Produktbild: Der Prozess

Der Prozess Band 36

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21.5/13.5/1.3 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7504-1826-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21.5/13.5/1.3 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7504-1826-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • J.M.L.

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.

    Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht. Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben. Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen. Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt. All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge. Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.

  • read_more_books

    aus Leverkusen

    5/5

    19.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ich bin was ich lese

    In diesem Buch zeigt Stefan Zweig, dass eine Geschichte nicht über hunderte von Seiten haben muss, um einfach gut zu sein, um einen zu überzeugen und um tief in die Psyche eines Menschen einzudringen. Ich bin total begeistert von diesem Buch. Ich empfehle einfach, ohne große Erwartungen an, dieses Buch ran zu gehen und sich mitreißen zu lassen. Vielleicht aber nur vielleicht ist der Anfang etwas langatmig aber wenn man gegen Mitte des Buches ankommt, da wird das noch mal richtig richtig gut.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    01.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans, der im Fischer Verlag in einer Edition mit den sieben wichtigsten Werken des Jahrhundertschriftstellers erschienen ist – anlässlich des 100. Todestages von Franz Kafka im nächsten Jahr (3. Juni 2024). Fazit: Die Neuerscheinung ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nathan der Weise

    Ein wunderbares Buch für Alle, die in der Schule bei "Sinn-Erfassendem Lesen" auch nur ein ganz kleines Bisschen aufgepasst haben !!! Man sieht an dem revolutionären Theaterstück, wie weit die Deutschen und ihre Juden - z.B.: der pragmatisch konvertierte Moses Mendelssohn! - schon waren, bevor durch einen geistesgestörten Katholiken namens Adolph Hitler ALLES, aber wirklich auch ALLES vernichtet wurde, was unsere sich kongenial ergänzenden Völker geleistet haben, und noch hätten leisten können. Allerdings: wie man an den vorhergegangenen "Bewertungen" sieht, ist dieses Buch ein nachhaltiges ÄRGERNIS für Alle, die nichts Anderes gelernt haben, als das, was sie in ihren bekloppten Brainwash-Religionsschulen eingehämmert wurde. Einen besseren Qualitätsbeweis kann ich mir nicht vorstellen!

  • Bewertung

    aus Wasserburg

    5/5

    22.07.2022

    Hörbuch (CD)

    Curd Jürgens liest gut, Christoph Maria Herbst liest hervorragend

    „Schachnovelle” von Stefan Zweig gehört, wie vieles von Zweig zu den Klassikern in deutscher Sprache. Trotz der einfachen Handlung ist die Novelle thematisch vielschichtig. Sie behandelt die Methoden der Geheimdienste, das Leben unter starker diktatorischer Beeinträchtigung, der Gegensatz zwischen (einseitigem) Talent und Aneignung, ... Im literarischen Schach fehlt auch nie Genie und Wahnsinn. Die Lesung von Christoph Maria Herbst ist hervorragend. Ich hatte bisher nur die Lesung von Curd Jürgens (Hauptdarsteller im Kinofilm von 1960) auf LPs. Herbst bringt den Text so, dass man den inneren Gehalt entdeckt und gut versteht. Dabei übertreibt er nichts. Die Aufmachung der argon edition ist tadellos, wenngleich für Leute, die zum ersten Mal die „Schachnovelle” hören, etwas mehr Hintergrundinformation willkommen wäre.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Stefan Zweig - Schachnovelle

    Bitte lesen! Ein Meisterwerk in Kurzform! Stefan Zweig erzählt die Geschichte eines Mannes, der in Isolationshaft nur durch das Schachspiel seinen Verstand bewahrt – und dabei in einen inneren Abgrund blickt. Die Spannung steigt mit jeder Seite und die Art, wie Zweig die psychologische Tiefe seiner Figuren entfaltet, ist einfach grandios. Kein Wort ist zu viel, alles sitzt perfekt – eine 12/10, ohne Frage. Absolut lesenswert! Diese wunderschöne Reclam Ausgabe gefällt mir besonders gut.
  • Zum Bewerterprofil von Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.06.2015

    Buch (Taschenbuch)

    viel besser als erwartet!

    Seit neustem lesen mein Freund und ich uns gegenseitig abends etwas vor. Er hat mir Schachnovelle vom Stefan zweig vorgelesen.Um die Rezension nicht länger als das Buch zu machen: Ich fand es unglaublich spannend und fesselnd! Und zwar weil die Erzählweise so packend war, detailliert und die direkte Rede war sehr realistisch dargestellt.Selbst für nicht-Klassiker-Fans eine gute kurzweilige Lektüre.

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