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Haruki Murakami

1. Von Beruf Schriftsteller

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Haruki Murakami

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Von Beruf Schriftsteller Essays

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Walter Kreye

Spieldauer

7 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

103

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783844916171

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Walter Kreye

Spieldauer

7 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

103

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783844916171

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Simon Garfield

    5/5

    21.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sein Intellektuellster

    Was geht in ihm vor, wie schreibt er ein Buch, welche Tricks? Nicht so leichtfüßig wie seine anderen, aber hohe Qualität...

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    19.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Was ist daran falsch, sich wohlzufühlen?"

    Dafür, dass Haruki Murakami angeblich ungern über sich selbst spricht, wie man auf der Buchrückseite erfährt, ist dieser autobiografisch eingefärbte Text ziemlich lang. Und vor allem erstaunlich offen. Wenn man als Autor seine Kritiker liest und dann auch noch ernst nimmt, wird das Leben nicht unbedingt einfacher. Murakami zitiert aus einem Essay von Raymond Carver: " … Oder aber mach deine Arbeit so gut, wie es deine Fähigkeiten, deine Begabungen erlauben, und dann rechtfertige dich nicht und entschuldige dich nicht. Beklage dich nicht, erkläre nichts." An diese Ratschläge hält er sich in diesem Buch, mal partiell abgesehen vom letzten Punkt. Unerwartet ausführlich lässt Murakami seine Leser mit den hier gesammelten Aufsätzen über sich selbst und seine Methodik Blicke in seine Welt werfen. Vielleicht ist das aus seiner Sicht so dumm nicht. Denn wer will es schon, bei aller Bescheidenheit, seinen Kritikern und den sogenannten Literaturwissenschaftlern überlassen, was die Nachwelt über einen selbst denken und wissen soll? Wenn man Murakamis Bücher nicht kennt, also kaum einen Zugang zu ihm hat, dann mögen diese Texte vielleicht gelegentlich langweilig erscheinen, was sicher auch daran liegt, dass sein Autor ein ziemlich normales und sehr diszipliniertes Leben führt, das oft abseits der lauten Gesellschaft stattfindet. An Murakamis Offenbarungen wird man schwer etwas Gekünsteltes oder gar Kompliziertes finden. Im Gegenteil: Viele seiner Ansichten und Einsichten sind weise und ausgesprochen persönlich, sodass man sich nur wundern kann, sie so offen, manchmal fast schon ein wenig zu offen, lesen zu können. "Es ist leicht, an anderen herumzumäkeln", schreibt Murakami, "aber wenn der Betroffene alles ernst nimmt, wird er bald am Ende sein. Deshalb sage ich kategorisch, dass es mir egal sei. Und wenn noch so scheußliches Zeug geredet wird, ich schreibe, was ich schreiben will." Da muss man erst einmal hinkommen. Für wohlmeinende Leser seiner Bücher oder angehende Schriftsteller mag dieses Buch eine kleine Fundgrube fürs Verständnis sein. Unabhängig davon erzählt es ein wenig aus dem Leben eines klugen Menschen. Deshalb kann man es auch lesen, wenn man nicht alle Bücher Murakamis kennt. Eine gewisse Kenntnis seiner Werke schadet natürlich nicht und hilft an einigen Stellen schließlich doch, denn natürlich geht der Autor auch auf sein Schaffen ein. Insgesamt ein interessantes und auch unerwartetes Buch eines klugen, disziplinierten und geerdeten Mannes, der nichts mehr beweisen muss und der schreibt, weil er sich dabei wohlfühlt..

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2018

    eBook (ePUB)

