Seit Callista, ihr Freund Lukan und ihr kleiner Bruder Jona aus ihrem abgeschotteten Dorf geflohen sind, hat sich ihr Leben grundlegend verändert. Lukan ist nicht mehr der, der er einmal war. Sein Verrat führte dazu, dass die feindlichen Maschinen Callista entführen konnten. Nun befindet sie sich allein an Bord eines Luftschiffs und soll zum legendären Phönix gebracht werden. Während Callista noch mit ihren widersprüchlichen Gefühlen für Lukan kämpft, schleicht sich der Widerstandskämpfer Hal auf ihr Schiff, um sie zu retten. Und Jona entdeckt, dass in ihm Gaben schlummern, von denen keiner etwas ahnte - und die das Schicksal des gesamten Widerstands verändern könnten. Denn die entscheidende Schlacht gegen die Maschinen steht kurz bevor ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
anke3006
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB 3)
Guter Trilogie-Auftakt
Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig. Wir haben den Auftakt zur Trilogie begeistert gelesen. Michael Peinkofer hat es wieder geschafft uns zu fesseln. Es ist spannend und der Schreibstil gefällt uns gut. Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Die Welt ist sehr bildlich dargestellt und das Kopfkino hat hervorragend funktioniert. Jetzt warten wir auf den zweiten Teil.
Ruby
5/5
09.03.2019
Buch (Taschenbuch)
starker, kämpferischer und gefühlsbetonter zweiter Band
Die Schreibweise des Autors ist flüssig, bildhaft, gefühlvoll und mit einer ganzen Menge Spannung gespickt. Man findet sich relativ schnell wieder innerhalb der Geschichte zurecht, bekommt wieder ein Gefühl für die Charaktere und kann direkt in die Ereignisse einsteigen.
Wir starten kurz nach Ende des ersten Bandes, wenn dahingegen auch einige Zeit vergangen ist. Unsere Charaktere haben sich entwickelt, haben ihre eigene vorerst für sie passende Richtung gefunden und versuchen sich dementsprechend zu arrangieren.
Cally ist und bleibt auch weiterhin eine starke, wenn auch sehr gefühlsbetonte Persönlichkeit. Sie ist sehr emotional, stellt ihren Bruder über alles und verbietet sich nach dem Ereignis mit Lukan nochmals Gefühle für jemanden zu entwickeln bzw. zuzulassen. Innerhalb ihrer Zeit im Lager des Widerstands wird dies allerdings gar nicht so einfach, da sie viel mit Hal zusammen ist und durchaus sich ein zartes Band der Zuneigung aufbaut.
Hal ist auch in diesem Buch wieder mit einer der Nebencharaktere und dennoch erhält er meines Erachtens eine starke Position. Er geht über zu einer Führungsperson, die sich nur langsam seinen Platz erarbeitet und gleichzeitig muss er lernen mit seinen Gefühlen umzugehen, sie richtig einzuschätzen und sich und andere damit nicht zu gefährden.
Caleb und Jona sind ebenfalls zwei wichtige Nebencharaktere, welche die Geschichte aufwerten und durchaus mit Spannung füllen. Gerade zum Ende hin, bekommen die beiden noch interessante Posten und ich bin sehr gespannt darauf, wie die zwei sich durchschlagen werden.
Lukan ist schwer zu durchschauen und selbst als Leser, der Einblick in seine Ausbildung, seine Denkweise und mehr in der Zeit seiner Heilung reinschauen konnte, war ich mir manches Mal nicht ganz sicher ob er tatsächlich so ist, wie er dargestellt wird. Auch jetzt nach der Geschichte, in welcher er mich mehrfach schockiert, überrascht und irgendwie trotzallem auch neugierig gemacht hat bin ich gespannt, ob sich hier nochmal etwas ändert.
Die Umsetzung dieses zweiten Teils hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich manche Situationen hatte, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, hat die Erklärung von Seiten des Autors her das ganze mehr oder weniger gut abgerundet. Trotzallem gab es sehr viele spannendere, überraschende und intereessante Entwicklungen und Wendungen die mich an das Buch gefesselt haben.
Wir erleben in diesem zweiten Band wieder eine Menge Intrigen, Kämpfe, Hoffnungen und Verzweiflung. Auch die Liebe bekommt einen kleinen Paart, welcher aber nur einen sehr kleinen Anteil hat und nicht richtig ausgelebt wird. Ich persönlich muss sagen, dass dies perfekt gepasst hat und ich bin gespannt was uns diesbezüglich noch erwarten wird.
