Produktbild: Fürs Leben zu lang

Fürs Leben zu lang Ein literarischer Coming-of-Age-Roman über die großen Fragen des Lebens ab 12 Jahren

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.08.2023

Illustriert von

Regina Kehn

Verlag

Tulipan

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21.3/15.1/2.3 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Koralle / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86429-570-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.08.2023

Illustriert von

Regina Kehn

Verlag

Tulipan

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21.3/15.1/2.3 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Koralle / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86429-570-6

Herstelleradresse

Tulipan Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefsinniges und kluges Jugendbuch über das Leben und den Tod

    „Fürs Leben zu lang“ von Nikola Huppertz erzählt die Geschichte der 13jährigen Magali, die ihrer Meinung nach „fürs Leben zu lang“, also viel zu groß für ihr Alter ist. Viel zu groß, um von jemandem geküsst zu werden – darüber ist sie sehr unglücklich. Wäre sie wie ihre große Schwester Malve, würde sie ein Tagebuch über ihr eigenes Leben führen, aber das scheint es ihr nicht wert zu sein, also schreibt sie ein Buch „über alle anderen“. Zum Beispiel über ihren 98jährigen Nachbarn, Herrn Krekeler. Dann taucht dessen Enkel Kieran auf und stellt ihr Leben gehörig auf den Kopf – und Herr Krekeler möchte sterben. Gemeinsam stellen sich Kieran und Magali die Frage, wie „richtiges“ Leben überhaupt geht … Das Buch hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil genauso wie die durchaus kluge und tiefsinnige Geschichte. Meiner Meinung nach ein wirklich empfehlenswertes Buch für Kinder/Jugendliche ab ca. 12 Jahren. Von dieser Autorin werden wir sicher noch mehr Bücher lesen!   „Ein Philosoph, meint ihr wohl, der muss sowas doch parat haben. Der hat über alle wichtigen Fragen nachgedacht und alle Antworten gefunden. Da muss ich euch leider enttäuschen. Nachdenken tun Philosophen tatsächlich viel, aber akzeptable Antworten finden sie selten. Meistens verstehen sie hinterher nur die Fragen besser. Oder sie verstehen wenigstens, warum wir Menschen uns solche Fragen stellen.“

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefsinniges und kluges…

    Tiefsinniges und kluges Jugendbuch über das Leben und den Tod „Fürs Leben zu lang“ von Nikola Huppertz erzählt die Geschichte der 13jährigen Magali, die ihrer Meinung nach „fürs Leben zu lang“, also viel zu groß für ihr Alter ist. Viel zu groß, um von jemandem geküsst zu werden – darüber ist sie sehr unglücklich. Wäre sie wie ihre große Schwester Malve, würde sie ein Tagebuch über ihr eigenes Leben führen, aber das scheint es ihr nicht wert zu sein, also schreibt sie ein Buch „über alle anderen“. Zum Beispiel über ihren 98jährigen Nachbarn, Herrn Krekeler. Dann taucht dessen Enkel Kieran auf und stellt ihr Leben gehörig auf den Kopf – und Herr Krekeler möchte sterben. Gemeinsam stellen sich Kieran und Magali die Frage, wie „richtiges“ Leben überhaupt geht ... Das Buch hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil genauso wie die durchaus kluge und tiefsinnige Geschichte. Meiner Meinung nach ein wirklich empfehlenswertes Buch für Kinder/Jugendliche ab ca. 12 Jahren. Von dieser Autorin werden wir sicher noch mehr Bücher lesen! „Ein Philosoph, meint ihr wohl, der muss sowas doch parat haben. Der hat über alle wichtigen Fragen nachgedacht und alle Antworten gefunden. Da muss ich euch leider enttäuschen. Nachdenken tun Philosophen tatsächlich viel, aber akzeptable Antworten finden sie selten. Meistens verstehen sie hinterher nur die Fragen besser. Oder sie verstehen wenigstens, warum wir Menschen uns solche Fragen stellen.“

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    01.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fragen über das (lange) Leben

