Produktbild: Der Teepalast
Band 1

Der Teepalast Roman

Aus der Reihe Der Teepalast
28

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18.8/12.4/4.5 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Beige / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49423-1

Beschreibung

Rezension

»›Der Teepalast‹ ist ein hervorragender, opulenter Schmöker geworden: penibel recherchiert, entführen die gut 650 Seiten in eine andere Zeit und in fremde Länder.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18.8/12.4/4.5 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Beige / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49423-1

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Wohlgeruch des Aufbruchs.

    In der Welt des ausgehenden 19 Jahrhunderts. Eine Zeit, in der Helene (Lene), die Protagonistin, fast wie durch Zufall ihr Leben und ihren Werdegang in die eigenen Hände nehmen kann. In diesem Facettenreichen Roman, der sehr authentisch von der Welt von damals erzählt, gelingt es Elisabeth Herrmann mit der fiktiven Lebensgeschichte Helene Vosskamps eine überaus lesenswerte Geschichte, eingebettet in die Historie seiner Zeit zu schreiben. Begleitet vom verführerischen Duft frisch gebrauten Tees.

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mitreißende Reise

    Worum geht’s? Friesland 1834: Lene Vosskamp und ihre Familie leben am Rande der Gesellschaft. Doch ein Zufall führt Lene und Puyi zusammen, der ihr eine seltsame Münze mit chinesischen Zeichen gibt. Eine Münze, die sie berechtigt, mit Tee zu handeln. Lene nimmt ihr Schicksal in die Hand und tut, was noch keine Frau vor ihr getan hat: Sie macht sich auf nach Kanton, um Tee zu kaufen. Meine Meinung: „Der Teepalast“ ist ein historischer Roman von Elisabeth Herrmann, der es wirklich in sich hat. Sie hat einen absolut lebendigen und farbenfrohen Schreibstil, der mich total gepackt hat und erweckt Figuren zum Leben, die so perfekt, sympathisch, passend sind, dass man am Liebsten dort gewesen wäre. Ein bisschen hat sie mich an Sarah Lark und ihre Neuseeland-Romane erinnert (meine absolute Lieblingsschriftstellerin, was historische Romane angeht). Lene ist unsere Hauptprotagonistin und sie erleben wir, wie sie vom armen, herumgeschubsten Mädchen zu einer selbstbewussten Frau heranwächst, die weiß was sie will und das auch durchsetzt. Mit ihr treffen wir viele Charaktere, aber besonders zu nennen sind wohl Anne, die Leiterin eines Bordells und Robert, der Lene in Kanton zur Seite steht, sowie Dschihu, der kleine chinesische Junge, der es faustdick hinter den Ohren hat. Die Figuren wurden von Frau Herrmann absolut authentisch zum Leben erweckt und hatten alle ihre Eigen- und Besonderheiten, sodass sie mir direkt ans Herz gewachsen sind und ich auf ein Wiedersehen im nächsten Band hoffe. Und auch Lenes Reise war abenteuerlich. Teilweise zwar etwas zu viel Glück, aber das hat mich absolut nicht gestört. Es ist ja Fiktion und da darf man das Glück auch einmal etwas ausschmücken. Um die geschichtlichen Dinge wie den Krieg mit China, das Erblühen des Teehandels und dem Opiumhandel herum haben wir also Lene begleitet und absolut atmosphärische Szenen erleben dürfen. Sei es in Emden, in den schmutzigen Armenvierteln, an Bord der Schiffe oder in den farbenfrohen und exotischen, lauten asiatischen Ländern – es war, als wäre man mit vor Ort und würde alles sehen, hören, riechen und miterleben. Ich konnte mit Lene mitfiebern, habe mir ihr getrauert, gefürchtet und mich mit ihr gefreut. Es war gefährlich und spannend. Es war ein bisschen romantisch. Aber auch bodenständig und Lenes Reise nach Kanton und zu sich selbst war einfach wundervoll mitzuerleben. Obwohl das Buch ein wirklich dicker Wälzer ist, war es im Nu gelesen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, was wir dort erleben und erfahren dürfen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Elisabeth Herrmanns historischer Roman „Der Teepalast“ hat mich gefesselt und fasziniert. Das Buch lebt von seinen einzigartigen Charakteren, den bunten Bildern und den lebendigen Szenerien. Der Schreibstil ist so atmosphärisch und fesselnd, dass ich alles vor mir gesehen habe und die Seiten nur so dahingeflogen sind. Wir hatten Spannung, ein bisschen Romantik. Es ging um Tee- und Opiumhandel. Um eine Frau, Lene, deren Erwachsenwerden wir verfolgen durften und die mir total ans Herz gewachsen ist. Jede Seite war ein absolutes Lesevergnügen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil. 5 Sterne von mir und jetzt erstmal eine heiße Tasse Tee!

