Produktbild: Pflaumenregen

Pflaumenregen Roman | Ein historisches Panorama Taiwans und eine packende Familiengeschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

19.9/11.9/3.5 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47283-5

Beschreibung

Rezension

»Während jetzt das chinesische Militär immer wieder in den Luftraum Taiwans eindringt, um zu provozieren und den hegemonialen Anspruch auf die Insel zu bekräftigen, liest man in Pflaumenregen eine Art Vorgeschichte, die aktueller nicht sein könnte.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Stephan Thome erzählt in seinem großartigen Roman Pflaumenregen die Geschichte Taiwans.« ("Der Tagesspiegel")
»... ein packendes Familienepos über vier Generationen vor der wechselvollen Geschichte Taiwans. ... Sehr fesselnd und zugleich lehrreich ...« ("WDR")
» Pflaumenregen ist ein Familienroman ... [, aber] auch ein politischer Roman. [Stephan Thome] hat eine Geschichtsstunde in die Form eines Romans gekleidet.« ("radio 100,7 Luxemburg")
»Vor dem Hintergrund des aktuellen Streitfalls um Taiwan zwischen China und den USA demonstriert Thomes Roman zudem einmal mehr eindrucksvoll, wie vorausschauend, ja visionär eine Literatur sein kann, die im Blick in die Annalen beiläufig unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen vermag.« ("SR Literatur im Gespräch")
»[Stephan Thome] malt ein Historiengemälde, das hierzulande kaum vertraute Fakten vermittelt ... Pflaumenregen ist ein exemplarischer Zeitroman.« ("Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin")
»[Der Zweite Weltkrieg] einmal nicht aus europäischer Perspektive [betrachtet]. Stephan Thome ... hat nun sein Buch [ Pflaumenregen ] Taiwan gewidmet, das eine bewegte Geschichte hat und dessen Gegenwart nicht unkompliziert ist.« ("Deutschlandfunk Kultur - LESART")
»Stephan Thome lesen macht Spaß und es macht schlau.« ("SWR")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

19.9/11.9/3.5 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47283-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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    5/5

    12.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Taiwan und seine Bewohner

    Das Wort ‚ Pflaumenregen‘ steht in der japanischen Sprache für die sommerliche Regenzeit. In diesem schön geschriebenen Roman von Stephan Thome geht es um Familien in Taiwan und deren Leben unter verschiedenen Herrschern. Wie gut der Autor das Land kennt, zeigt sich in vielen Details. Und als Leser:in kann man sich auf die ruhige Geschichte einlassen und den Hauptfiguren von 1940 an durch die Jahrzehnte folgen. Wer etwas über Taiwan und dessen wechselvolle Geschichte erfahren möchte , hat hier eine sehr gute Lektüre zur Hand.

  • Bewertung

    aus Collonge-Bellerive

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflaumenregen

    Ausgezeichnet, einmal ganz anders, jeder Mensch wird psychologisch langsam herausgeschält, äusserst spannend und fein beobachtet. Abhandlung in historisch fundiertem und politisch wechselndem Umfeld.

  • Sikal

    5/5

    03.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein komplexer Familienroman

