Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben Roman
17-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 24.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.10.2017
Verlag
Schwarzkopf & SchwarzkopfSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
19/12.6/2.7 cm
Gewicht
355 g
Farbe
Senf / Schwarz
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86265-651-6
»Du willst dir also ein paar Tage freinehmen«, sagte der Chef mit Blick über den Golfplatz. Mephy befürchtete, dass sein Anliegen nicht gut ankommen würde, aber er wollte auch nicht drum herumreden. »Na ja, genau genommen hatte ich an etwas mehr als ein paar Tage gedacht.«
»Ein paar Wochen?«
Mephy schüttelte den Kopf.
»Jahre?«
Mephy lächelte verkrampft. Der Chef warf ihm einen scharfen Blick zu und zog eine Augenbraue hoch. »Du kannst doch nicht deinen Posten für ein paar Jahre verlassen? Wo kämen wir denn da hin? Nachher wollen auch alle anderen, dass ich ihnen Urlaub gebe. Das wäre ein schönes Chaos. (...) Was willst du überhaupt so lange machen?«
»Dies und das«, sagte Mephy. (...)
Der Chef dachte eine Weile nach und fuhr sich gedankenverloren durch den Bart. Dann schaute er Mephy prüfend an.
»Das ist mir alles zu unsicher. Du könntest ja auf die Erde gehen wollen, um dort alle Menschen zum Bösen zu verführen. Gib mir einen guten Grund, warum ich das tun sollte.«
»Ich könnte auf die Erde gehen und die Menschen zum Bösen verführen? Du mischst dich doch andauernd ein. Was hab ich denn jemals gemacht? Wenn überhaupt, habe ich dir nur gesagt, dass du dich mal ein wenig zusammenreissen solltest.«
Der Chef verzog keine Miene. »Sag mir doch einfach, warum du dorthin willst.«
Mephy seufzte. »Also schön: Ich will mir auf der Erde eine Frau suchen.«
Diesmal zog der Chef beide Augenbrauen hoch und fing an, schallend zu lachen. Mephy liess die Mundwinkel hängen. »Schön, dass dich das so amüsiert. Wenigstens hat einer Spass.«Sebastian Niedlich
Die Presse über die Bücher von Sebastian Niedlich:
»Was wäre, wenn man genau wüsste, wer wann sterben muss? Wäre das Leben dann einfacher? Martin hat diese Gabe. Und er kann den Tod sehen, mehr noch: Er kann mit ihm reden. Als Kind findet er das eine Weile lustig, immerhin hat er in dem schrägen Sensenmann einen Freund gefunden, er spielt sogar Schach mit ihm. Aber dann ist es immer weniger schön – wer möchte schon wissen, wann Menschen sterben müssen? Und, wenn du es kommen siehst und direkt daneben stehst, nicht helfen können? Martin versucht, den Tod auszutricksen, ihm aus dem Weg zu gehen. Aber: Dem Tod kann man nicht ausweichen. Mein Tipp an Sie: einfach lesen und sich auf den Humor einlassen und amüsieren.« Eichsfelder Nachrichten