  • Azyria Sun

    5/5

    20.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mitreißende Reise Worum…

    Eine mitreißende Reise Worum geht’s? Friesland 1834: Lene Vosskamp und ihre Familie leben am Rande der Gesellschaft. Doch ein Zufall führt Lene und Puyi zusammen, der ihr eine seltsame Münze mit chinesischen Zeichen gibt. Eine Münze, die sie berechtigt, mit Tee zu handeln. Lene nimmt ihr Schicksal in die Hand und tut, was noch keine Frau vor ihr getan hat: Sie macht sich auf nach Kanton, um Tee zu kaufen. Meine Meinung: „Der Teepalast“ ist ein historischer Roman von Elisabeth Herrmann, der es wirklich in sich hat. Sie hat einen absolut lebendigen und farbenfrohen Schreibstil, der mich total gepackt hat und erweckt Figuren zum Leben, die so perfekt, sympathisch, passend sind, dass man am Liebsten dort gewesen wäre. Ein bisschen hat sie mich an Sarah Lark und ihre Neuseeland-Romane erinnert (meine absolute Lieblingsschriftstellerin, was historische Romane angeht). Lene ist unsere Hauptprotagonistin und sie erleben wir, wie sie vom armen, herumgeschubsten Mädchen zu einer selbstbewussten Frau heranwächst, die weiß was sie will und das auch durchsetzt. Mit ihr treffen wir viele Charaktere, aber besonders zu nennen sind wohl Anne, die Leiterin eines Bordells und Robert, der Lene in Kanton zur Seite steht, sowie Dschihu, der kleine chinesische Junge, der es faustdick hinter den Ohren hat. Die Figuren wurden von Frau Herrmann absolut authentisch zum Leben erweckt und hatten alle ihre Eigen- und Besonderheiten, sodass sie mir direkt ans Herz gewachsen sind und ich auf ein Wiedersehen im nächsten Band hoffe. Und auch Lenes Reise war abenteuerlich. Teilweise zwar etwas zu viel Glück, aber das hat mich absolut nicht gestört. Es ist ja Fiktion und da darf man das Glück auch einmal etwas ausschmücken. Um die geschichtlichen Dinge wie den Krieg mit China, das Erblühen des Teehandels und dem Opiumhandel herum haben wir also Lene begleitet und absolut atmosphärische Szenen erleben dürfen. Sei es in Emden, in den schmutzigen Armenvierteln, an Bord der Schiffe oder in den farbenfrohen und exotischen, lauten asiatischen Ländern – es war, als wäre man mit vor Ort und würde alles sehen, hören, riechen und miterleben. Ich konnte mit Lene mitfiebern, habe mir ihr getrauert, gefürchtet und mich mit ihr gefreut. Es war gefährlich und spannend. Es war ein bisschen romantisch. Aber auch bodenständig und Lenes Reise nach Kanton und zu sich selbst war einfach wundervoll mitzuerleben. Obwohl das Buch ein wirklich dicker Wälzer ist, war es im Nu gelesen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, was wir dort erleben und erfahren dürfen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Elisabeth Herrmanns historischer Roman „Der Teepalast“ hat mich gefesselt und fasziniert. Das Buch lebt von seinen einzigartigen Charakteren, den bunten Bildern und den lebendigen Szenerien. Der Schreibstil ist so atmosphärisch und fesselnd, dass ich alles vor mir gesehen habe und die Seiten nur so dahingeflogen sind. Wir hatten Spannung, ein bisschen Romantik. Es ging um Tee- und Opiumhandel. Um eine Frau, Lene, deren Erwachsenwerden wir verfolgen durften und die mir total ans Herz gewachsen ist. Jede Seite war ein absolutes Lesevergnügen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil. 5 Sterne von mir und jetzt erstmal eine heiße Tasse Tee!

