ich mich durch den Roman sehr gut in das Geschehen und die damalige Zeit versetzt, erzählt wird sehr plastisch und fesselnd, allerdings nicht ganz ohne Klischée, ich denke da z. B. an die Wildschweinjagd, die für mich keine Überraschungen bot. Im Anhang gibt es historische Anmerkungen des Autors, die ich sehr interessant finde. Der Roman ist erste Band einer Reihe, im Original sind bereits 4 Bände erschienen, die auf Deutsch nach und nach veröffentlicht werden. Dennoch hat dieser Band ein Ende ohne Cliffhanger, so dass man ihn zufrieden aus der Hand legen kann. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen, denn ich bin gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich wurde gut unterhalten. Ich empfehle den Roman gerne weiter, vor allem an jene, die gut recherchierte Romane dieser Epoche mögen, und vergebe 4,5 Sterne, die ich aufrunde.

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