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Produktbild: Ozelot und Friesennerz

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit

20

Fr. 14.50

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

20804

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2650 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843722797

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Verkaufsrang

20804

Erscheinungsdatum

15.06.2020

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2650 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843722797

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  • Bewertung

    5/5

    14.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein toller Roman über die Anfänge des Tourismus auf Sylt

    Herrlich vergnüglich aber mit auch durchaus kritischen Tönen erzählt uns Matthiesen von ihrer Jugend auf Sylt und den Anfängen des Massentourismus. Ein kurzweiliges und trotzdem nachdenklich machendes Buch.

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    06.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    ein sehr gelungenes Buch

    Susanne Matthiessen hat mit ihrem Buch " Ozelot und Friesennerz" bei mir mehr als gepunktet. Sie erzählt darin ihre Familiengeschichte und ihre Jugend , die sich in den sechziger und siebziger Jahren auf der Insel Sylt abgespielt hat.Namhafte Ikonen der siebziger , wie Oswald Kolle, Freddy Quinn, aber auch andere schillernde Personen finden hier einen Platz. Als eine der letzten gebürtigen Sylterinnen, denn die Geburtsklinik wurde in den sechziger Jahren geschlossen, schildert sie ihre Jugend auf der Nordseeinsel, die von viel Freiheit geprägt war. Die Eltern waren immer im Auftrag der Touristen unterwegs, zu Anfang wurde jede freie Nische im Haus an Touristen vermietet, später das Pelzgeschäft der Großeltern übernommen, das durch die vielen zahlungskräftigen Touristen eine wahre Goldgrube wurde. Nur für die Kinder war nie Zeit, da die Saison fast ganzjährig war. Aber es werden auch die Schattenseiten der Insel beschrieben, die einem Ausverkauf der" Reichen und Schönen " , oder solcher, die sich dafür halten, zum Opfer gefallen ist. Es gibt kein bezahlbares Bauland mehr und auch keinen bezahlbaren Wohnraum mehr, der Arbeitskräfte auf der Insel zu Mangelware werden lässt. Auch wenn sie da arbeiten können, wo andere Urlaub machen, vergisst man zu erwähnen, dass viele auch da schlafen, wo andere ihren Heizungskeller haben , oder gezwungen sind auf dem Festland zu schlafen und jeden Tag mit der Bahn anzureisen, was wohl kein Vergnügen mehr ist. Es klingt schon auch sehr viel Wehmut mit in diesem Buch, das von einer Insel erzählt, deren Bewohner sicherlich sehr vermögend geworden sind, aber zu welchem Preis. Das was vor Jahrzehnten noch ein Erholungsort mitten in der Nordsee war, wo sich wohlhabende Hamburger und Prominente ihr Ferienhaus kauften und die familiere Anbindung an die Gastfamilien für die Urlauber noch eine Selbstverständlichkeit war, verkommt immer mehr zum Ireland für Spekulanten, die es nur auf Profit und weniger auf Umweltschutz und Erhaltung der sogenannten "Sylter Kultur" abgesehen haben. Da wundert es auch nicht, dass die " geborenen Sylter, die fern ab der Insel ihr Glück versucht haben und dann wieder auf die Insel zurückkommen, ihre Insel nicht wiedererkennen und für sich denken. " Gott sein Dank, dass unsere Eltern das nicht mehr miterleben mussten. " Und ich denke, was für ein tolles Buch und schade, dass der sogenannte Fortschritt so wenig Rücksicht auf Vergangenes nimmt, das der Insel doch eigentlich seinen Flair gegeben hat.

  • Dorle14

    5/5

    14.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Urlaub in den Siebzigern auf Sylt

    Tourismus auf Sylt in den Siebzigern, aus Sicht der Einwohner, kurzweilig erzählt von Susanne Matthiessen. Das waren noch Zeiten, als handgefertigte Pelzmäntel noch ein Statussymbol waren. Prominente, Politiker und Industrielle kleideten gerne damit ihre Gattinnen ein. Die Geschäfte liefen gut in der kleinen Pelzfabrik von Susanne Matthiessens Eltern. Wenn die Touristen kamen wurde enger zusammen gerückt und jedes Bett an Urlauber vermietet. Die Kinder mussten sich anpassen und immer höflich zu den Touristen sein, man wollte ja dass sich die Gäste wohlfühlen und wiederkommen. Allerdings haben sie auch so manchen Prominenten persönlich kennengelernt und so manches Abenteuer erlebt. Für alle die Sylt persönlich kennen, aber auch für die die noch nicht dort waren, eine unterhaltsame, amüsante und kurzweilige Lektüre.

