Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Ausser einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden - Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Bronschhofen
5/5
23.09.2019
eBook (ePUB)
Der Alte muss weg
Ich finde dieses Buch von Anfang an spannend und humorvoll, also gute Unterhaltungslektüre!
Bewertung
aus Moosbach
5/5
05.08.2019
eBook (ePUB)
Gute Unterhaltung
Meine Meinung:
Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war mir klar, dass es sich um eins handelt, dass ganz nach meinem Geschmack ist. Und genau das hat sich so ergeben.
Steffi ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie hat mir schon ziemlich leid getan, als sie so von ihrem Leben erzählt hat. Ihr Charakter ist total warmherzig, so eine Freundin stelle ich mir in 20 Jahren vor, wenn ich um die 50 bin.
Der Schreibstil ist so gewählt, dass man sich sehr leicht einfindet. Ich mag aktuell keine Bücher, bei denen man sich mega konzentrieren muss, damit man den Faden nicht verliert. Die Geschicht plätschert locker flockig dahin, aber ohne primitiv zu wirken.
Die Personen sind alle sehr lieb gezeichnet und vor allem die Freundinnen von Steffi könnten unterschiedlicher nicht sein. Da kann doch eigentlich keine Langeweile entsehen, möchte man meinen.
Auch die Spannung ist auf jeden Fall präsent, so dass man sich nie langweilt. Wie gesagt, von primitiv kann man hier nicht reden, obwohl es leichte Kost ist.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser Autorin.
Fazit: Auf jeden Fall lesenswert.
Bewertung
aus Meerbusch
5/5
14.07.2019
eBook (ePUB)
Empfehlenswert, amüsant und tiefsinnig
Das spitz gezeichnete Cover hat mich sofort auf den Roman aufmerksam gemacht und der Klappentext beschreibt die Gedanken, die einem selbst auch so manchmal im Kopf herumspuken…
-Der Alte muss weg - ist der erste Roman von Carla Berling, den ich gelesen habe und ich kann sagen, er hat es in sich und verstand es, mich von Beginn an zu fesseln. Locker und leicht geschrieben, mit einer guten Portion Humor und sehr gut gelungenen Situationskomik. Die Charaktere sind überspitzt gezeichnet, dennoch entdeckt der Leser unter Umständen Parallelen zu sich selbst, oder auch Freunden und Bekannten.
Die Handlung entbehrt nicht einer gewissen Ironie und was zu Beginn ein lockerer eher sarkastischer Roman ist, entpuppt sich beim weiteren Lesen immer mehr als ein tiefsinniges komödiantisches Drama, bei dem alle Federn lassen müssen und eine der Frauen den anderen auch gerne mal einen Spiegel vorhält…
Nichts läuft wie geplant und die so sicher scheinenden perfiden Pläne gehen, Ironie des Schicksals, so nicht auf… und doch sind Opfer zu beklagen, aber auch ein happy-end der etwas anderen Art und Weise.
Mir hat der Roman sehr vergnügliche Lesestunden beschert, schwarzer Humor und ein wenig Krimi Feeling inklusive und vielleicht auch ein wenig Wiedererkennen in den einzelnen Figuren.
Von mir eine klare Leseempfehlung.
Kyra Cade
5/5
12.07.2019
eBook (ePUB)
Der vergnüglichste Roman des Jahres
Steffi ist Mitte fünfzig und furchtbar unzufrieden – mit allem: dem Leben, der Ehe mit Tom, der Gesamtsituation. Ihren Freundinnen geht es nicht anders, auch sie sind gelangweilt oder leiden unter den tyrannischen Ehemännern. Wie wäre es, wenn man diese hinter sich lassen könnte, dabei aber die Annehmlichkeiten wie Haus, Auto und Geld nicht verlieren würde? Geht das überhaupt und wie vertuscht man einen Mord?