    Magali Weill ist 13 Jahre alt und 1,82m groß, es folgen schätzungsweise 10 cm. Eigentlich hält sie Tagebuchschreiben für etwas Selbstbezogenes, aber sie schreibt eins über die anderen, die im Gegensatz zu ihr ein interessantes Leben haben. Es sind Ferien und Magali wünscht sich, vom französischen Nachbarsjungen Joël geküsst zu werden, ist sich aber gleichzeitig sicher, dass nie jemand ein so großes Mädchen küssen will. Mit anderen Bewohnern des Hauses hat sie nicht nur in ihren Träumen Kontakt, mit dem Husky der Stemmerlings und dem 98-jährigen Herrn Krekeler. Als sein 13-Jähriger Neffe Kiean zu Besuch kommt, weil Herr Krekeler angeblich bald stirbt, bringt er neuen Wind in Magalis Alltag, ob sie will oder nicht. Magali steht angesichts des Todes vor vielen Fragen zum Leben. Man merkt, dass Magali nicht einfach nur durch ihre Größe verunsichert ist, sondern dadurch wirklich Schwierigkeiten hat, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und sich dadurch schon früh ernsthafte Gedanken über das Leben macht. Dann sorgen noch das Thema Tod und der merkwürdige Kieran für wirklich tiefgründige Reflexionen, die in eine philosophische Richtung gehen. Dabei wird der Ton des Romans jedoch nicht unangenehm ernst. Magali wächst über sich hinaus, obwohl wachsen vermutlich das letzte ist, wonach ihr der Sinn steht. Das Tagebuch war eine super Idee, da sie ihre Gedanken über die anderen, das Leben und dann doch auch sich selbst wirklich in schöne, lustige, traurige und auch passende Worte verpackt. Der Titel hätte nicht besser gewählt sein können, gerade weil er vielleicht auch eine andere Bedeutung hat. Es lohnt sich, diese herauszufinden.

  • Anja

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlieren und Finden

    Magali Weill ist 13, viel zu groß (das meint zumindest sie) und irgendwie mit Menschen überfordert. Ein adäquater Begleiter ist Nachbarshund Snow, den sie regelmäßig rettet. Doch ihr Leben wirft so viele Fragen auf, die der vierbeinige Begleiter ihr nicht beantworten kann. Neuster Denkanstoß ist Herr Krekeler, ebenfalls Nachbar und stolze 98 Jahre alt. Dafür ist der Herr noch ziemlich fit, im Körper und im Geist. Aber der Herr geht seinen eigenen Weg. Und prompt wird Magali diese Osterferien wohl nie mehr vergessen. "Fürs Leben zu lang" spielt nicht in der Komfortzone. Der Tod ist nur eines der Themen, die Menschen üblicherweise unbequem sind. Doch ohne das Leben gibt es keinen Tod. Und ohne den Tod kein Leben. Wo fängt es an? Was soll es sein? Was ist wichtig? Wer ist wichtig? Der Fragenkatalog ist lang, die möglichen Antworten noch länger. Die Geschichte um Magali bietet eine Initialzündung, sowohl für jung wie auch für alt (was auch immer das heißen mag ;). Wichtig sind die Begegnungen, die man macht, die Erfahrungen, die man sammelt und die Fragen, die man sich stellt. Das Leben ist für die meisten Menschen eine Achterbahnfahrt und keine Bummelbahn, vergleichen kann man es dennoch nicht. Am Schluss der Geschichte fühlt es sich so an, als würde man zusammen mit dem kunterbunten Haufen in diesem Haus wohnen. Und vielleicht kann man seine Nase dann wieder mal vor die Tür schieben, bevor man in den Grundfesten erschüttert wird. Es wäre oft wünschenswert.

  • Tinki

    aus Deutschland

    5/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die 13-jährige Magali lässt…

    Die 13-jährige Magali lässt uns in diesem Buch an ihren Erlebnissen und Gedanken teilhaben. Sie lebt mit ihrer Familie in einem Mehrfamilienhaus in Hannover. Sie beschreibt die unterschiedlichen Eigenheiten der Bewohner des Hauses, ihre Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, den Wunsch nach ihrem ersten Kuss und die sich verändernden Beziehungen zu den Menschen, denen sie begegnet.  In dieser liebevollen und kurzweiligen Geschichte werden Fragen zu Leben und Sterben aufgeworfen. Ich konnte es locker am Stück weglesen und finde es für die Coming-of-Age-Zielgruppe ziemlich gut gemacht. Ein bisschen philosophisch, mit leichten "Die fabelhafte Welt der Amelie"-Vibes. 

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