Schönheit ist eine Wunde

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20.8/13.4/4 cm

Gewicht

588 g

Beschreibung

Rezension

»Realistisch ist dieser Roman natürlich nicht. Er ist an manchen Stellen ähnlich fantastisch, brutal, erotisch und traumgleich wie das Frühwerk von García Márquez – aber sehr viel drastischer. Dieses Buch ist ein wilder, mitreissender Albtraum über die jüngere Geschichte Indonesiens, voller menschlicher Monster und böser Geister – Figuren, die man nicht vergisst.« ("Deutschlandradio Kultur")
»Grotesker Witz durchwebt den ganzen Roman. Eka Kurniawans Prosa hat etwas Subversives: Wendungsreich illustriert er die blutige Geschichte seines Landes im 20. Jahrhundert am Beispiel einer Familie, deren Mitglieder teils gerissen, teils patent, zum Teil aber auch ein wenig schlicht gestrickt sind. Kurniawan erzählt indonesische Geschichte von unten.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Action-Comic, Heldenepos, Liebesschnulze, Horrorstory, Schattenspiel – dieser Roman mixt alle Formen der Populärkultur, um kunstvoll und aufregend die Geschichte Indonesiens zu erzählen.« ("SWR")
»Eka Kurniawans Schmöker zieht seine Leser tief hinein in die wunderbare Welt Halimundas – und verdeutlicht zugleich die von Kolonialismus, Gewalt und Ausbeutung geprägte Geschichte Indonesiens. ›Schönheit ist eine Wunde‹ ist ein erzählerisches Feuerwerk – er feiert die Lust an den Geschichten.« ("Diwan")
»Dieser in seiner Vielschichtigkeit fast schon barocke Roman, der auch zahlreiche Geister durch den Küstenort streifen lässt und ein ganzes Füllhorn surrealer Figuren und Momente ausschüttet, erzählt nicht nur sehr eindringlich von der brutalen indonesischen Geschichte der Kolonialzeit und von der militärischen Besetzung durch die Japaner. Auch das Massaker an indonesischen Kommunisten, das zur Machtergreifung Suhartos führte, findet breiten Eingang. Der Roman bietet einen faszinierenden Blick in die uns nur wenig bekannte Welt Indonesiens und seiner Literatur.« ("Neues Deutschland")
»Kurniawan liefert ein literarisches Feuerwerk. Doch haben wir es bei Kurniawan nicht mit ›Hundert Jahre Einsamkeit‹ zu tun, sondern mit einem halben Jahrhundert blutiger indonesischer Geschichte. Daher ist eine kleine Warnung sicher angebracht: In ›Schönheit ist eine Wunde‹ geht es brutal zu. Erträglich wird es aber dadurch, dass Kurniawan gekonnt die Mittel der Übertreibung und Satire verwendet und auch nicht mit bissigem Humor spart. Und dass er mit überraschenden Wendungen in seinem Plot die Spannung bis zuletzt aufrecht hält. Wer darin nur Effekthascherei sieht, unterschätzt diesen talentierten Autor massiv, der bewusst diese Sprache wählt. Denn anders liesse sich diese verästelte Geschichte wohl nicht überzeugend erzählen. Und immerhin bietet er uns am Ende des Romans für diese unbeschreiblich hässliche Frau namens Schönheit einen wunderbaren Weg!« ("Nürnberger Nachrichten")
»Alles, was in diesem Roman geschieht, ist überlebensgross. Das sorgt für starke Szenen und gute Unterhaltung. Aber der Roman bietet viel mehr: einen Einblick in die indonesische Geschichte der vergangenen siebzig Jahre, die, selbst wenn man die Geister und Dämonen abzieht, turbulent genug ist.« ("Westfalenpost")
»Das deftige, mit vielen dramatischen Höhepunkten gespickte Buch über eine starke, sympathische Prostituierte wurde zu einem internationalen Erfolg und für den Man Booker Prize nominiert. Eka Kurniawans aufregender Liebes-, Familien- und Gesellschaftsroman unterhält bestens.« ("Literaturkurier")
»Eka Kurniawan bewegt sich in ›Schönheit ist eine Wunde‹ nicht nur gekonnt im magischen Realismus. Er zeigt auch, wie die Menschen in seinem Halimunda – wie in García Márquez’ Macondo oder Faulkners Yoknapatawpha County – von den Wogen der Geschichte mitgerissen, hin und her gewirbelt, fortgetragen und manchmal ertränkt werden. Er schafft es, das Übernatürliche auf beunruhigende Art und Weise in das Alltägliche einzuflechten. Allein schon der erste Satz eines jeden Kapitels fesselt den Leser und zieht ihn mitten in die Handlung hinein. Was immer Eka Kurniawan in Zukunft noch schreiben wird – es wird garantiert lesenswert sein.« ("The New York Times Book Review")
»Ein grosses Epos voller Schrecken und Furcht, aber auch eine Feier der uneigennützigen Liebe, die nicht belohnt wird, nur um ihrer selbst existiert.« ("Hessischer Rundfunk")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20.8/13.4/4 cm

