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  • Produktbild: Der Name der Rose

Der Name der Rose Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

4.2/13.5/21 cm

Gewicht

790 g

Farbe

Anthrazit / Mandarine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il nome della rosa

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-08660-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

4.2/13.5/21 cm

Gewicht

790 g

Farbe

Anthrazit / Mandarine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il nome della rosa

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-08660-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
produktsicherheit@dtv.de
Tumblingerstraße 21, 80337 - DE, München

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn alte Mauern neue Geheimnisse erzählen

    Ein Kloster voller Geheimnisse, eine Mordserie und eine Bibliothek, die mehr bewacht als alte Bücher. Schon die Ausgangslage von Der Name der Rose ist düster genug, doch Milo Manara macht daraus eine eindrucksvolle Reise ins Mittelalter. Besonders hängen geblieben sind bei mir die Details: steinerne Gesichter, mächtige Mauern und kunstvolle Anspielungen in den Buchillustrationen. Man blättert nicht einfach weiter, sondern bleibt hängen und entdeckt Neues. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll und beklemmend, ohne dass die Bilder bloß schmückendes Beiwerk wären. Sie erzählen mit und geben der Geschichte eine eigene Wirkung. William von Baskerville und Adson bewegen sich durch eine Welt, in der Wissen, Glaube und Macht eng verknüpft sind. Das macht den Stoff spannend, auch wenn die historische und religiöse Tiefe mehr Aufmerksamkeit verlangt als ein Krimi für zwischendurch. Wer nur eine schnelle Mörderjagd erwartet, braucht Geduld. Für mich gehört genau das zum Reiz dazu. Manara wagt sich an einen Literaturgiganten und schafft eine Graphic Novel, die dessen besondere Stimmung sichtbar macht. Kein Snack für nebenbei, sondern ein bildstarker Klassiker für alle, die gern genauer hinsehen.

  • VolkerM

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meisterhaft gezeichnet

    Der Roman „Der Name der Rose“ hat in den meisten Köpfen bereits eine festgelegte Gestalt, seitdem er mit Sean Connery 1986 kongenial verfilmt wurde. Der Film weicht in einigen Details dramaturgisch vom Buch ab, was aber grundsätzlich kein Mangel ist. Ein Bildmedium spielt nach eigenen Regeln. Milo Manara hält sich in seiner meisterhaft gezeichneten Graphic Novel deutlich näher an das Original und es gelingt ihm, den Stoff genauso eindringlich zu inszenieren, wie es damals der Film schaffte. Seine Bilder sind unglaublich detailliert, die Perspektiven absolut perfekt (kleinste Fehler würden bei der komplizierten gotischen Architektur sofort auffallen) und die Gesichter haben Portraitqualität. So ist unschwer zu erkennen, wen sich Milo Manara als Schauspieler für William von Baskerville gewünscht hätte: Den jungen Marlon Brando, dessen Mimik er geradezu verinnerlicht hat. Die Zeichnungen sind dezent koloriert und über allem liegt ein leichter Sepiaton, wie bei einer historischen Fotografie. Besonders aufgefallen ist mir, mit welcher Sorgfalt Manara den Bildaufbau komponiert. Es hat mich an die Arbeiten von Ludwig Richter erinnert, auch in der Technik, wie Wolken oder Landschaft dargestellt sind. Es ist ein Genuss für die Augen und man bleibt nicht selten an so einem Bild hängen, um die vielen Details zu studieren. Im Skriptorium lassen sich beispielsweise alle Schritte mittelalterlicher Buchproduktion nachvollziehen, wenn man genau hinschaut. Milo Manara muss sehr viel Zeit auf die Recherche verwandt haben, angefangen bei der Kleidung, über die Ausstattung bis hin zur Architektur, die absolut in die Zeit um 1320 passt. Ich habe keine Anachronismen gefunden und Gelegenheit dazu hätte der Autor wahrlich genug gehabt. Obwohl die Graphic Novel deutlich näher am Original bleibt und auch theologische Dispute, die Umberto Eco im Buch stark betonte, gut zusammenfasst, ist meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt, wie im Film, unter den Tisch gefallen: William von Baskerville sieht sich am Ende nämlich nicht als Gewinner. Obwohl er zu dem richtigen Ergebnis kam und den Täter entlarvte, war die Kette seiner Schlussfolgerungen falsch. Am Ende zweifelt William in seinem Glauben an Gott und der logischen Perfektion der Schöpfung. Das übergeht der Film, aber auch die Graphic Novel, die am Schluss fast im Schweinsgalopp zu ihrem Ende kommt, während er z. B. Adsons kurze Verführungsszene genüsslich (aber geschmackvoll) auf mehreren Seiten zelebriert. Möglicherweise lief Milo Manara auch die Zeit davon: Der Band erscheint ein ganzes Jahr verspätet und Manara wird dieses Jahr 81. An der künstlerischen Meisterschaft seiner Zeichnungen, die dem anspruchsvollen Stoff in jeder Hinsicht gerecht werden, ändert das aber rein gar nichts.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Hölle im Kloster...

