• Produktbild: James Joyce, Dubliner - 15 teils autobiographisch geprägte Erzählungen
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Band 11

James Joyce, Dubliner - 15 teils autobiographisch geprägte Erzählungen Irischer Klassiker und Einführung in die Welt des "Ulysses" - Übersetzt von Jan Strümpel

Aus der Reihe Edition Anaconda
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.6/12.5/3.5 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Graugrün / Schwarz

Originaltitel

Dubliners

Übersetzt von

Jan Strümpel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1254-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.6/12.5/3.5 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Graugrün / Schwarz

Originaltitel

Dubliners

Übersetzt von

Jan Strümpel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1254-5

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

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  • Gedankenlabor

    5/5

    12.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight!

    >>Ins Dunkel hinaufstarrend, erblickte ich mich selbst als ein Geschöpf, getrieben und verspottet vor Pein und Zorn.<< "Dubliner" von James Joyce ist eine wie ich finde ganz wunderbare Klassiker-Kurzgeschichtensammlung, neu gekleidet vom Manesse Verlag in ein sehr sehr schönes und hochwertiges Gewand! Die einzelnen Geschichten waren für mich wie Bilder, die James Joyce in mir malte vom Land, von den Leuten und der Mentalität der grünen Insel und dem Leben in und rund um Dublin. Gleichzeitig reist man hier eben auch ein bisschen in der Zeit zurück, was für mich jedes von James Joyce erschaffene Bild noch eindrucksvoller, atmosphärischer und bedeutsamer für mich machte. Die Geschichten spiegeln nicht nur das Besondere wieder, die Schönheit, die im ganzen liegt, sondern eben auch die Schattenseiten und das manchmal beinahe roh, kalt und doch eben immer mit diesem einzigartigen Hauch dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner. Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde!

  • Furbaby_Mom

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne kleine Schmuckausgabe eines zeitlosen Klassikers

    Schon seit vielen Jahren zählt Irland zu meinen Sehnsuchtsorten und folglich kam ich an diesem Klassiker der Literaturgeschichte aus der Feder des legendären James Joyce nicht vorbei. Bei "Dubliner" ist der Buchtitel Programm: In dieser Sammlung von 15 lose zusammenhängenden Kurzgeschichten, die in ihrer Gesamtheit ein Panorama der irischen Hauptstadt des frühen 20. Jahrhunderts bilden, geht es um das Leben einzelner Bürger/innen Dublins. Das Augenmerk liegt dabei auf der Paralyse der irischen Gesellschaft – die Figuren, vom Kind bis hin zu älteren Menschen, scheinen allesamt in einer Sackgasse zu stecken, entwickeln sich nicht weiter, halten am Status Quo fest, selbst wenn sie damit im Grunde unglücklich sind. Anstatt einen Neuanfang zu wagen, verharren sie und lassen das Glück vorbeiziehen. Dieses Werk regt definitiv zum Nachdenken an. Es sind keine Happy-End-Stories, sondern vor schonungsloser Realität strotzende, authentische, manchmal melancholische Geschichten über menschliche Verfehlungen, Alltagsfreuden und Nöte, durch Selbstverschulden gescheiterte Träume und die - wie Ijoma Mangold es im Nachwort treffend ausdrückt - "Glanzlosigkeit des Lebens". Wir lernen die Charaktere, deren Leben frei von Überraschungen jeglicher Art ist, nicht nur durch ihr Verhalten kennen, sondern insbesondere durch die vom Autor bevorzugten Stilmittel: innerer Monolog und erlebte Rede. Joyce war übrigens kein Fan von Anführungszeichen, daher wird in dieser Ausgabe der Manesse Bibliothek die wörtliche Rede durch Spiegelstriche gekennzeichnet. Meine Lieblingsgeschichte ist ganz klar "Die Toten", welche den krönenden Abschluss dieser poetisch schönen Sammlung bildet. Neben dem ungewöhnlichen Format des Werkes (- es ist deutlich kleiner als das übliche Taschenbuch und ca. so groß wie meine Handfläche -) macht auch das in frühlingshaften Farben gehaltene Cover diese hübsche Schmuckausgabe zu einem richtigen Hingucker im Bücherregal. Das Lesebändchen und das geschmackvolle Innencover unterstreichen die edle Ausstattung. Unbedingt lobend hervorzuheben sind zudem die umfangreichen Anmerkungen zu den einzelnen Geschichten sowie das aufschlussreiche Nachwort.

  • Zitronenblau

    5/5

    19.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Stephen der Held

    Ich beziehe mich in diesem Buch nur auf das erste Romanfragment: "Stephen der Held". Für Joyce-Fans ist dieses Buch notwendig zu lesende Lektüre, da Joyce viele inhaltliche aber auch formale Aspekte antezipiert. Im Wesentlichen wird hier Stephen Dedalus (abgeleitet vom bekannten mythischen Erbauer des Minotaurus-Labyrinths, dessen Sohn Ikarus auf der Flucht mit den künstlichen Flügeln der Sonne zu nah kommt und dann abstürzt) porträtiert, wobei dieser stark autobiographische Züge trägt. Mit seiner aquinatischen, revolutionären Kunsttheorie, die sich stark auf Ibsen bezieht, von dem Joyce persönlich nicht nur stark beeindruckt, sondern auch stark beeinflusst war, und (logischerweise) auf die Ästhetik von Thomas von Aquin, gerät er mit den Kunsttheoretikern auf der Universität in Konflikt. Darüber hinaus wendet er sich ab vom Katholizismus, was zu familiären Zerwürfnissen führt. Eine kleine Love-Story und der Schwestertod sind auch noch eingebaut. Mich persönlich begeisterten seine Theorien zur Kunst und vor allem sein Epiphanie-Konzept, das bis heute eine großartige Stilfigur darstellt und maßgablich ist für das Verständnis des Ulysses. So meint er: "Kunst ist [...] der zentralste Ausdruck des Lebens." Aber auch: "Isolation ist das erste Prinzip künstlerischer Ökonomie." Wer sich einen Zugang zu Joyces Werk, aber auch zu ihm selbst verschaffen will, dem sei diese Lektüre empfohlen. Abgesehen davon ist dieses Fragment vergleichsweise einfach zu lesen...

  • Zitronenblau

    3/5

    02.05.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Fünfzehn Erzählungen

    Mit Joyce' "Dubliners" kehrt der Lesende in ein Dublin der Jahrhundertwende ein. Seine Geschichten sind vor allem Karikaturen, ein Auf-die-Schippe-Nehmen der Dubliner jener Zeit. Dabei bleibt er stilistisch (noch) recht konventionell, die Storys sind teils mitreißend, teils eben einfach nur Dubliner Bilder und "The Dead" ist eine abschließende Satire über die Unfähigkeit des Miteinanders im Allzumenschlichen. Seinerzeit sicher provozierend und ebnend für Joyce' Opus Magnum "Ulysses" - daher wichtig für den Einstieg ins Werk, aber im Relativen doch eher gewöhnlich.

  • Bewertung

    aus Herzogenaurach

    2/5

    14.06.2021

    eBook (ePUB)

    enttäuschende Übersetzung

    Ich las dieses Buch als e-book von red.signmedia in der Übersetzung von Georg Goyert parallel zum Original. Es wird dem Original und auch den Iren nicht gerecht. Der Text wirkt häufig veraltet, lehrerhaft und weltfremd. Einige Besonderheiten aus Irland und auch aus der Zeit von Joice erfordern Kommentierungen die aber völlig fehlen. Ich rate zur kommentierten Fassung des Manesse Verlags.

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