Schuld und Schuldgefühl Zur Psychoanalyse von Trauma und Introjekt
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.10.2017
Verlag
Vandenhoeck + RuprechtSeitenzahl
324 (Printausgabe)
Dateigröße
5638 KB
Auflage
7. überarbeitete Auflage 2017
Sprache
Deutsch
EAN
9783647014739
In der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie kann die Schuld des Täters als eine Seite des Traumas gesehen werden, das durch Gewalttätigkeit gegen das Opfer, ihrer Annahme und Introjektion und schliesslich Identifikation zum Schuldgefühl des Opfers geworden ist. Wenn die Psychoanalyse die so beschaffene Schuld des einstigen Opfers erkennt, muss sie in der Therapie zwischen Schuld und Schuldgefühl sorgfältig unterscheiden. Mathias Hirsch stellt in diesem grundlegenden Werk eine Systematik des Schuldgefühls vor, die ein differenziertes Feld erschliesst:
ein Basisschuldgefühl (aufgrund der blossen unerwünschten Existenz),
- ein Vitalitätsschuldgefühl (aufgrund behinderter vitaler Bedürfnisse),
- ein Trennungsschuldgefühl (wegen verspäteter Autonomiebestrebungen),
- ein traumatisches Schuldgefühl (aufgrund der Internalisierung traumatischer Gewalt).
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