Band 41
Europa zwischen Restauration, Reform und Revolution 1815-1850
Aus der Reihe
Oldenbourg Grundriss der Geschichte
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.09.2012
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
228 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783486716061
Die napoleonischen Kriege hatten ganz Europa direkt oder indirekt getroffen, und so ist der Übergang vom Krieg zum Frieden 1814/15 auf dem ganzen Kontinent zu spüren. Europa 1848/50: erfolgreiche und erfolglose Revolutionen unter anderem in Frankreich, in Teilen Deutschlands, in Polen, in Ungarn und in Sizilien. In weiten Teilen Europas markierten die Jahre 1815 und 1850 also politische Zäsuren. Auch die Jahrzehnte dazwischen hatten es in sich: Wiener Kongress, Neuordnung Europas und erste Nationalstaatsgründungen. Ein Anstieg der Bevölkerung, der als Bevölkerungsexplosion bezeichnet werden kann. Wohlstand, aber auch Pauperismus infolge der ersten Industrialisierung. Innenpolitische Auseinandersetzungen um die politische Verfassung von Staaten, Nationen, Reichen oder Föderationen: Europa zwischen Restauration, Reformation und Revolution. Andreas Fahrmeir gelingt es, diese und viele weitere Aspekte der ersten Hälfte des "kurzen" 19. Jahrhunderts übersichtlich und souverän darzustellen. In bewährter Manier wird die Darstellung der Epoche durch eine Forschungsdiskussion ergänzt: Was hat der "cultural turn" an der Sicht der Epoche verändert und wo ist - durch die Problematisierung scheinbar etablierter Begriffe wie Nation, Bürgertum oder Industrie - neuer Forschungsbedarf entstanden? Eine wohlproportionierte Bibliographie schliesslich hilft dem Leser, sich im Dickicht der Forschungsliteratur zurechtzufinden.
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