Carla Berling schreibt seit Jahren erfolgreich als Selfpublisherin ihre Krimireihe rund um Ira Wittekind. Der Weg zu Heyne war goldrichtig und nun wird mit Der Alte muss weg ein weiteres Genre bedient. Die Damen sind alle Mitte fünfzig und haben in ihrem Leben einiges erlebt und hinter sich gebracht. Sie leben, lieben, arbeiten, habe ihre Kinder erzogen und flügge werden lassen. Nun könnte ein toller zweiter Lebensabschnitt folgen, aber die Damen sind festgefahren und fühlen sich eingeengt in ihren Lebensumständen. Protagonistin Steffi langweilt sich und möchte etwas ändern, am liebsten ohne ihren Tom, aber das, was sie all die Jahre über gemeinsam aufgebaut haben, das möchte sie dann doch nicht verlieren. Da hat es die Nachbarin Babette schon erheblich schwerer. Sie muss unter einem widerlichen Ehemann leiden, der seine Ehefrau für ein verpfuschtes Leben verantwortlich macht und kein gutes Haar an ihr lässt. Immerhin hat er eine Vereinbarung mit ihr getroffen, sie darf den Haushalt schmeißen und in der Einliegerwohnung im Keller leben, dafür aber mit anderen Männern ins Bett. Während sich die Freundinnen über die Dreistigkeit des Ehemanns aufregen, hat Babette sich damit abgefunden.
Ein paar Klischees werden abgeklopft, das bleibt nicht aus. Aber Berling schafft es mit viel Charme, der Geschichte einen sehr amüsanten Touch zu verleihen und macht dabei deutlich, dass man mit fünfzig vieles ist, aber keinesfalls alt. Lebenslustig erzählt sie von einem eintönigen Leben nahe Köln, lässt immer wieder Lokalkolorit einfließen und natürlich auch den liebenswerten Dialekt. Die Frauentypen sind spitz gezeichnet, man hat die Damen direkt vor Augen und fühlt sich in ihren Kreis aufgenommen, wenn sie von ihren Männern, Affären oder den tristen Jobs berichten.
Der Alte muss weg ist vermutlich der vergnüglichste Roman des Jahres, mit erhobenen Augenbrauen und Zeigefingern, Lachfältchen und der tollen Botschaft: Sei wie Du bist – und rede drüber. Ein absolutes Lesemuss mit höchsten Amüsementfaktor.
Gelinde
5/5
11.07.2019
eBook (ePUB)
Der Alte muss weg
Der Alte muss weg, von Carla Berling
Cover:
Witzig, aber ich finde das passt nicht zur Geschichte.
Inhalt:
Steffi, Mitte fünfzig ist unzufrieden mit sich und ihrem Leben.
Was wäre WEN, DANN………. Ist ihr Mantra.
Das Highlight der Woche ist ihr Treffen mit ihren Freundinnen (die unterschiedlicher nicht sein könnten) und ihrer Schwester.
Dabei wird gelästert was das Zeug hält.
Und plötzlich ist da die Überlegung: Der Alte muss weg………….
Meine Meinung:
Eine Geschichte, die einfach nur herrlich schräg ist.
Alltägliche Dinge (nach 30 Jahren Ehe) werden so oft genau auf den Punkt gebracht.
In vielem konnte ich mit der Protagonistin mitfühlen, habe einiges selber so oder ähnlich schon erlebt und dieselben Gedanken gehabt.
Hier im Buch können die Damen dann so einiges ausleben, was in der Realität eben nicht möglich ist oder ich mir nicht vorstellen kann.
Bei manchem bleibt mir dann einfach h die Luft weg.
Alles ist herrlich schräg, witzig, skurril und eben recht überzeichnet, aber dadurch eben irre komisch.
Der kölsche Dialekt macht das ganze so richtig authentisch und bringt mich noch mehr zum Lachen.
Was wäre WEN, DANN: wird bitterer Ernst und es kommt zu mehreren „Mordversuchen‘‘.
Was daraus wird………..sollte jeder selber lesen.
Zitat:
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun, ist, als stünde man am Bahnhof und würde auf ein Schiff warten.
Autorin:
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihrer Comedyreihe Jesses Maria durch große und kleine Städte.
Mein Fazit:
Da geht echt die Post ab.
Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.