Produktbild: Mr. Goebbels Jazz Band

Mr. Goebbels Jazz Band

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

660 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023157

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

660 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023157

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Anspruchsvolle, literarische Satire

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 16.04.2025

Bewertungsnummer: 2467540

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein englischer Radiomoderator, eine bunt gemischte Jazz Band und ein Schriftsteller mit Schreibblockade. Sie alle sollen in der Propagandamaschinerie Nazideutschlands ihren Beitrag leisten. Basierend auf einer wahren Begebenheit, taucht die Leserschaft in eine düstere Zeit der neueren Vergangenheit ein. Der Autor bedient sich einer durchaus anspruchsvollen aber auch ausserordentlich schönen Sprache - es ist ein wahrer Genuss. Entsprechend hervorragend ausgearbeitet kommen da auch die einzelnen Figuren daher und runden das Buch zu einem stimmigen Ganzen ab - eingehüllt in einen dicken Satire-Mantel. Wenn auch grundlegend historisch korrekt, lässt es sich der Autor nicht nehmen, einen teilweise fast zynischen Blick auf die Akteure zu werfen. Mr. Goebbels Jazz Band ist definitiv kein Easy-Read für Zwischendurch und erfordert, dass man sich wirklich auf das Buch einlässt. Wer das macht, wird aber auch entsprechend belohnt.

Anspruchsvolle, literarische Satire

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 16.04.2025
Bewertungsnummer: 2467540
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein englischer Radiomoderator, eine bunt gemischte Jazz Band und ein Schriftsteller mit Schreibblockade. Sie alle sollen in der Propagandamaschinerie Nazideutschlands ihren Beitrag leisten. Basierend auf einer wahren Begebenheit, taucht die Leserschaft in eine düstere Zeit der neueren Vergangenheit ein. Der Autor bedient sich einer durchaus anspruchsvollen aber auch ausserordentlich schönen Sprache - es ist ein wahrer Genuss. Entsprechend hervorragend ausgearbeitet kommen da auch die einzelnen Figuren daher und runden das Buch zu einem stimmigen Ganzen ab - eingehüllt in einen dicken Satire-Mantel. Wenn auch grundlegend historisch korrekt, lässt es sich der Autor nicht nehmen, einen teilweise fast zynischen Blick auf die Akteure zu werfen. Mr. Goebbels Jazz Band ist definitiv kein Easy-Read für Zwischendurch und erfordert, dass man sich wirklich auf das Buch einlässt. Wer das macht, wird aber auch entsprechend belohnt.

Hat mich nicht gepackt

Forti am 19.04.2023

Bewertungsnummer: 1925216

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Handlung des Buches klingt absurd, ist es in Teilen auch, aber sie greift reale Begebenheiten auf: die Jazz-Band gab es wirklich. Sie war Teil der Radio-Propaganda, die die Nazis Richtung England sendeten. Die Sprache des Romans sticht hervor. Sie ist sehr ungewöhnlich und machte die Lektüre nicht gerade einfach. Das liegt nicht nur an der insgesamt gesteltzten Sprache, sondern noch mehr daran, dass auf wörtliche Rede fast vollständig verzichtet wird. Für mich deshalb ziemlich sperrig und den Lesefluss behindernd - andererseits ist das Buch dadurch natürlich etwas besonderes und hat für manch Lesenden bestimmt einen gewissen Reiz. Statt Gesprächen zwischen den Figuren sollte man also direkt Einblicke in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten erhalten. Mir blieben trotzdem alle Figuren fremd und unnahbar. Die Band ist eher Hintergrund als dass sie die tatsächliche Geschichte wäre - das hatte ich anders erwartet. Interessant aber das illustre Leben von William Joyce alias Wilhelm Froehlich, einem englischen Nazi, der aus Deutschland heraus Radiopropaganda machte. Der Roman konzentriert sich in der ersten Hälfte auf sein bewegtes Leben, seinen Werdegang, bevor er 1939 nach Deutschland migrierte und Teil der Propaganda wurde. Auch die surreale Realität, in der die Band sich in Kriegszeiten bewegt, hatte etwas faszinierendes: nah an der Macht, dabei aber Krieg, Verfolgung, Ermordung gekonnt ignorierend. Die Bandgeschichte blieb aber eher blass und die Figur Fritz Mahler, im Gegensatz zu den anderen offenbar eine fiktive Person, die kurioserweise einen Roman über die Band schreiben soll, blieb für mich völlig undurchsichtig. In Erinnerung wird mir William Joyce bzw Wilhelm Froehlich bleiben und ich frage mich, warum der Autor sich nicht einfach auf diese doch recht dankbare Figur konzentriert hat, denn der Rest des Buches hat mich nicht überzeugt. Mich hat das Buch leider nicht richtig gepackt. Es hat mich weder amüsiert, noch hatte ich das Gefühl, auf andere Art und Weise mit Gewinn aus der Lektüre gegangen zu sein. Schade.

