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Hervé Le Tellier

1. Ich verliebe mich so leicht

Ich verliebe mich so leicht

Gesprochen von
82
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Uve Teschner

Spieldauer

1 Stunde und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Goyalit

Sprache

Deutsch

EAN

4066339013124

Beschreibung

Rezension

'Die Tribute von Panem' sind Vergangenheit. Mit uns erwachsen geworden erfreut uns der facettenreiche Uve Teschner mit überzeugendem ironischen Blick auf einen müd gewordenen französischen Bonvivant. Charmant betrachtet er den 'Helden' mit deutlicher Sympathie und großem Mitgefühl, seine tiefe, sonore Stimme lässt uns diese kleine Praline von LeTellier mit viel Freude und Vergnügen genießen.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Uve Teschner

Spieldauer

1 Stunde und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Goyalit

Sprache

Deutsch

EAN

4066339013124

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  • SalMar

    3/5

    20.09.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Speziell, aber wunderbar gesprochen

    Der namenlose Protagonist des Buches reist aus Frankreich nach Schottland, um eine wesentlich jüngere Frau für sich zu erobern – muss aber bald erkennen, dass seine Erfolgschancen wohl eher gering sind. Inhaltlich passiert in diesem recht kurzen Buch nicht allzu viel und auch einen Spannungsbogen wird man hier größtenteils vergeblich suchen. Sprachlich allerdings konnte mich die Geschichte dann doch begeistern – vor allem in Form des Hörbuchs, gesprochen von Uve Teschner. Ihm gelingt es fantastisch, die Raffinessen der Sprache und den trockenen Humor noch zu betonen, und er hat mir damit auch den einen oder anderen Lacher entlockt. In Buchform hätte mich dieses Werk vermutlich nicht überzeugt, dafür geschieht einfach zu wenig. Aber im Audioformat hat es für mich gut funktioniert und ich habe die Gedanken des Protagonisten gerne verfolgt. Aus diesem Grund gibt es von mir eher eine Hörempfehlung.

  • Lesemone

    2/5

    08.09.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Öder Held

    Ein namenloser Mann setzt sich in Paris ins Flugzeug, um seine Angebetete in Schottland zu überraschen. Doch sie wartet gar nicht auf ihn. Was macht er also dort? Mich lässt der Inhalt des sehr kurzen Buches etwas ratlos zurück, da ich den Sinn dahinter leider nicht verstanden habe. Ist das Geschichte eines Stalkers?Durch die namenlose Beschreibung bleibt der Protagonist total unnahbar und blass. Mir hat es nicht gefallen, dass immer nur vom Held und der Heldin der Geschichte gesprochen wurde. Ich habe das Hörbuch gehört und muss sagen, das beste an der Geschichte ist der Sprecher! Das hat das Geschehen etwas nahbarer gemacht. Er liest in gutem Tempo und sehr ausdrucksstark die Gedanken des Protagonisten vor. So fühlt man sich fast im Kopf des namenlosen Mannes. Das ist ein Buch, das für mich sehr bedeutungslos und unnötig ist und für die paar Seiten einen überzogenen Preis hat!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    21.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Entscheidung

    Der namenlose Held dieses Romans fliegt von Frankreich nach Schottland, um die ebenfalls namentlich ungenannte Heldin zu treffen. Hervorzuheben hierbei ist, dass ich solche Storys eher aus Frauensicht kenne, sodass es für mich ein ungewöhnliches, aber auch sehr amüsantes Lesevergnügen war. Die Stimme im Hintergrund, die erzählte und dabei sein Verhalten kommentierte, war eine außergewöhnlich gewählte Erzählweise, die etwas distanziert wirkte, letztendlich aber passend war zum Drama, das ich erwartet habe. Ob dieses eingetroffen ist, das sollte jeder für sich selbst herausfinden. Ich jedenfalls bin ganz begeistert von diesem schmalen Büchlein und empfehle es sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlvoll und kurzweilig!