Gewicht

588 g

Auflage

1

Originaltitel

Cantik Itu Luka

Übersetzer

Sabine Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20828-5

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Ambivalenter Roman im Stil des magischen Realismus

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 08.10.2019

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman stammt aus der Feder eines 1975 geborenen Indonesiers, der bisher mehr als Comiczeichner tätig war. Man merkt das diesem Werk durchaus an, ist die Handlung doch sehr rasant und auch stellenweise plakativ. Es geht um das Schicksal der Dewu Ayu, einer Frau, die im Haus eines niederländischen Kolonialbeamten aufgewachsen ist. Ihr Vater war der Sohn des Hausherrn und die Mutter die Halbschwester des jungen Mannes, weil sein Vater eine einheimische Mätresse geschwängert hatte. Diese unglückselige Liaison ist also der Ausgangspunkt für die Existenz der Dewu Ayu. Sie steht somit stellvertretend für die Zerrissenheit dieses Vielvölkerstaates und der Autor schildert sehr spannend die Entwicklung seiner Heimat von der niederländischen Kolonialherrschaft über die japanische Besatzung bis in die Zeit der modernen Republik. Dewu Ayu wird während des Krieges zur Prostituierten für die Japaner und bleibt es auch nach dem Krieg, weil es für sie keine andere Perspektive gibt. Es ist schwierig, den Roman zu bewerten. Eka Kurniawan orientiert sich stark an der Form des magischen Realismus und so erinnert das Werk etwas an Grazia Marquez, ohne natürlich dessen Meisterschaft zu erreichen. Da ist zu Beginn die Auferstehung von Dewu Ayu nach einundzwanzig Jahren, da gibt es einen Mann, dem Messer und Kugeln nichts anhaben können und auch manch andere übersinnliche Dinge. Das macht den Roman spannend, auch die Vielzahl an Geschichten, die ein anschauliches Bild von Indonesien vermittelt. Andererseits ist die Sprache des Romans teilweise recht derb, auch geht es mir zu stark um Prostitution auch das nicht verherrlicht wird. Die Figuren sind auch etwas Comichaft gezeichnet und wirken zum Teil wie übermenschliche Helden. Das ist vielleicht so gewollt aber nimmt dem Roman stellenweise die Glaubwürdigkeit. Insgesamt kein schlechtes Buch für unterhaltsame Stunden sofern man sich für den magischen Realismus begeistern kann, aber ein Meisterwerk ist es auf keinen Fall, dafür hat es zu viele Schwachstellen.

Ambivalenter Roman im Stil des magischen Realismus

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 08.10.2019
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman stammt aus der Feder eines 1975 geborenen Indonesiers, der bisher mehr als Comiczeichner tätig war. Man merkt das diesem Werk durchaus an, ist die Handlung doch sehr rasant und auch stellenweise plakativ. Es geht um das Schicksal der Dewu Ayu, einer Frau, die im Haus eines niederländischen Kolonialbeamten aufgewachsen ist. Ihr Vater war der Sohn des Hausherrn und die Mutter die Halbschwester des jungen Mannes, weil sein Vater eine einheimische Mätresse geschwängert hatte. Diese unglückselige Liaison ist also der Ausgangspunkt für die Existenz der Dewu Ayu. Sie steht somit stellvertretend für die Zerrissenheit dieses Vielvölkerstaates und der Autor schildert sehr spannend die Entwicklung seiner Heimat von der niederländischen Kolonialherrschaft über die japanische Besatzung bis in die Zeit der modernen Republik. Dewu Ayu wird während des Krieges zur Prostituierten für die Japaner und bleibt es auch nach dem Krieg, weil es für sie keine andere Perspektive gibt. Es ist schwierig, den Roman zu bewerten. Eka Kurniawan orientiert sich stark an der Form des magischen Realismus und so erinnert das Werk etwas an Grazia Marquez, ohne natürlich dessen Meisterschaft zu erreichen. Da ist zu Beginn die Auferstehung von Dewu Ayu nach einundzwanzig Jahren, da gibt es einen Mann, dem Messer und Kugeln nichts anhaben können und auch manch andere übersinnliche Dinge. Das macht den Roman spannend, auch die Vielzahl an Geschichten, die ein anschauliches Bild von Indonesien vermittelt. Andererseits ist die Sprache des Romans teilweise recht derb, auch geht es mir zu stark um Prostitution auch das nicht verherrlicht wird. Die Figuren sind auch etwas Comichaft gezeichnet und wirken zum Teil wie übermenschliche Helden. Das ist vielleicht so gewollt aber nimmt dem Roman stellenweise die Glaubwürdigkeit. Insgesamt kein schlechtes Buch für unterhaltsame Stunden sofern man sich für den magischen Realismus begeistern kann, aber ein Meisterwerk ist es auf keinen Fall, dafür hat es zu viele Schwachstellen.

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