Lutherische Theologie und Kirche, Heft 01/2011 - Einzelkapitel - Wissenschaftliche Methoden in der theologischen Auslegung der Bibel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Ja
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.12.2020
Herausgeber
Edition RuprechtVerlag
Edition RuprechtSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
170 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783846997635
Heft 3/2010 oder auch von mir in Heft 4/2009). Bayer bringt die Frage noch einmal auf den Punkt: »Was macht theologische Wissenschaft zur Theologie?« und »Was macht theologische Wissenschaft zur Wissenschaft?« Appliziert auf die Bibelexegese lautet für ihn die Antwort einerseits: Der Bibel kommt als am Leser wirksames Wort eine »Subjektstellung« zu, d. h. die Auslegung fragt bei der Bibellektüre zuerst nach dem redenden Gott und rückt nicht den Rezeptionsprozess der Hörenden an die erste Stelle. Dann aber gilt ebenso: »Ist die Subjektstellung des schriftlichen Textes der Bibel anerkannt, dann ist keine Methode denkbar, die der theologischen Auslegung nicht helfen könnte - handle es sich um textkritische, literarkritische,
traditionskritische, formenkritische oder redaktionsgeschichtliche, aber auch um kulturgeschichtliche, sozialgeschichtliche oder feministische Fragestellungen«. Die Freiheit, die Bayer bei diesen Überlegungen
gewinnt, beeindruckt den Exegeten. (Aus dem Vorowrt von Achim Behrens)
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