Produktbild: Vier Tage im Juni
Band 1

Vier Tage im Juni Politthriller

Aus der Reihe Thomas Malgo
19

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

345 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839265635

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PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

345 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839265635

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Vier Tage im Juni

Manuela Hahn am 12.11.2020

Bewertungsnummer: 1401654

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John F. Kennedy besucht Deutschland, Millionen Menschen jubeln ihm zu. Die Polizei bildet zwar vorsorglich Mordkommissionen, aber deutsche und amerikanische Geheimdienste haben offiziell keine Hinweise auf Anschlagspläne. Als bereits am ersten Tag ein Mann auf den Präsidenten schießen will, wird deutlich: Kennedy hat in Deutschland mächtige Feinde. Sie halten den US-Präsidenten für zu nachgiebig gegenüber der Sowjetunion. Wie Bundeskanzler Adenauer wollen sie die deutsche Atombombe, um einen Überfall durch russische Panzer abwehren zu können. John F. Kennedy ist in Deutschland auch heute noch einer der beliebtesten US-amerikanischen Präsidenten, seine Rede am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin kennen auch die, die sich weder für Politik noch für die jüngere deutsche Vergangenheit interessieren oder die, die einfach noch zu Jung zu sind. Besonders der Satz: Ich bin ein Berliner. Ging in die Weltgeschichte ein. Doch was geschah, vor dieser bewegenden Rede? Jan-Christoph Nüse beleuchte die Umstände vor der Reise, in einer gelungenen Mischung aus Fiktion und Tatsachen hat er einen durchaus lesenswerten Roman geschaffen. Ich muss zugeben, viel mehr als der legendäre Satz J.F.K. ist auch mir nicht in Erinnerung, zumal ich damals noch gar nicht geboren war und mein Wissen nur aus der Schule bzw. aus den Medien habe. Umso interessanter sind deshalb Bücher wie dieses, die nicht nur Fakten vermitteln, sondern auch Unterhaltung bieten. Vieles von dem, was Jan-Christoph Nüse schreibt, lässt sich nachlesen und das was sich der Autor erdachte ist spannend und fesselte mich an jede Seite. Auf deutscher Seite wird eine Sonderkommission gegründet, die die Sicherheit des Präsidenten gewährleisten soll. Thomas Malgo muss kurzfristig den Job seines Vorgesetzten Paul Dickopf übernehmen der aus privaten Gründen nach München reist. So bleiben die Vorbereitungen der Sicherungsgruppe Bonn für den Staatsbesuch an Thomas hängen. Jede Lücke im Sicherheitskonzept kann den Tod des Präsidenten bedeuten, denn nicht jeder ist mit seiner Politik einverstanden. Die Anspannung unter der die damaligen Mitwirkungen gestanden haben müssen ist durchaus nachvollziehbar und immer spürbar und durch diese vom Autor geschaffene Atmosphäre bangt man tatsächlich teilweise um das Leben.F.Ks, auch wenn das vollkommen irrational ist, schließlich weiß jeder das er erst etwas später bei einem Attentat ums Leben kam. Ich kann also für Vier Tage im Juni eine Empfehlung abgeben.

Vier Tage im Juni

Manuela Hahn am 12.11.2020
Bewertungsnummer: 1401654
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John F. Kennedy besucht Deutschland, Millionen Menschen jubeln ihm zu. Die Polizei bildet zwar vorsorglich Mordkommissionen, aber deutsche und amerikanische Geheimdienste haben offiziell keine Hinweise auf Anschlagspläne. Als bereits am ersten Tag ein Mann auf den Präsidenten schießen will, wird deutlich: Kennedy hat in Deutschland mächtige Feinde. Sie halten den US-Präsidenten für zu nachgiebig gegenüber der Sowjetunion. Wie Bundeskanzler Adenauer wollen sie die deutsche Atombombe, um einen Überfall durch russische Panzer abwehren zu können. John F. Kennedy ist in Deutschland auch heute noch einer der beliebtesten US-amerikanischen Präsidenten, seine Rede am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin kennen auch die, die sich weder für Politik noch für die jüngere deutsche Vergangenheit interessieren oder die, die einfach noch zu Jung zu sind. Besonders der Satz: Ich bin ein Berliner. Ging in die Weltgeschichte ein. Doch was geschah, vor dieser bewegenden Rede? Jan-Christoph Nüse beleuchte die Umstände vor der Reise, in einer gelungenen Mischung aus Fiktion und Tatsachen hat er einen durchaus lesenswerten Roman geschaffen. Ich muss zugeben, viel mehr als der legendäre Satz J.F.K. ist auch mir nicht in Erinnerung, zumal ich damals noch gar nicht geboren war und mein Wissen nur aus der Schule bzw. aus den Medien habe. Umso interessanter sind deshalb Bücher wie dieses, die nicht nur Fakten vermitteln, sondern auch Unterhaltung bieten. Vieles von dem, was Jan-Christoph Nüse schreibt, lässt sich nachlesen und das was sich der Autor erdachte ist spannend und fesselte mich an jede Seite. Auf deutscher Seite wird eine Sonderkommission gegründet, die die Sicherheit des Präsidenten gewährleisten soll. Thomas Malgo muss kurzfristig den Job seines Vorgesetzten Paul Dickopf übernehmen der aus privaten Gründen nach München reist. So bleiben die Vorbereitungen der Sicherungsgruppe Bonn für den Staatsbesuch an Thomas hängen. Jede Lücke im Sicherheitskonzept kann den Tod des Präsidenten bedeuten, denn nicht jeder ist mit seiner Politik einverstanden. Die Anspannung unter der die damaligen Mitwirkungen gestanden haben müssen ist durchaus nachvollziehbar und immer spürbar und durch diese vom Autor geschaffene Atmosphäre bangt man tatsächlich teilweise um das Leben.F.Ks, auch wenn das vollkommen irrational ist, schließlich weiß jeder das er erst etwas später bei einem Attentat ums Leben kam. Ich kann also für Vier Tage im Juni eine Empfehlung abgeben.