    Mir hat das Buch "Ich verliebe mich so leicht" von Hervé Le Tellier sehr gut gefallen. Bereits das Cover ist sehr geschmackvoll und passend zur Geschichte, in der sich unser Held auf den Weg von Paris nach Schottland macht, um seine Herzensdame zu treffen. Er ist sich jedoch unsicher, ob die Dame sich umgekehrt genauso freut, ihn zu sehen- insbesondere, da es eine Überraschung ist und die Signale, die sie ihm gesendet hat eher weniger begeistert wirken. Dies bestätigt sich auch darin, dass er sie zunächst nicht erreichen kann und sie ihn erst am nächsten Tag treffen möchte. Der Erzählstil von Hervé Le Tellier ist einfühlsam, leicht- und zugleich sehr besonders. Ich konnte die Szenerie richtig vor mir sehen- das Buch war wie ein wunderbarer gedanklicher Ausflug, ich habe jedes Wort genossen und aufgesaugt und konnte die Protagonisten richtig vor mir sehen. Mir gefällt der besondere Erzählstil sehr gut- wie auch die Geschichte. Ich finde, dass es häufig so ist, dass zwei Menschen eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung haben - und so greift Hervé Le Tellier auch ein aktuell gesellschaftliches Phänomen im Dating auf, dass Romanzen sehr kurzlebig sind und häufig einer mehr möchte & mehr interpretiert als der andere. Eine große Empfehlung für dieses Buch - insbesondere für gemütliche Herbstabende, es lässt sich zudem sehr schnell lesen.

  • Bewertung

    aus Speyer

    5/5

    06.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Genial vertont

    In „Ich verliebe mich so leicht“ schickt Hervé Le Tellier seinen auf die 50 zusteuernden Helden (im wahrsten Sinne des Wortes, dazu aber gleich mehr) auf die Reise, und zwar nach Schottland. Zweck der Reise ist das Umgarnen einer deutlich jüngeren Frau. Die beiden hatten in Paris eine Affäre – obwohl sie ihn hatte wissen lassen, dass sie gebunden sei. Aber wo die Liebe hinfällt, weiß man ja, wächst kein Gras mehr. Das erfährt auch der Held bei seiner Ankunft, nach der sie ihm unmissverständlich klar macht, dass das nichts wird … auf dem harten Boden der Realität nicht recht ankommen wollend, sinniert er über diese aus seiner Sicht doch so erstrebenswerte Beziehung, ihre Pläne – und, wie sollte es in Schottland anders sein: Schafe. Zunächst: „Ich verliebe mich so leicht“ könnte man wohl eher als (Hör-)Büchlein denn als Buch bezeichnen – das ist aber auch völlig in Ordnung so, denn Handlung ist kaum feststellbar. Vielmehr geht es um (zurückgewiesene) Liebe, eine Art Torschusspanik und Innensichten eines in die Midlife-Crisis steuernden Mannes, der die (angekündigte) Zurückweisung einer jüngeren Frau nicht wahrhaben will. Vielleicht weil das Thema nicht gerade neu ist, wählt Le Tellier eine ungewöhnliche Erzählform: Er schreibt von „unserem Helden“ und „unserer Heldin“ und verortet sie damit quasi in der griechischen Antike und das trifft es gar nicht schlecht, denn was die beiden bzw. vor allem er erleben, kommt einem antiken Drama schon recht nahe. Wobei Drama nicht so recht passen will, denn dazu passt die Tonalität so gar nicht: Der „Kniff“ seine Figuren namenslos zu belassen und sie pauschal „Held/Heldin“ zu nennen, könnte man als bloße Distanz sehen, mir schien es, dass Le Tellier hier Ironie walten lässt und sich gewissermaßen über seine Figuren lustig macht (dazu gibt der Held auch allen Anlass). Das würde nämlich gut zum Schreibstil und dem lakonischen Humor passen, den Uve Teschner mit seiner Stimme und seinem Tonfall noch unterstreicht. Mich hat das Hörbuch während der recht kurzen Hörzeit gut unterhalten (mal keines der künstlich „aufgeblasenen“ Bücher), dazu muss man aber wohl auf diese Art von Humor stehen und sollte sich für Gedanken- und Wortspiele begeistern können. Als Hörbuch noch besser als als Buch, daher volle Punktzahl.

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Bewertungen (82)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    2/5

    26.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nett, aber nichts Besonderes

    Ein luftiger, amüsanter Roman über das Älterwerden und die Liebe. Der 50-jährige Held fliegt von Paris nach Schottland, seiner 30-jährigen Geliebten hinterher, die ihn dort jedoch nicht haben will, was beim Helden allerlei Gedanken über die vergehende Jugend, Muskulatur und Haarpracht hervorruft. Die Grenze zwischen Autor, Erzähler und Held verwischt hier schön. Der Held könnte durchaus auch der Erzähler seiner eigenen Geschichte sein. Sprachlich sticht der selbstironische Humor hervor. Einen Tag hält der Protagonist sich in Schottland auf, viel drum herum zu erzählen gibt es nicht, entsprechend kurz sind die Kapitel und schmal ist das Buch, das sich prima an einem Tag lesen lässt. Mir persönlich war auch thematisch zu wenig los, als dass ich das Buch empfehlen würde, aber eine nette Lektüre war es in jedem Fall.

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Bewertungen (1)

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