Produktbild: Stephenson, N: Fall or, Dodge in Hell

Stephenson, N: Fall or, Dodge in Hell

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2019

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

23.3/15.1/5.5 cm

Gewicht

988 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-00-816883-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2019

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

720

Maße (L/B/H)

23.3/15.1/5.5 cm

Gewicht

988 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-00-816883-4

EU-Ansprechpartner

Zeitfracht Medien GmbH
Ferdinand-Jühlke-Straße 7|99095|Erfurt|DE
produktsicherheit@zeitfracht.de

Herstelleradresse

HarperCollins Publishers UK
77-85 Fullham Palace Road|W6 JB|London|GB
exportenquiries@harpercollins.co.uk

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  • Bewertung

    3/5

    14.02.2020

    eBook (ePUB)

    Oh weh!

    Ich bin ein Fan von Stephenson - Snow Crash, Cryptonomicon, Anathem, Amalthea, auch Aufstieg und Fall des D.O.D.O. waren teilweise brillante, immer gute Bücher, spannend, intelligent, visionär. Und nun "Fall; or, Dodge in Hell". Je nach Ausgabe zwischen 720 und fast 900 Seiten. (Meine E-Book-Version wird mit über 2000 Seiten angegeben!) "Prima", dachte ich, "je dicker, desto besser!" So war das bei Stephenson bisher immer, man mochte gar nicht mehr aufhören. "Fall" beginnt ebenso gut wie seine Vorgänger, die ersten paar hundert Seiten sind großartig. Ziemlich schnell geraten wir in den Erzählsog, bald landen wir in einem Amerika der nahen Zukunft, in dem die aktuellen politischen Verwerfungen zu einem buchstäblich gespaltenen Land geführt haben - auf der einen Seite diejenigen, die darauf achten nicht alles zu glauben, was das Internet behauptet (man lässt seine Informationen vorher von Spezialisten editieren), auf der anderen Seite die, die jede Fake News glauben und in einer Welt leben, die mit der Realität wenig gemein hat. Das ist klasse, inhaltlich wie sprachlich, macht nachdenklich und ab und an liest man mit offenem Mund und denkt sich: "Das könnte wirklich passieren!" Und dann kommt das, was das Buch eigentlich ausmachen soll - Titelheld Dodge (der gleich zu Beginn stirbt) wird in einer virtuellen Realität wieder "eingeschaltet". Und das Buch baut ab. Ewig lange Passagen, die beschreiben, wie Dodge (der nun Egdod heisst) sein Universum wieder zusammensetzt. Über hunderte von Seiten (in meinem E-Book). Das Ganze in einer Sprache, die an alte biblische Texte erinnert und so entwickelt es sich auch inhaltlich. Egdod schleudert Blitze auf seine Untertanen, Egdod zerstört den Turm, den sie bauen und die armen Seelen zerstreuen sich im ganzen Land, jede Gruppe mit einer eigenen Sprache. Zwar gibt es immer wieder Kapitel, die in der Realität spielen und in denen interessante Figuren und durchaus spannende Handlungen vorkommen, aber alles kreist mehr und mehr um Egdods Welt. Das ist so zäh! Ich geben zu, nach der Hälfte habe ich das Buch zur Seite gelegt. Irgendwann werde ich es zu Ende lesen, aber empfehlen kann ich nur die ersten Seiten. Die sind echt Neal Stephenson und richtig gut, danach aber geht dem Buch die Puste aus. Keine Ahnung, was der Autor damit bezweckt ...

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