Nach dem Ende dieses zweiten Bandes bin ich unglaublich neugierig darauf, wie die Story weitergehen wird. Sowohl die Charkatere, als auch die Umsetzung und Grundidee der Geschichte hat mich total fasziniert und begeistert. Ich muss einfach wissen, was uns noch erwarten wird.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Phönix – Widerstand“ hat Michael Peinkofer einen starken, kämpferischen und gleichzeitig auch gefühlsbetonten zweiten Band seiner Reihe geschaffen. Seine Charaktere sind greifbar, seine Welt beängstigend und die Umsetzung ist spannend, immer wieder überraschend und total faszinierend.
Sallys Books
aus Bischofswerda
5/5
07.03.2018
Buch (Taschenbuch)
Packendes Jugendbuch mit tollem Setting
Meine Meinung
Dieses Jugendbuch hatte mich bereits mit dem Cover am Haken. Ich liebe diese grüne Farbe und die Aufmachung des Buches. Der Wald, der in diesem Buch eine große Rolle spielt, wir schön inszeniert und rundet das ganze ab. Genau so wie der Bogenschütze auf dem Felsen.
Die Protagnonistin Callista ist ein junges Mädchen, das mitten im Wald in einen Dorf aufgewachsen ist. Sie weiß nichts von der großen, weiten Welt, doch sie stellt Fragen, die anderen überhaupt nicht in den Sinn kommen. Ich mochte vor allem ihre Klugheit, da sie über Dinge, die passieren, nachzudenken scheint und immer ihren eigenen Kopf hatte. Sie hat sich nichts einreden lassen, auch wenn sie oft gute Miene zum Bösen spiel machte. Ihre furchtlose Art erinnerte mich etwas an Katniss von den Tributen von Panem, denn auch Callista ist unerschrocken und will ihre liebsten um jeden Preis schützen.
Lukan ist ein Freund von Callista. Auch er ist furchtlos und kann gut mit Pfeil und Bogen umgehen. Diese Waffe bringt er Callista heimlich bei, denn sie ist sehr interessiert und möchte eigentlich gerne Jägerin werden. Ich mochte Lukan sehr gerne, denn er schien mir aufrichtig und vor allem voller liebe zu unserer Protagonistin zu sein.
Jona ist der kleine Bruder von Callista. Er ist anders, als die anderen Kinder, weshalb die Familie es lange versucht hat geheim zu halten. Er hat öfter Schreianfälle und weiß selbst nicht was los ist. Als Leser bekommt man nicht wirklich mit was er hat, ich dachte zuerst es handelt sich um eine Art geistige Behinderung, aber vielleicht steckt da ja noch mehr dahinter...
Der Schreibstil des Buches war unglaublich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich angefangen habe zu lesen und habe es mehr oder weniger in einem Tag ausgelesen. Die Emotionen, die ich dabei empfunden habe, waren so echt, das ich an manchen stellen schockiert vor mich hingebrabbelt habe, was meinen Mann etwas irritiert hatte. Sowohl das Setting des Waldes, als auch die Figuren, die im Buch eine Rolle spielten, haben sich sehr realistisch angefühlt und ich konnte mir das ganze sehr gut vorstellen. Vor allem die unheimlichen Kreaturen des Waldes fand ich super gemacht.
Autor
Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« wurden ebenso zu Bestsellern wie seine Trilogie um »Die Könige«. Mit »Die Legenden von Astray« führt Michael Peinkofer alle Fantasy-Fans in eine neue Welt.
Einzelbewertungen
Cover 5/5
Charaktere 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Fazit
Dieses Buch konnte mich wirklich packen und ich bin nun ein Fan dieses Autors. Ich bin sehr gespannt wann der zweite Teil der Reihe erscheinen wird und freue mich bereits jetzt darauf.
Verena Schulze von Lieblingslesplatz
5/5
15.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Ich hätte gern vorher gewusst, dass das Buch erst der Anfang ist ...
Ich muss zugeben, das Buch wäre mir glatt durchgegangen bei der Flut der Neuerscheinungen im Moment und das, obwohl ich sowohl den ivi Verlag aus dem Hause Piper als auch Michael Peinkofer sehr mag zum Glück habe ich den Titel durch Zufall bei Netgalley entdeckt und sofort angefordert.