  • raschke64

    aus Dresden

    4/5

    06.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Interessant

    Die Autorin beschreibt ihre Kindheit in den 1970er Jahren auf Sylt. Wie die Schönen und Reichen die Insel erobern, die Sitten verfallen und die Leute nur noch ans Geldverdienen denken. Wie ein Kind in der Saison mitzulaufen und zu funktionieren hatte. Oder ansonsten störte. Und wie nach und nach vieles den Bach runterging. Geschäfte schlossen, Riesenhotels wurden gebaut, die Insel gehört nicht mehr den Einheimischen und der Zug ist wohl abgefahren, hier noch viel ändern zu können. Das Buch ist mit viel Humor geschrieben. Ob alle Geschichten wahr sind, war für mich nicht so sehr wichtig. Das Flair der Zeit ist super eingefangen und das Buch unterhält. Außerdem erinnerte es mich in vielem an die Sommer an der Ostsee in der DDR. Dort wurde auch jede Hundehütte, jede Garage und jeder Hühnerstall vermietet und die Orte haben heute die gleichen Probleme: fehlendes Personal, weil kein bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Was muss noch passieren, damit die Leute was lernen?

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    04.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Sylt – eine Kindheit im Luxus-Pelzgeschäft

    Ich bin etwas jünger als die Autorin, aber viele Begebenheiten und Persönlichkeiten, in denen sie in ihren Anekdoten erzählt, sind mir auch gut bekannt. Das Buch ist kein Roman im üblichen Sinn, sondern besteht eher aus einzelnen Skizzen, die unterschiedliche Zeiten aus der Kindheit der Autorin beschreiben. Sie lebt mit ihren Eltern auf Sylt, die Eltern betreiben ein luxuriöses Pelzmodengeschäft und vermieten nebenbei ihr Haus an Feriengäste. Dabei fallen die Kinder ein Stück weit hintenunter, was aus heutiger Sicht schon nahezu an Kindeswohlgefährdung grenzen würde, war damals völlig normaler Alltag. Und es bot den Kindern ein beträchtliches Stück mehr an Freiheit, als es heute in vielen Familien üblich ist. Allerdings war das Leben der Eltern auch nicht nur Heiterkeit, der Dienst an den zwar meist sehr reichen, aber auch nicht unkomplizierten Kunden samt abendlicher Betreuung und Unterhaltung muss zumindest in der Saison auch extrem anstrengend gewesen sein. Nebenbei erfährt man einiges über die damals Schönen und Reichen und ihre Eigenheiten, Probleme und Problemchen. Wie z. B. „Was schenkt man der besten Freundin, wenn diese immens reich ist, alles hat und sich alles leisten kann?“. Auch das gibt es in dieser Form schon lang nicht mehr und ein bisschen Wehmut schwingt auch immer mit. Aber nun hat der Zeitgeist das Pelzgeschäft schon lang in den Ruin geschickt, das Elternhaus ist verkauft und neue Ferienhäuser stehen dort, die Kinderfreunde betreiben mal sehr, mal etwas nicht ganz so lukrativ ihre Hotels und Ferienappartements und haben auch mit der Kehrseite des großen Tourismusbooms zu kämpfen. Wer alles an Wohnraum an die Touristen vermietet, entzieht damit auch seinen Angestellten den Wohnraum und muss sich nicht wundern, dass Handwerker und Reinigungspersonal knapp werden. Diese Probleme des Tourismus, die ja nicht nur auf Sylt, sondern auch in bestimmten Alpendörfern und sonstiges Hotspots auftreten, behandelt die Autorin in Pro- und Epilog. Aber die Genehmigungen für Luxushotels und –resorts im Naturschutzgebiet fallen ja nicht vom Himmel, sondern werden eben von den Behörden und Politikern der einzelnen Kommunen erteilt, die wiederum von der örtlichen Bevölkerung gewählt werden. Wenn es da keine Proteste gibt gegen den Ausverkauf der Insel, verdienen offenbar noch zu viele sehr gut daran. Gut gefällt mir der etwas lakonische Schreibstil, die Zeiten waren damals eben so, haben sich deutlich geändert und lassen sich nicht mehr zurückdrehen. Für dieses durchaus unterhaltsame Bild der westdeutschen goldenen Zeiten von mir sehr gute 4 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (20)

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  • Produktbild: Ozelot und Friesennerz