Hat mich nicht gepackt

Forti am 19.04.2023
Bewertungsnummer: 1925216
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Handlung des Buches klingt absurd, ist es in Teilen auch, aber sie greift reale Begebenheiten auf: die Jazz-Band gab es wirklich. Sie war Teil der Radio-Propaganda, die die Nazis Richtung England sendeten. Die Sprache des Romans sticht hervor. Sie ist sehr ungewöhnlich und machte die Lektüre nicht gerade einfach. Das liegt nicht nur an der insgesamt gesteltzten Sprache, sondern noch mehr daran, dass auf wörtliche Rede fast vollständig verzichtet wird. Für mich deshalb ziemlich sperrig und den Lesefluss behindernd - andererseits ist das Buch dadurch natürlich etwas besonderes und hat für manch Lesenden bestimmt einen gewissen Reiz. Statt Gesprächen zwischen den Figuren sollte man also direkt Einblicke in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten erhalten. Mir blieben trotzdem alle Figuren fremd und unnahbar. Die Band ist eher Hintergrund als dass sie die tatsächliche Geschichte wäre - das hatte ich anders erwartet. Interessant aber das illustre Leben von William Joyce alias Wilhelm Froehlich, einem englischen Nazi, der aus Deutschland heraus Radiopropaganda machte. Der Roman konzentriert sich in der ersten Hälfte auf sein bewegtes Leben, seinen Werdegang, bevor er 1939 nach Deutschland migrierte und Teil der Propaganda wurde. Auch die surreale Realität, in der die Band sich in Kriegszeiten bewegt, hatte etwas faszinierendes: nah an der Macht, dabei aber Krieg, Verfolgung, Ermordung gekonnt ignorierend. Die Bandgeschichte blieb aber eher blass und die Figur Fritz Mahler, im Gegensatz zu den anderen offenbar eine fiktive Person, die kurioserweise einen Roman über die Band schreiben soll, blieb für mich völlig undurchsichtig. In Erinnerung wird mir William Joyce bzw Wilhelm Froehlich bleiben und ich frage mich, warum der Autor sich nicht einfach auf diese doch recht dankbare Figur konzentriert hat, denn der Rest des Buches hat mich nicht überzeugt. Mich hat das Buch leider nicht richtig gepackt. Es hat mich weder amüsiert, noch hatte ich das Gefühl, auf andere Art und Weise mit Gewinn aus der Lektüre gegangen zu sein. Schade.