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    4/5

    02.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser dicke Schmöker war…

    Dieser dicke Schmöker war genau das Richtige für die dunkle Jahreszeit. Ein schönes Glas Tee, ein gutes Buch in der Hand und schon kann sie losgehen, die erlebnisreiche Reise gemeinsam mit der jungen Lena Vosskamp aus Hogsterwaard in Ostfriesland, die es in ihrem kurzen Leben bis jetzt wahrlich nicht immer guthatte. Das Schicksal will es, dass sie am gleichen Tag ihren Vater verliert, eine seltene Münze geschenkt bekommt und den Zorn ihres ganzen Dorfes auf sich zieht. Ihr bleibt nur die Flucht nach vorne und so landet sie erst im Gefängnis und beginnt nach einer mehr als knappen Freilassung ihre Reise in die vermeintliche Unabhängigkeit, die sie sich durch einen eigenen Teehandel erhofft. Die Abenteuer, die sie auf ihrem Weg bestehen muss, würden selbst einen Indiana Jones vor Neid erblassen lassen, ich aber ließ mich ein auf die gemeinsame Odyssee mit Lena sowie all ihren Neidern und Wohlgesonnenen. Oft meinte ich beim Lesen Soundeffekte wahrzunehmen, so schillernd schildert die Autorin Elisabeth Herrmann ihren aufregenden Roman. Manchmal kam es mir fast wie ein Märchen vor, denn was die kleine Lena, die anfangs kaum lesen und schreiben konnte, geschweige denn noch vor einigen Jahren jemals daran gedachte hätte, ihr Heimatdorf zu verlassen, erlebte, stieß doch des Öfteren an die Grenzen der möglichen Realität und wurde somit an manchen Stellen ein wenig unglaubwürdig. Dennoch hat das Buch einen hohen Unterhaltungswert und ich empfehle ihn allen, die gerne mal wegtauchen und sich weg lesen möchten aus dem tristen Alltag. Ich vergebe gerne funkelnde vier von fünf Sternen und freue mich jetzt schon auf „Der Teegarten“ und somit zweiten Band der Reihe. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Lenas Enkelin Bettina ihrer Großmutter in nichts nachstehen wird!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Teepalast