    Endlich ein Einblick in das Leben Murakamis

    "If you only read the books that everyone else is reading, you can only think what everyone else is thinking." Seine Romane sind weltweit bekannt, in unzählige Sprachen übersetzt worden und erscheinen regelmäßig in millionenfacher Auflage. Bereits mehrmals fiel sein Name im Zusammenhang mit dem Literaturnobelpreis, nachdem er einen der bedeutendsten Preise der japanischen Literatur gewonnen hat. Doch über ihn selbst weiß man erstaunlicherweise wenig - den Status eines scheuen Autors hat er wie kein Zweiter inne. Umso überraschender und umso wertvoller ist sein Buch "Vom Beruf Schriftsteller", in dem er zum ersten Mal Einblick in sein privates Leben gewährt. Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, wie ihn ein Baseball-Spiel zum Schreiben gebracht hat, obwohl er sich doch eigentlich seine Nächte durch das Betreiben einer Jazz-Bar um die Ohren geschlagen hatte. Er schreibt über das Schreiben an sich, über den Berufstand der Autoren, über Charakterzüge und Persönlichkeitsmerkmale und den Entwicklungsprozess eines Autoren. Und er hinterfragt den Literaturbetrieb, die Auszeichnungen, Preisverleihungen und das Leben im Rampenlicht. Es ist ein ironisch-lakonischer Schreibstil, in dem Murakami verschiedene Episoden aus seinem Leben erzählt. Mit einer Spur Sarkasmus nimmt er den Literaturbetrieb, aber auch sich selbst hin und wieder gewaltig auf die Schippe. Doch er findet auch klare, direkte Worte, anklagende Worte. Etwa dann, wenn er das japanische Bildungssystem kritisiert, dass neben Effektivität, Gehorsam und Ambition wenig Raum für die individuelle Persönlichkeit und für Fantasie lässt. Oder wenn er die japanische Gesellschaft an sich an den Pranger stellt, die Energiegewinnung durch die Atomkraft, die Leistungsgesellschaft. "Vom Beruf Schriftsteller" ist Murakamis persönlichstes Buch. Ein Buch, das uns den Autor endlich näher bringt und uns seine Werke besser verstehen lässt.

  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    5/5

    25.11.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsichten und Ansichten

    Der Wunsch, etwas über sich zu erzählen, begleitete Haruki Murakami schon eine Weile. Schrieb er die Texte anfänglich noch für sich selber und nicht für einen Verleger, fand er sie bei einem nachträglichen Lesen doch zu ungeschliffen und versuchte, sie so zu formulieren, als ob sie für ein Publikum gedacht wären. Während des Schreibens und Umschreibens lernte sich Haruki Murakami selber besser kennen. Er merkte, dass ihn gewisse Themen und Meinungen seit vielen Jahren begleiten. Nun ist aus diesen Texten ein Buch geworden, welches auch dem Leser den Menschen und Schriftsteller Murakami näher bringt. Der sonst eher zurückgezogene Schriftsteller erzählt nicht nur von seinem Schreiben, er offenbart auch viel von seiner Biografie und seinem Denken. Wie sind Schriftsteller und was braucht man, wenn man einer sein will? Mit dieser Frage beschäftigt sich das erste Kapitel. Danach erzählt Haruki Murakami von seinem Weg zur Schriftstellerei, behandelt Themen wie Originalität, die Herkunft von Ideen und Inhalten, den Ort des Schreibens sowie auch seine Abneigung gegen die Schule, die Art und Weise, wie er Figuren entwirft oder für welche Leser er schreibt. Wer nun selber Schrifsteller werden will, für den hat Haruki Murakami eine sehr aufmunternde Botschaft: "… einen Roman kann im Grunde jeder verfassen, der des Schreibens mächtig ist, einen Kugelschreiber und ein Heft zur Hand hat und vielleicht noch ein gewisse Fähigkeit zum Fabulieren besitzt." Von Beruf Schriftsteller ist ein sehr persönliches und leises Buch. Haruki Murakami wirkt nie belehrend oder überheblich, er gibt keine unhaltbaren Versprechen, sondern erzählt in einer eingängigen und unterhaltsamen Weise von seinem Schreiben und davon, was dieses für ihn bedeutet. Fazit: Ein sehr persönliches und unterhaltsames Buch, das Einblicke ins Leben und Schaffen des Menschen und Schriftstellers Haruki Murakami gewährt. Absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    21.10.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Mann hinter dem Werk

    Haruki Murakami ist für mich einer der besten Schriftsteller unserer Zeit, weswegen ich nicht unbefangen an dieses Buch herangegangen bin. Zum ersten Mal lässt er sich über die Schulter schauen, gewährt Einblicke in sein Leben als Schriftsteller, seinen Werdegang und auch seinen Umgang mit Kritikern. Er setzt sich mit seinen Lesern auseinander, mit der Art wie er schreibt und wieso er überhaupt Schriftsteller geworden ist. All das und noch viel mehr schildert er in seiner zurückhaltenden und bescheidenen Art. Man lernt durch dieses autobiografische Buch den Menschen hinter den Büchern kennen und entdeckt seine Werke noch einmal völlig neu. Wer Murakami bisher nicht gelesen hat, wird damit nach dem Genuss dieses Buches anfangen und wer ihn eh schon kennt, der wird noch einmal ganz von vorne anfangen wollen, um seine Werke komplett neu zu entdecken. Ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Leser von Murakami!

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