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Mr. Goebbels Jazz Band

von Demian Lienhard

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Anna Harangozo

Orell Füssli Schönbühl – EKZ Shoppyland

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3/5

Spiel, um zu überleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um den Propagandaradiosender Germany Calling zu unterstützen, gründet Joseph Göbbels eine Big Band. Diese besteht aus den besten Musiker aus dem ganzen Land. Darunter auch Persönlichkeiten, welche eigentlich von Nazideutschland verfolgt werden. Durch ihre Anstellung sind sie geschützt und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Um diesen Erfolg zu dokumentieren und zu Propaganda zwecken zu nutzen, wird der Schweizer Schriftsteller Fritz Mahler engagiert. Dieser hat allerdings Probleme sich mit den Schriftsteller anzufreunden und mit seinem Roman zu beginnen. Erst langsam gewinnen die Musiker vertrauen und gewähren Mahler einen wunderbaren Einblick, in ihre Geschichte. Ich habe vor diesem Buch nie etwas über den Radiosender oder die erwähne Bigband gehört und so wurde mein Interesse geweckt. Allerdings bin ich mir nun nach dem Lesen nicht sicher, ob ich das richtige Publikum für diesen Roman war. Ich hätte mir mehr Fokus über die einzelnen Musiker gewünscht und weniger Fokus auf Fritz Mahler und William Joyce alias Lord Haw-Haw. Joyce ist zwar insgesamt durchaus interessant, allerdings suggeriert der Klappentext einen Fokus auf die Band. Diesen kriegt die Leserschaft allerdings erst gegen die Mitte des Buches, da es Fritz Mahler nicht gelingt, ihr Vertrauen zu gewinnen. Auch die Zeitsprünge bereiteten mir Mühe, mit dem Roman Schritt zu halten, denn durch die Natur eines Romanes, welcher auf wahren Begebenheiten basiert, gibt es viele davon. In der Retrospektive gelingt es mir kaum mehr diese einzelne Daten zuzuordnen, sie helfen aber während des Lesens eine gewisse Einschätzung der politischen Lage. Gefallen hat mir vor allem das Ende. Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, wieviel nun tatsächlich wahr ist und wieviel künstlerische Freiheit. Durch die Anmerkung eines Archivaren aus Bern hat sich da aber vieles aufgeklärt, auch wenn ich immer noch ein wenig skeptisch bin. Interessant ist auch die Schweizer Verwicklung in diesem Roman, durch finanzielle und materielle Unterstützung. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und hat mich oftmals dazu bewogen, weiterzulesen. Er ist etwas anspruchsvoller, als meine gewohnte Lektüre, aber dennoch unterhaltsam. Das Buch macht definitiv Lust auf mehr Informationen über diese Jazzband und den historischen Kontext und ist deshalb gerade für Leute mit Interesse an Musikgeschichte und dem zweiten Weltkrieg sehr interessant. Man muss ein wenig dranbleiben, aber es könnte sich lohnen
  • Anna Harangozo
  • Buchhändler/-in

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3/5

Spiel, um zu überleben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um den Propagandaradiosender Germany Calling zu unterstützen, gründet Joseph Göbbels eine Big Band. Diese besteht aus den besten Musiker aus dem ganzen Land. Darunter auch Persönlichkeiten, welche eigentlich von Nazideutschland verfolgt werden. Durch ihre Anstellung sind sie geschützt und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Um diesen Erfolg zu dokumentieren und zu Propaganda zwecken zu nutzen, wird der Schweizer Schriftsteller Fritz Mahler engagiert. Dieser hat allerdings Probleme sich mit den Schriftsteller anzufreunden und mit seinem Roman zu beginnen. Erst langsam gewinnen die Musiker vertrauen und gewähren Mahler einen wunderbaren Einblick, in ihre Geschichte. Ich habe vor diesem Buch nie etwas über den Radiosender oder die erwähne Bigband gehört und so wurde mein Interesse geweckt. Allerdings bin ich mir nun nach dem Lesen nicht sicher, ob ich das richtige Publikum für diesen Roman war. Ich hätte mir mehr Fokus über die einzelnen Musiker gewünscht und weniger Fokus auf Fritz Mahler und William Joyce alias Lord Haw-Haw. Joyce ist zwar insgesamt durchaus interessant, allerdings suggeriert der Klappentext einen Fokus auf die Band. Diesen kriegt die Leserschaft allerdings erst gegen die Mitte des Buches, da es Fritz Mahler nicht gelingt, ihr Vertrauen zu gewinnen. Auch die Zeitsprünge bereiteten mir Mühe, mit dem Roman Schritt zu halten, denn durch die Natur eines Romanes, welcher auf wahren Begebenheiten basiert, gibt es viele davon. In der Retrospektive gelingt es mir kaum mehr diese einzelne Daten zuzuordnen, sie helfen aber während des Lesens eine gewisse Einschätzung der politischen Lage. Gefallen hat mir vor allem das Ende. Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, wieviel nun tatsächlich wahr ist und wieviel künstlerische Freiheit. Durch die Anmerkung eines Archivaren aus Bern hat sich da aber vieles aufgeklärt, auch wenn ich immer noch ein wenig skeptisch bin. Interessant ist auch die Schweizer Verwicklung in diesem Roman, durch finanzielle und materielle Unterstützung. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und hat mich oftmals dazu bewogen, weiterzulesen. Er ist etwas anspruchsvoller, als meine gewohnte Lektüre, aber dennoch unterhaltsam. Das Buch macht definitiv Lust auf mehr Informationen über diese Jazzband und den historischen Kontext und ist deshalb gerade für Leute mit Interesse an Musikgeschichte und dem zweiten Weltkrieg sehr interessant. Man muss ein wenig dranbleiben, aber es könnte sich lohnen

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