Marienlob im Spätmittelalter Studien zur Interferenz von poetologischer und theologisch-mariologischer Metaphorik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.04.2020
Verlag
S. Hirzel Verlag GmbHSeitenzahl
346 (Printausgabe)
Dateigröße
59481 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783777628202
Die Marienlobdichtungen des Spätmittelalters vereinen religiöse Sinnstiftung und höchste Artifizialität. Sie reflektieren dichtungsbezogene und geistlich-religiöse Thematiken, indem sie diese mittels einer multivalenten Metaphorik zusammenführen, ineinander spiegeln und auf diese Weise wechselseitig erhellen sowie neu perspektivieren. Sabrina Keim untersucht dieses Phänomen der Interferenz poetologischer sowie theologisch-mariologischer Metaphorik, wobei sie Metaphern ausgehend von kognitiven Ansätzen als 'Denkmodelle' begreift. Ihr Textkorpus umfasst insbesondere 'geblümte' Marienpreisdichtungen des 13. bis 15. Jahrhunderts, z. B. Konrads von Würzburg "Goldene Schmiede", Eberhards von Sax "Marienlied", das Marienlob des Pseudo-Gottfried von Strassburg, Frauenlobs "Marienleich", Heinrichs von Mügeln "Der Tum" sowie "Der Meide Kranz" und einige Lieder des Spruchdichters Muskatblut.
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