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Der Gesang der Berge Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

429

Maße (L/B/H)

19.1/12/3.5 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Terracotta

Auflage

5

Originaltitel

The mountains sing

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68260-8

Beschreibung

Rezension

» Der Gesang der Berge ist eine lebhaft erzählte Familiensaga, die in Schlaglichtern die ganze vietnameische Geschichte des 20. Jahrhunderts beleuchtet.« ("Abendzeitung München")
»Es ist beeindruckend, was der vietnamesischen Autorin Nguyen Phan Que Mai mit ihrem Roman Der Gesang der Berge gelungen ist.« ("Weser Kurier")
»Ein ergreifender Roman über die Gräben, die ein fast vergessener Krieg aufgerissen hat.« ("WDR 5")
»Ein Roman, der berührt und uns eine unbekannte Welt erschließt.« ("Deutschlandfunk")
»Fesselnd und ergreifend. Ein Roman, der die Wunden heilt, die die Geschichte geschlagen hat.« ("The New York Times")
»Bestseller mit Geschichte.« ("moments")
»Herzergreifend ...« ("DONNA")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

429

Maße (L/B/H)

19.1/12/3.5 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Terracotta

Auflage

5

Originaltitel

The mountains sing

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68260-8

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    31.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte Vietnams

    Hanoi 1970: Huong wächst bei ihrer Grossmutter auf. Ihre Eltern und ihre Onkel sind auf den Schlachtfeldern des vorherrschenden Krieges. Die Grossmutter erzählt Huong ihre Geschichte, die in Frieden und Wohlstand beginnt, durch die Landreform aber in Flucht und Krieg endet. Vietnam war mir noch relativ unbekannt, umso interessanter fand ich die Geschichte von Huong und die ihrer Grossmutter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch ab dem zweiten Drittel gepackt. Es ist ein bewegender Roman über die Schwierigkeiten, in einem Kriegsgebiet zu leben, aber auch über Liebe und Familie. Von 1930 bis 2017 begleitet der Leser zuerst die Grossmutter, dann Huong. Ein langer Zeitraum, sich darüber zu lesen vermittelte mir auch neues Wissen! Das wunderschöne Cover finde ich sehr passend für diesen Roman! Alles in allem war es ein Roman, der mir sehr gut gefallen hat und den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

  • ૮꒰ ˶• ༝ •˶꒱ა ♡ [_|_]

    aus Berlin

    5/5

    14.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Danke

    4.5 Ich bin so dankbar dafür, dass es dieses Buch gibt. Als vietnamesisch-deutsche Person, die hier aufgewachsen ist und leider keine enge Beziehung zu ihrer Familie in Vietnam aufbauen konnte, konnte ich so viel über die Geschichte Vietnams aus einer vietnamesischen, nicht-westlichen Perspektive lernen und mich meiner Familie näher fühlen. -0.5, da einige Szenen für meinen Geschmack schon sehr überspitzt dargestellt wurden, was aber auch irgendwie typisch vietnamesisch ist, sehr unterhaltsam.

  • Sue

    aus Uelzen

    5/5

    05.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wirklich bewegende Geschichte, die mir sehr an die Nieren ging

    "Willst du wissen was ich wirklich denke? Ich halte nichts von Gewalt. Niemand von uns hat das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen." "Der Gesang der Berge" ist ein sehr ergreifender, berührender Roman einer Familie aus Vietnam, geschrieben von Nguyên Phan Quê' Mai. Übersetzt wurde der Roman aus dem Englischen von Claudia Feldmann. Die Geschichte spielt in den frühen 1970er Jahren. In dem vom Krieg gebeutelten Hanoi wächst die junge Hu'o'ng bei ihrer Großmutter auf. Ihr Vater und ihre Onkel sind auf den Schlachtfeldern verschollen oder versehrt aus diesem Krieg zurückgekommen. Abend für Abend erzählt die Großmutter Hu'o'ng die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Wohlstand und Frieden beginnt, jedoch durch Krieg, Besatzer und Regormen zu einem großen Leid der Familie wurde. Es ist eine Geschichte von Vertreibung und vielen Entbehrungen, die die Frauen von Hu'o'ngs Familie jedoch stark und entschlossen durchgestanden haben. "Früher dachte ich, unser Schicksal läge in unserer Hand, aber ich habe gelernt, dass normale Bürger in Zeiten des Krieges nichts weiter sind als Blätter, die im Sog eines einzigen Sturms zu Tausenden oder sogar Millionen fallen." Was für ein Buch! Es ist mir wirklich oft an die Nieren gegangen, da auch hier in dieser Geschichte, wieder einmal sehr deutlich wird, dass es das Volk ist, das unter den Unbillen des Krieges zu leiden hat. Die deutlich macht, dass auf beiden Seiten Ehemänner, Väter und Söhne auf grausame Weise sterben. Eine Geschichte, die auch zeigt, wie schnell sich Freunde und Familie auf diesem politischen Schlachtfeld gegenüberstehen können. In "Der Gesang der Berge" werden auch die Gräueltaten der USA damals im Vietnamkrieg nochmal deutlich. Das Gift Agent Orange, welches die Bäume entlauben sollte, damit man den "Feind" besser sieht, sorgt bis heute für Fehlbildungen ungeborener Kinder im Mutterleib, Krebserkrankungen und Immunschwächen. Das Schlimme ist, dass die USA ihre Schuld bis heute nicht anerkennt. 2005 wurde eine Sammelklage, welche eine Entschädigung für die vietnamesischen Opfer forderte abgewiesen, da der Einsatz dieses Giftes angeblich keine chemische Kriegsführung gewesen sei und daher nicht gegen internationales Recht verstoßen hätte. Jedoch haben geschädigte US-Soldaten eine Entschädigung von den Herstellerfirmen bekommen, nachdem sie geklagt hatten. Man sieht: Mal wieder wird mit zweierlei Maß gemessen und gezeigt, dass manche Menschen scheinbar lebenswerter sind als andere. Was mir ganz besonders auf den Magen schlägt ist, dass auch die Bayer AG dieses Gift für den Vietnamkrieg hergestellt hat. "Nur durch Aufrichtigkeit können wir die Wahrheit erfahren."