    Inhalt: 1834, ein kleines Dorf in Ostfriesland. Lene Vosskamp wächst in einer Fischerfamilie in bitterer Armut auf und muss schon als Kind schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Doch dann gerät sie durch einen Fremden in den Besitz einer geheimnisvollen Münze, die sie berechtigt, in China mit Tee zu handeln. Fortan ist sie beseelt von dem Gedanken, sich aus ihren elenden Verhältnissen zu befreien und als erste Frau ein Tee-Imperium zu gründen. Für Lene beginnt eine gefahrvolle Odyssee, die sie über die Meere der Welt und in ferne Länder führt – und auf die Spur der Liebe ihres Lebens, die ihr einst in einer Weissagung prophezeit wurde … Meinung: Das Buch hat über 600 Seiten, darum lag es auch shcon länger auf meinem SUB. Jetzt habe ich mich endlich rangewagt und fand es wirklich super toll. Die Beschreibungen von Land und Leute, der Schreibstil, die alte Sprache teilweise von früher und das Plattdeutsche und dann wie toll recherchiert wurde- einfach super. Die Charakteren sind bunte gefächert und jeder hat etwas besonderes an sich, auch die Nebenfiguren haben super gut gepasst. Ich war gleich von der ersten Seite an gefangen von Lene und ihrer Geschichte. Sie wächst in Arrmut in Ostfrisland auf und hat einen großen Traum. Ein Teepalast, wo jeder Tee bekommen kann. Dafür muss sie ganz nach China, was wirklich schwer ist. Denn in einer Zeit wo Männer alles beherrschen und eine Frau kaum Rechte hat und dann noch ohne Geld und Mann. ist es wirklich schwer für sie. Sie muss viel erleiden und stolpert von einer bizarren Situation in die andere . Aber sie gibt nicht auf und lässt sich nicht unterkriegen. Wir begleiten Lene auf einen schweren Weg und erleben mit ihr, wie es früher in Armut zuging, sehen andere Länder, lernen Diebe und Halunken kennen. Lernen die Liebe kennen und den Hunger und die Verzweiflung. einfach wunderbar geschrieben. Zwar zieht es sich an einigen Stellen, aber das tut dem ganzen nicht viel, denn es ist eine wirklich gute Geschichte. Nur das Ende- das irgendwie doch passt, hätte ich mir etwas anders gewünscht. Einiges bleibt für mich offen und teilweise dachte ich- jetzt will die Autorin schnell zu Ende kommen. Vor allem wie Lenes Erbe bei ihren Nachfahten weiter geht, das bleibt offen. Fazit: Wirklich lesenswert von Anfang bis Ende!!!

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Bewertungen (28)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.03.2025

    eBook (ePUB)

    Faszinierende Reise einer mutigen Frau

    Elisabeth Herrmann begleitet als allwissende Erzählerin ihre fiktive Protagonistin, die gerade 19-jährige Lene Vosskamp, deren Leben 1834 eine plötzliche und dramatische Wendung erfährt. Sie sieht sich gezwungen, ihre Heimat, Friesland, zu verlassen und in die Welt hinauszuziehen zu einer Zeit, da dies mit hohen Risiken verbunden und für Frauen natürlich überhaupt nicht vorgesehen war. Mit dem Anfang tat ich mich schwer, denn damit Lene ihre Heimat verlässt, greift Elisabeth Herrmann tief in die Schicksals- und Unglückskiste und stellt die Männer in ihrem Leben mehrheitlich als Schurken dar. Als sich Lene jedoch auf ihre abenteuerliche Reise begibt, die Welt entdeckt und zunehmend selbstbewusster wird, habe ich mich mehr mit der Geschichte anfreunden können. Insbesondere die vielen verschiedenen und neuen Eindrücke, die Herrmann detailliert schildert, haben mir dabei gut gefallen. Lene ist, wie erwähnt, fiktiv. Von den anderen Figuren sind viele an real existierende Menschen angelehnt. Herrmann geht darauf in ihrem Nachwort ein. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, muss Lene natürlich in regelmässigen Abständen Herausforderungen verschiedenster Art meistern. Zudem kommt auch das Thema Romantik nicht zu kurz. Davon am besten einfach unterhalten lassen und es nicht zu fest hinterfragen ;-) Was an historischen Romanen allgemein schätze und was auch hier zum Tragen kommt, ist die Recherchearbeit, die von den Autor*innen in die Hintergrundgeschichte gesteckt wird. Elisabeth Herrmanns historische Bezüge haben mich einmal mehr Neues lernen lassen, diesmal über die wirtschaftliche Situation Frieslands, Londons und die politischen und wirtschaftlichen Konflikte der britischen Krone mit einigen ihrer Kolonien zur damaligen Zeit. «Der Teepalast» ist Auftakt einer Duologie. Herrmann beginnt und endet den Roman aus Sicht von Lenes Enkelin Bettina 1876 bzw. 1886. Ich bin neugierig auf den abschliessenden Folgeband, der vermutlich Bettinas Lebensgeschichte zum Thema haben wird, aber hoffentlich auch noch ein bisschen von Lenes weiterem Leben erzählt. Gleichzeitig könnte ich mir auch vorstellen, dass ich es bei einem Band belassen könnte. Band 2 ist somit kein Muss, was ich sehr sympathisch finde.

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