Die erste Hälfte des Buches spielt im Dorf Moonvale und beginnt zunächst wie ein spannender Fantasy Roman. Die Menschen in Moonvale leben einfach fast noch spartanischer als im Mittelalter. Denn es gibt nur 3 Regeln in Moonvale, aber diese müssen unter Todesstrafe eingehalten werden:
Das Gesetz des Phönix
1. Der Phönix beobachtet dich. Er weiß alles.
2. Maschinen bringen Tod und Leid. Niemals darfst du sie bauen.
3. Dunkelheit ist dein Feind. Niemals darfst du dein Dorf bei Nacht verlassen.
Callista ist 15 und lebt auch in Moonvale zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Jona. Wie zuvor schon ihre Mutter soll sie Stickerin werden und einen angesehen Jungesellen heiraten. Doch Callista hat dazu keine Lust -sie will viel lieber Jägerin werden und findet den jungen Jäger Lukan auch sehr viel interessanter als den doofen Sohn des Ortsvorstehers. Callista hat auch sonst unorthodoxe Gedanken Ist der Wald wirklich das Ende der Welt? Ist der Schnitter, der nachts außerhalb der Mauern sein Unwesen treibt wirklich unbesiegbar? Kann es wirklich so schlimm sein, wenn man sich das Leben mit technischen Hilfsmitteln erleichtern will?
Als eines nachts ihr kleiner Bruder Jona im Wald verschwindet beginnt für Callista eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise auf der sie der eigentlichen Wahrheit immer näher kommt.
Peinkofer lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Sein Stil ist fesselnd, das Setting sehr lebhaft beschrieben und das Tempo rasant.
Was als Fantasy anfängt wird zu einer Dystopie par Exellence. Bei Phönix handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe? Einer Dilogie? Leider findet man Nirgendwo einen Hinweis darauf. Das finde ich immer sehr schade. Denn es gibt sicher noch mehr Leser wie ich, die gerne warten bis ein zweiter Teil draußen ist bis sie mit dem ersten beginnen. Das ist natürlich nicht so günstig für den Verlag, das sehe ich ja ein. Hier hat es mich zwar kurz geärgert, aber das Ende war einigermaßen akzeptabel abgeschlossen, so dass ich nun mit Spannung auf den nächsten Teil warte. Vor allem weil nach dem Ende wie bei einem guten Marvel Film noch eine Szene kommt, die es in sich hat!
Ich vergebe trotz des bösen Cliffhangers volle 5 von 5 LieblingsLesesessel für Phönix.
Martina Suhr
aus Salem
5/5
07.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman voller Tiefgang und einigen Überraschungen
Gesamteindruck:
Ein geheimnisvolles Cover, ein spannender und verheißungsvoller Klappentext und dann noch ein Peinkofer ein gute Mischung
Die Welt, in die uns Michael Peinkofer entführt, ist sehr einfach, erinnert mich ein wenig an das Mittelalter, wobei ich nicht wirklich hätte sagen können, ob es auf der Erde spielt.
Callista ist ein rebellisches junges Mädchen. Sie hat ihren eigenen Kopf, ist klug und hinterfragt die Dinge, die andere einfach als gegeben hinnehmen was ihr aber leider sehr viele Probleme einbringt. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Lukan, begibt sie sich auf ein gefährliches Abenteuer mit ungewissem Ausgang
Michael Peinkofer ist unglaublich gut im Umgang mit Sprache. Er beschreibt die Welt sehr eindrücklich, ohne dem Leser aber die eigene Interpretationsmöglichkeit zu nehmen. Seine Worte transportieren Emotionen und Stimmungen, man hat das Gefühl, die Geschichte hautnah mitzuerleben. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Auch wenn sie scheinbar in einer längst vergangenen Zeit leben, sind die Fragen und Probleme, denen sie sich stellen müssen, sehr aktuell. Ethische und gesellschaftskritische Themen wurden vom Autor geschickt in die Handlung verwoben und machen aus einer einfachen Unterhaltungslektüre einen Roman, der den Leser gewisse Ansätze kritisch reflektieren lässt. Junge Leser werden ermuntert, sich eigene Gedanken zu machen, nicht blind der Masse zu folgen und an sich selbst zu glauben.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Auch wenn mich die Geschichte im Verlauf immer wieder überraschen konnte, so überschlugen sich für mich am Ende die Ereignisse. Mir ging einiges zu schnell vor allem Callistas Entwicklung schien mir irgendwann nicht mehr so ganz passend zu sein (kann aber auch sein, dass sie als Teenager einfach von ihren Emotionen übermannt wurde und deswegen nicht ganz rational reagieren konnte). Kryptisch, ich weiß, aber euch zu spoilern, wäre wirklich fatal, denn ihr solltet dieses Buch selbst erleben.
Mein Fazit:
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, insbesondere, da sich die Handlung im Verlauf irgendwann in eine Richtung entwickelt hat, die ich zu Beginn niemals erwartet hatte. Gute Sprache, tolle Ideen und sehr viel Spannung für mich ein extrem gelungener Jugendfantasyroman, der auch erwachsene Leser begeistern wird. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte weitergeht und fieber dem nächsten Band schon entgegen.