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Produktbild: Michael Kohlhaas

Michael Kohlhaas

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Abbildungen

13, Mit 13 Abbildungen aus der Zeit, 1 Karte und 1 Zeittafel

Herausgeber

Helmut Landwehr

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17.7/11.3/2 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-86101-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Abbildungen

13, Mit 13 Abbildungen aus der Zeit, 1 Karte und 1 Zeittafel

Herausgeber

Helmut Landwehr

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17.7/11.3/2 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-86101-6

Herstelleradresse

Kroener Alfred GmbH + Co.
Lenzhalde 20
70192 Stuttgart
DE

Email: kontakt@kroener-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Guter Klassiker

    „Der Prozess“ ist ein verstörender und gleichzeitig faszinierender Klassiker. Die Geschichte vermittelt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit, das auch heute noch erstaunlich nachvollziehbar ist. Kafka zeigt eine undurchsichtige Welt, in der Regeln existieren, die niemand wirklich versteht. Gerade diese Absurdität macht das Buch so interessant. Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    23.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle, umfassende Ausgabe für eine intensive Kafka-Lektüre

    »Jemand musste Josef K. verläumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.« Mit diesem weltberühmten ersten Satz, welcher den Leser gleich zu Beginn mitten ins Geschehen katapultiert, beginnt „Der Process“ von Franz Kafka. Josef K., Prokurist einer Bank, wird, ohne über die Hintergründe informiert zu werden, am Morgen seines 30. Geburtstages verhaftet. Doch diese Verhaftung ist keine im gewöhnlichen Sinn, denn „[d]as Verfahren ist nämlich im allgemeinen nicht nur vor der Öffentlichkeit geheim, sondern auch vor dem Angeklagten.“ K. sucht, da die Verhaftung seinem bisherigen Leben grundsätzlich nicht im Wege steht, Hilfe, um herauszufinden, weswegen er angeklagt wurde und gerät in die Fänge der Bürokratie. Mysteriöse Zwischenfälle streifen K. und sein Verfahren scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben, welches allgegenwärtig über ihn schwebt. Doch zu viel soll über den Inhalt gar nicht verraten werden; man muss den Roman selbst gelesen haben, um in dessen faszinierenden Kuriosum regelrecht zu versinken. Diese tolle, vom bedeutendsten Kafka-Forscher Reiner Stach, kommentierte Ausgabe bietet neben dem ausführlichen Kommentar, welcher ein intensives close reading ermöglicht, zusätzlich noch Informationen zur Entstehung, Überlieferung und Rezeption. Mit dieser Ausgabe ist eine eingehende Beschäftigung mit einem immer noch aktuellen Klassiker gewährleistet!  Ganz egal, ob man Kafkas Roman zum ersten oder wiederholten Male liest, diese Ausgabe gewährt einen nützlichen Gesamtüberblick, um sich den Text verständlicher erschließen zu können.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kafkas Werk ist wirklich lesenswert

    Ich musste dieses Buch für mein Abitur lesen. Da sich viele Schüler schon damit befassen mussten, hatte ich schon viele Meinungen über das Buch gehört, zum größten Teil negativ. Als ich dass Buch jedoch in die Hand nahm, war ich positiv überrascht. Es war mit Abstand das Beste Werk dass im Abitur verwendet wurde und ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Hineinversetzen in die Figuren. Ich konnte also glücklicherweise die Meinungen meiner Mitschüler nicht bestätigen.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein rechtschaffener Pferdehändler und sein Kampf um's Recht

    Für jede Neuauflage dieses Buches bin ich dankbar, denn das ist jedes Mal eine gute Gelegenheit, es wieder in der Buchhandlung auszulegen. Es Kunden zu empfehlen. Diese Geschichte eines Pferdehändlers, der um sein Recht kämpft, kein Recht bekommt, immer halsstarriger und fanatischer sich in seinen Rachefeldzug verbohrt, ist so grandios und so schauerlich, daß ich es immer wieder gerne lese und gerne verkaufe. Wenn Sie besonderen Wert auf schöne Sprache, schönes Deutsch legen, sind Sie bei Kleist immer in besten Händen!

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Bewertungen (14)

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  • Zum Bewerterprofil von Valentin Messmer

    Valentin Messmer

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Urteil über die Absurdität der Moderne

    Zur Ausgabe: Da Kafkas vier Romane alle nicht fertiggeschrieben wurden und auch nicht von Kafka, sondern von dessem Wegbegleiter Max Brod posthum veröffentlicht wurden. Ist es wichtig sich an der richtigen Fassung zu orientieren. Diese Ausgabe orientiert sich dabei an der Kritischen Kafka Ausgabe (KKA) und ist somit zu empfehlen. Zum Inhalt: Da Franz Kafka zu den Klassikern der Deutschen Literatur gehört, scheint Kafka in den Unzeiten der Vergangenheit begraben zu liegen. Dass jedoch seine drei Schwestern von den Nazis in Auschwitz und Kulmhof umgebracht wurden, vermag Kafkas wieder aus diesen Untiefen hervorzu ziehen und zu zeigen, dass seine Texte eine Realität reflektieren, die zum zweiten Weltkrieg geführt hat und somit auch heute noch äusserst brisant ist. Der Protagonist Josef K. (gleich viele Buchstaben wie "Franz" und auch der gleiche Anfangsbuchstaben des Familiennamens) wird eines Tages ohne Grund verhaftet. Wieso, weiss weder vermeintlich Josef, noch wir, denn wir lesen hier einen Text den der Protagonist vermeintlich selbst verfasst hat. Doch so sehr uns der Text auch die Ursache auch zu verschleiern sucht, finden wir bei der Lektüre dennoch heraus, dass es sich bei Josef um einen durchaus gewaltbereiten "triebgesteuerten" Mann handelt, der keine möglichkeit auslässt sich, durchaus auch übergriffen, jeder Frau an den Hals zu werfen. Der Text selbst gilt als hermetisch und ist nicht eindeutig zu verstehen. Das heisst: den Text auf nur eine Interpretation, nur einen Sinn, zu reduzieren wird ihm nicht gerecht. Vielmehr können wir uns inspirieren lassen durch eine Fülle an Verweisen zu der damaligen Rechtssprechung, zu jüdisch-religiösen Praktiken und Theolugomena, modernen gesellschaftsstrukturen, verschiedenen Medien. Die Frage, welche die Erzählung strukturiert ist: Wie können wir Herr/Frau unseres eigenen Lebens werden und selbststimmt und autonom leben, wenn die Verhältnisse der Gesellschaft und ihre Institutionen doch vollends bestimmen, wie wir leben. Wir leben in einer Welt in der wir bereits mit unserer Geburt in unserer Existenz verurteilt sind, und in unserem Leben nie wahrlich frei sei werden.

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