    so würde ich das Meisterwerk aus Umberto Eco’s Feder zusammenfassen: die Hölle wird in Gesprächen oft herauf beschworen und der Teufel an die Wand gemalt die Hölle wird ‘Realität’ in unklösterlichem Verhalten und Todesfällen die Hölle ist los während der Auseinandersetzung der beiden Delegationen (Papst und Kaiser) durch die Hölle gehen die Opfer des Verhörs durch den anwesenden Inquisitor in der (Feuer)Hölle endet letztendlich und fulminant die Geschichte und das ganze Kloster Fast harmlos beginnend entwickelt sich ein sehr komplexes, vielschichtiges Werk, bei dem man (schier beiläufig) eine Unmenge (fundiertes) Wissen - praktisch umgesetzt in Disputationen, Gesprächen und Personen - zur Papst-/Kirchen-/Weltgeschichte des 13./14. Jhds. mitbekommt. Ob die langen Auseinandersetzungen zu Glaubenswahrheiten und Härersien jedermans Sache sind… kann ich nicht beurteilen - mich haben sie faszniert, weil hier ‘trockene Wissensmaterie’ zu einer Geschichte mit ‘Fleisch und Blut’ wurde. Das unglaublich analytisch-diferenzierte Denken von William (für seine Zeit müsste man ihn einen Freidenker, Freigeist nennen!) hat mich in Bann geschlagen - unglaublich ‘modern’ seine Auffassungen z.B. zu den Ketzern und dem armen (gemeinen) Volk. Für manche könnte das immer wieder (kursiv) eingefügte Latein ermüdend sein - hinten gibt’s jedoch eine Übersetzung zum Nachschlagen. Ebenso ein Glossar mit den wichtigsten, nicht so geläufigen Begriffen, sowie eine Karte zum Klosterbau. Was an ‘Setting’ erzählt wurde, war so bildreich ausgeführt, dass ich es mir leicht vorstellen konnte. Alles in allem fand ich die Lektüre faszinierend und lehrreich.

  • ADS

    aus Wien

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbares Meisterwerk

    Eigentlich kann man zu so einem Meisterwerk, das jede und jeder zumindest als Filmversion kennt, und schon so oft besprochen wurde, nichts wirklich Informatives mehr hinzufügen. Jedenfalls staune ich bei jedem neuen Lesen, wie viel Geschichtswissen in diesem Buch steckt und ich jedes Mal etwas wieder oder neu entdecke. Neben der spannenden Krimigeschichte und dem umfassenden Einblick in das Leben eines Klosters im Mittelalter ein umfangreicher Geschichtsunterricht zu den zum Teil sehr blutigen religiösen Bewegungen dieser Zeit.

  • Krijs

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmungsvoll, spannend, grossartiger Plot

    Der Name der Rose von Umberto Eco gehört zu meinen Allzeit-Lieblingsbüchern. Die Grundidee des Plots (in etwa „Wer lacht hat keine Angst, deshalb muss das Lachen als etwas Böses dargestellt werden“) ist zeitlos aktuell (Stichwort Mohamed-Karikaturen), der kriminalistische Überbau ist souverän erzählt und spannend und die sehr detailreichen Schilderungen alten Kulturwissens (Kloster; Ikonographie; Mittelalter) sind anspruchsvoll, aber sehr interessant.

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