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Mikita Franko

1. Die Lüge

Die Lüge

Gesprochen von
29

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Julian Mill + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Steinbach sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749402

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Steinbach sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749402

Herstelleradresse

steinbach sprechende bücher
Panoramaweg 22
74547 Untermünkheim
DE
info@sprechendebuecher.de

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  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    4/5

    04.08.2022

    Hörbuch (CD)

    Starke Story mit wichtigem Thema

    Dass es überhaupt noch sowas wie einen Pridemonth braucht, zeigt der russische Autor Mikita Franko in seinem autobiografisch angehauchten Roman „Die Lüge“. Denn so selbstverständlich wie Gleichberechtigung und Toleranz in unserer Insta-Bubble scheinen, sind sie es in der Realität leider (noch) nicht. Als Mikis alleinerziehende Mutter stirbt, nehmen ihn sein Onkel Slawa und dessen Lebensgefährte Lew auf. Doch von besagtem Partner darf keiner etwas erfahren. Diese Lüge legt sich wie ein Schatten über Mikis Leben, so kann er z. B. keine Freunde einladen, niemandem die Wahrheit sagen und es liegt der ständige Druck auf seinen Schultern, sich zu verplappern. Doch der Roman bietet so viel mehr als das. Es ist ein Coming-of-Age-Drama par excellence und so bleiben auch Auseinandersetzungen in der Schule und mit den Eltern, die erste Liebe und der verschlungene Weg der Selbstfindung nicht außen vor. All das wird aus Sicht des Ich-Erzählers mit einigem zeitlichen Abstand geschildert. Dennoch konnte ich die Handlungen und Gedankengänge Mikis vor allem im letzten Drittel nicht ganz nachvollziehen. Hingegen gelingt es dem Autor gut, die Realität queerer Menschen abzubilden, denn so wie Miki, Slawa und Lew geht es wohl vielen, angefangen beim toxischen Bild von Männlichkeit, das nach wie vor vorherrscht und unser Denken oft mehr bestimmt als es uns bewusst ist, bis hin zur Angst vor dem Coming Out und der Reaktion der Gesellschaft. Mikita Franko hat ein wichtiges Thema in seinem Roman verarbeitet, der aufrüttelt und uns unsere eigenen Einstellungen hinterfragen lässt, wenn mich auch das letzte Drittel nicht ganz überzeugen konnte.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Empfehlung

    Ein sehr berührendes autofiktionales Buch über die Lebensrealität queerer Menschen in Russland, sowie das Aufwachsen mit zwei Vätern in einem Land, in dem diese Tatsache immer ein Geheimnis bleiben muss. Das Buch ließt sich unglaublich einfach und schnell durch den Nachbarin und kluge Schreibstil des Autors. Absolute Leseempfehlung und sehr schade, dass Band 2 nicht übersetzt wurde.

  • D. Sinski

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und intensiv

    In "Die Lüge" geht es um Anton, der in einer Welt lebt, in der die Wahrheit immer mehr in den Hintergrund tritt. Als er in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen gerät, beginnt er, sich und seine eigene Moral infrage zu stellen. Der Roman beleuchtet auf spannende Weise, wie gefährlich Lügen sein können und wie sie unser Leben verändern. Frankos Schreibstil ist packend und regt zum Nachdenken an. Ein fesselndes, tiefgründiges Buch, das einen lange beschäftigt.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Berührend und authentisch wird das Leben des kleinen Miki erzählt, welcher in einer queeren Familie in Russland aufwächst. Auch wenn er eine glückliche Kindheit hat, erdrückt ihn immer mehr die Lüge, welche er aufrecht halten muss, um nach Außen hin als "normale" Familie zu wirken. Sollte das Jugendamt mitbekommen, dass sein Onkel in einer schwulen Beziehung ist, so fürchten sie, könnte das Sorgerecht entzogen werden. Ein unfassbar ergreifender Roman, welcher die Schwierigkeiten als queere Familie in Russland zu leben verdeutlicht und eindrucksvoll darstellt.

  • Alice

    5/5

    02.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an die Toleranz

    Nach langer Abstinenz mal wieder ein Buch, dass mich sehr berührt und mitgenommen hat. Seite für Seite habe ich mit Miki gelitten und mich auch an seinen kleinen Glücksmomenten erfreut. Die Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist, könnte das Buch zu einer kleinen Hilfestellung für Jugendliche machen, die gerade ihre (Homo)Sexualität entdecken sowie deren Eltern, für die ein Kind, dass nicht heterosexuell ist, ein neues Kapitel im Familienleben und der Erziehung darstellt. Unverblümt werden die Hindernisse geschildert, die auch allen anderen Menschen in einer solchen oder ähnlichen Lebenskonstellation auf ihrem gemeinsamen Weg als Familie begegnen können. Und dabei könnte alles theoretisch doch so einfach sein. Denn egal, wie die Elternpaarung und die Aufstellung der restlichen Familie aussieht: Eigentlich will man doch nur, dass das Kind glücklich ist, oder? Und alle außenstehenden Hater sollten sich erst mal den Spiegel selbst vorhalten und sich fragen, ob sie genauso behandelt werden wollten, wenn sie selbst oder ihr Kind in Miki's Schuhen laufen müssten, bevor sie verbale, psychische oder körperliche Gewalt gegen all diejenigen anwenden, die in ihren Augen anders bzw. "nicht normal" sind. Ich habe dieses Buch auf jeden Fall als Hommage an die Toleranz gefeiert.

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    Svenja Halter

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

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    5/5

    24.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Überwältigend!

    Mikita wächst bei seinem Onkel Slawa und dessen Partner Lew in einer russischen Kleinstadt auf. Mit der Einschulung beginnt für Miki eine Zeit voller Lügen. Auserhalb seines Zuhauses darf der Junge kein Sterbenswörtchen über seine Familienverhältnisse verlieren, da dem Onkel sonst der Verlust des Sorgerechts droht. Wenn Miki einmal Freunde mit nach Hause bringt, müssen zuerst alle Familienfotos entfernt werden, auch dass er in einem Aufsatz über das Thema Familie nicht von seinen Eltern erzählen darf, bedrückt ihn sehr. Allein das Erfinden von Geschichten bietet Miki Zuflucht, doch auch diese Freude wird von seiner Lehrerin zerstört. In Mikis Innern wächst eine enorme Wut heran, über das ständige Lügen und das grausame Mobbing eines Schulkameraden. Als er in seiner Jugend erkennt, dass er selbst queer ist, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er fühlt sich als wäre er der perfekte Beweis für die die homophobe Propaganda, die behauptet queere Menschen erziehen wiederum queere Kinder. Bei "Die Lüge" handelt es sich um eine unglaublich berührende Geschichte, die noch lange nachklingt. Ich bin absolut begeistert und möchte diese Lektüre jeder Person ans Herz legen. Einen solch beeindruckenden Roman habe ich schon eine Weile lang nicht mehr gelesen!

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