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig - Tragisch - Schön - Berührend

    Der Vietnamkrieg. Erzählt aus vietnamesischer Sicht anhand einer Familie und über viele Generationen. Krieg, Flucht, Tod, Leid. Aber auch Zusammenhang und zwischendurch sogar Glück. Ungemein poetisch erzählt, damit lassen sich die teils furchtbaren Ereignisse einigermaßen ertragen. Mir persönlich ist es dennoch sehr sehr schwer gefallen, das Buch zu lesen. Das lag sicherlich daran, dass ich im Urlaub angefangen habe (es gefiel mir sehr gut) und dann nach dem Urlaub Zuhause nur noch Stress hatte. Da passt solch ein Buch nicht (für mich). Dazu ist es zu anspruchsvoll geschrieben, man muss sehr aufpassen wegen der vielen Personen (es gibt aber ein Personenverzeichnis - zum Glück) und natürlich sind viele Ereignisse sehr grausam. Sicher realistisch. Aber schwer zu ertragen. Trotzdem: Ein sehr wichtiges Buch, dass die Gräuel von Kriegen und Machtwechseln und die Auswirkungen auf die ganz normalen Menschen sehr eindringlich beschreibt. Dazu noch literarisch sehr anspruchsvoll geschrieben. Das ist schon sehr kunstvoll. Ich empfehle das Buch ausdrücklich. Allerdings empfehle ich auch, es nicht gerade in einer persönlichen Stresssituation zu lesen.

  • Bewertung

    aus Krumbach

    5/5

    08.05.2022

    eBook (ePUB)

    wunderschön und tief bewegend

    Das Cover ist wunderschön und melancholisch. Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich hier die Leseprobe gelesen habe und es nicht gewonnen habe, da es mich schon damals sehr berührt hat. Ich war vor elf Jahren in Vietnam im Urlaub und hätte mir gewünscht, dieses Buch schon damals gekannt zu haben, um historische Hintergründe, die Kultur und die Menschen besser verstehen zu können. Es ist die Geschichte einer Familie in Vietnam, die durch Kriege, Landreformen, Hunger und politische Verstrickungen schwer getroffen wurde, aber immer wieder Hoffnung hatte und zusammengehalten hat. Die Autorin hat so intensiv, bildgewaltig und anrührend geschrieben, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite Mitglied der Familie war. Ich bin in ihre Welt, ihre Sorgen, ihre Menschlichkeit und ihren unglaublichen Mut eingetaucht und habe mitgelitten. Auch nachdem ich das Buch ausgelesen habe, denke ich oft an diese vietnamesische Familie, die für mich sinnbildlich für alles Leid und alle Ungerechtigkeiten auf der Welt steht. Was für ein unglaublich großes Buch!!!

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  • Zum Bewerterprofil von Svenja Halter

    Svenja Halter

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhaft, Intensiv, Hoffnungsvoll!

    Bei "Der Gesang der Berge" handelt es sich um eine erschütternde Familiensaga über den Schmerz und das grosse Leid, welches die vietnamesische Bevölkerung im 20. Jahrhundert ertragen musste. Eine intensive, bedrückende Geschichte, welche nicht nur Hunger, Krieg und Tod, sondern auch starke Frauen und die Fähigkeit nie die Hoffnung zu verlieren, thematisiert. Die vietnamesische Autorin Nguyễn Phan Quế Mai widmet den Roman ihrer Familie, deren Geschichte sie erzählt. In zwei Handlungssträngen werden aus der Perspektive des jungen Mädchens Huong und der ihrer Grossmutter Diêu Lan verschiedene Ereignisse geschildert. Huong wächst in den 1970er Jahren bei ihrer Grossmutter auf, da ihr Vater als Soldat und ihre Mutter als Ärztin in den Vietnamkrieg einberufen wurden. Tagtäglich muss die kleine Familie um ihr Zuhause, ihre Verwandten und um ihr eigenes Leben bangen. Um ihre Enkelin von dem Grauen, das sie umgibt, abzulenken, beginnt Diêu Lan ihre eigene Lebensgeschichte zu schildern. Schon als Mädchen wurde ihr ein hartes Leben als Bettlerin prophezeit. Aufgewachsen in einer betuchten Familie, fehlte es Diêu Lan weder an Liebe noch Wohlstand. Diese Idylle wird durch den Tod ihres Vaters, ermordet durch die französische Besatzungsmacht, zunichte gemacht. Ein paar Jahre später, als Diêu Lan bereits eine eigene Familie mit Mann und fünf Kindern hat, bricht die Landreform über sie herein. Der jungen Frau bleibt nur die Flucht nach Hanoi mit der Hoffnung auf ein besseres Leben... Es handelt sich dabei um die beeindruckende Lebensgeschichte einer äusserst starken Frau, die nicht zu knapp Mut bewies, so viel durchgemacht hat und trotzdem nie die Hoffnung verlor. Doch vor allem ist es eine Hommage an die vietnamesische Bevölkerung und deren Durchhaltewillen. Ein Muss für alle, die gerne etwas über die vietnamesische Geschichte des 20. Jahrhunderts erfahren möchten!

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