Spannend und gut zu lesen

Bewertung aus München am 13.10.2020

Bewertungsnummer: 1389244

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfangs fiel es mir etwas schwer, ins Thema zu finden; vielleicht weil ich nicht so viel über die 60er Jahre weiß oder weil ich selten Politthriller lese. Nachdem ich aber einen groben Überblick über die unterschiedlichen Akteure und Schauplätze hatte, las sich das Buch für mich immer spannender. Sehr interessant fand ich, dass die Handlung im Rahmen wahrer historischer Begebenheiten spielt - gleichzeitig also eine kleine Geschichtsstunde. Die Atmosphäre der sechziger Jahre wurde meinem Empfinden nach gut eingefangen. Die Hauptfigur Thomas Malgo ist - wie die meisten Ermittler - etwas eigenbrötlerisch dargestellt. Vielleicht braucht man diesen Wesenszug, um gut ermitteln zu können, vielleicht soll es die Figur einfach etwas interessanter bzw. spezieller machen. Trotzdem empfand ich Malgo nicht als unsympathisch. Ein bisschen unausgereift war meiner Meinung nach die Handlung mit Malgos Familie - irgendwie erwartete ich da mehr Einblick/ Tiefgang; das Thema wurde aber nur gestreift. Das verhinderte Attentat bzw. vor allem die darin verwickelten Personen (und die Beziehung Malgos zu ihnen) waren für meinen Geschmack zu sehr konstruiert. Andererseits fand ich das nicht schlimm, da es durch die Vielzahl an Akteuren immer unterschiedliche Perspektiven und Erzählstränge gab und nicht auf das klassische Katz-und-Maus-Spiel hinauslief. Super waren das Personenverzeichnis zu Beginn (habe dort mehrfach nachgeschlagen), die Chronologie (die wichtige Ereignisse und Entwicklungen vor dem Kennedy-Besuch darlegt) sowie die Anmerkungen und Anhang am Ende des Buches. Das gibt dem Ganzen noch mehr Kontext. Insgesamt ein lesenswertes und auch lehrreiches Buch. Geschichtliche Geschehnisse anhand eines spannenden Romans - was will man mehr?

Spannend und gut zu lesen

Bewertung aus München am 13.10.2020
Bewertungsnummer: 1389244
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfangs fiel es mir etwas schwer, ins Thema zu finden; vielleicht weil ich nicht so viel über die 60er Jahre weiß oder weil ich selten Politthriller lese. Nachdem ich aber einen groben Überblick über die unterschiedlichen Akteure und Schauplätze hatte, las sich das Buch für mich immer spannender. Sehr interessant fand ich, dass die Handlung im Rahmen wahrer historischer Begebenheiten spielt - gleichzeitig also eine kleine Geschichtsstunde. Die Atmosphäre der sechziger Jahre wurde meinem Empfinden nach gut eingefangen. Die Hauptfigur Thomas Malgo ist - wie die meisten Ermittler - etwas eigenbrötlerisch dargestellt. Vielleicht braucht man diesen Wesenszug, um gut ermitteln zu können, vielleicht soll es die Figur einfach etwas interessanter bzw. spezieller machen. Trotzdem empfand ich Malgo nicht als unsympathisch. Ein bisschen unausgereift war meiner Meinung nach die Handlung mit Malgos Familie - irgendwie erwartete ich da mehr Einblick/ Tiefgang; das Thema wurde aber nur gestreift. Das verhinderte Attentat bzw. vor allem die darin verwickelten Personen (und die Beziehung Malgos zu ihnen) waren für meinen Geschmack zu sehr konstruiert. Andererseits fand ich das nicht schlimm, da es durch die Vielzahl an Akteuren immer unterschiedliche Perspektiven und Erzählstränge gab und nicht auf das klassische Katz-und-Maus-Spiel hinauslief. Super waren das Personenverzeichnis zu Beginn (habe dort mehrfach nachgeschlagen), die Chronologie (die wichtige Ereignisse und Entwicklungen vor dem Kennedy-Besuch darlegt) sowie die Anmerkungen und Anhang am Ende des Buches. Das gibt dem Ganzen noch mehr Kontext. Insgesamt ein lesenswertes und auch lehrreiches Buch. Geschichtliche Geschehnisse anhand eines spannenden Romans - was will man mehr?

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Vier Tage im Juni

von Jan-Christoph Nüse

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