    Taiwan in den 1940er Jahren: Das kleine Mädchen Umeko bewundert ihren älteren Bruder Keiji, der als hoffnungsvolles Baseball-Talent gilt. Beide Kinder wachsen behütet in einer Familie auf und werden zu stolzen Japanern erzogen. Die Kolonialherren üben eine stille Macht auf die Familie aus, denen diese sich unterordnet. Als in der Nähe ein Lager für Kriegsgefangene errichtet wird, scheint sich alles zu wenden und eine familiäre Tragödie anzubahnen. Die Familie verliert nicht nur Namen und Identität … Eine zweite Zeitebene befasst sich mit der Situation der Familie Jahrzehnte später, als Umekos (Ching-meis) Sohn Harry und dessen Sohn Paul nach Taiwan reisen. Schnell erkennt Harry, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, um die Fragen zur Vergangenheit stellen zu können. Der Autor Stephan Thome hat einen komplexen Roman geschrieben, der anhand der Lebensgeschichte Umekos die historischen und politischen Hintergründe Taiwans durchleuchtet. Wir dürfen dabei das Mädchen durch die japanische Kolonialherrschaft, Sinisierung und Kontrolle als China zum Machthaber wird, begleiten und erfahren einiges über Vertreibung, Denunzierung und den unumstößlichen Überlebenswillen der Menschen. Thome verwebt die einzelnen Handlungsstränge und Zeitebenen subtil ineinander und so fügen sich diese wie ein Mosaik zusammen bis ein vollständiges Bild entsteht, welches einen guten Einblick in die ostasiatische Geschichte gibt. Der Autor selbst lebt seit vielen Jahren in Taipei, vielleicht gelingt ihm gerade deshalb ein uneingeschränkter Blick auf Land und Leute, welcher die Charaktere authentisch umsetzt und in diesen komplexen Beziehungen in Szene setzt. Bis jetzt durfte ich nur wenig über Taiwan erfahren, ich bin gespannt was der Autor noch bieten wird. Für „Pflaumenregen“ gibt es auf jeden Fall 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich ein Roman mit Fokus Taiwan!

    Ein Roman vor dem Hintergrund taiwanischer Geschichte: Vom Ende der japanischen Kolonialherrschaft in den 1940er Jahren über die Besetzung durch chinesische Kräfte. Von einem Land unter jahrzehntelangem Kriegsrecht, das sich schließlich zu einer Demokratie entwickelt hat. Und mittendrin eine Familie auf der Suche nach Antworten auf die Definition von Identität und Heimat. Eine packende Geschichte, ein Roman für weltpolitisch Interessierte. Großartig!

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    C. Bleiker

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    13.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der einzige Schutz gegen die Wahrheit ist der falsche

    Pflaumenregen ist das erste Buch, das ich von Stephan Thome gelesen habe und irgendwann (Betonung auf irgendwann) komme ich bestimmt dazu sein "Gott der Barbaren" zu lesen, das mir von einem Kollegen empfohlen wurde. Nun aber mein Senf zu dem vorliegenden Titel. Pflaumenregen ist dicht gepackt mit historischen Ereignissen, von denen ich bis anhin nichts wusste. Aber ich fand, ich sollte mich endlich auch einmal ein bisschen mit Taiwan auseinandersetzen, wenn auch zuerst in Romanform. Gelernt habe ich dabei allerhand und wie Thome Gegenwart und Vergangenheit verknüpft finde ich einfach nur genial. Die Geschichte der Familie Chen respektive auch die der Familie Ri/Lee entfaltet sich, während zwischen den Kapiteln zwischen Vergangenem und dem Jetzt hin und her gewechselt wird. Dabei wird aber nichts dem Leser auf die Nase gebunden, stattdessen weden Verbindungen zwischen Personen und Geschehnissen mit der Zeit von sich aus klar, wobei es doch ein, zwei Dinge gibt, die nie ganz geklärt werden, man als Leser aber ganz bestimmt an der eigenen Ahnung festhalten kann. Während es eine Familiengeschichte ist, ist es genauso auch eine Geschichte Taiwans des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Zwar sind Themen wie Herkunft, Heimat, Identität und Zugehörigkeitsgefühl wichtig, doch für mich selbst war die Suche nach der Wahrheit, das Verschweigen derselben, noch so viel prominenter. Etwas, das mich an Fang Fangs Weiches Begräbnis erinnert hat. Folgendes Zitat ist dabei hängen geblieben und macht für mich einen zentralen Punkt aus. “Der einzige Schutz gegen die Wahrheit ist der falsche.” Und das ist wohl der Satz, den ich noch länger aus dieser Lektüre behalten werde, die Quintessenz, wenn man so will.

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