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Necati Öziri

1. Vatermal

Vatermal »Gelacht, geweint, gelacht, geweint … Was für ein großartiges Gefühlsgewitter!« Sasha Marianna Salzmann

Aus der Reihe Zoom – näher dran!
Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Eray Egilmez

Spieldauer

6 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

99

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844936230

Beschreibung

Rezension

»Vatermal« von Necati Öziri ist ohne Zweifel eines der besten Bücher dieses Herbstes.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Eray Egilmez

Spieldauer

6 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

99

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844936230

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Anil

    1/5

    20.09.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ganz nett

    Die Bewertung von Brauneye29 trifft es auf den Punkt. Ganz nett, aber „mir persönlich hat das Buch (auch) so gar nichts gegeben. Im Grunde plätschert hier eine Familiengeschichte vor sich hin und eigentlich geht es gefühlt um eine mehr oder minder normale Geschichte zweier Jugendlicher, die gefühlt nicht wirklich viel anders lebten als es die meisten Jugendlichen tun. Klar, gibt es aufgrund der Abstammung mal das ein oder andere unschöne Erlebnis, aber eigentlich ist auch das normal.“

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der abwesende Vater

    Ein tolles Buch von einem Todgeweihten, der sich wegen Organversagens im Krankenhaus befindet und seiner Familiengeschichte gedenkt. Vor allem sein Vater, zu dem er nie Kontakt hatte, beschäftigt ihn. Das ganze spielt in einer türkischen Stadt, wahrscheinlich Istanbul. Mir hat die dichte Atmosphäre und der schnelle Rhythmus sowie die warmherzige Sprache gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

  • noiram

    5/5

    12.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend und authentisch

    Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Nachdem ich es angefangen hatte, konnte ich es kaum aus der Hand legen – es zog mich von der ersten Seite an in seinen Bann. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und berührt auf eine Art und Weise, die noch nachhallt. Was mir besonders gefallen hat, ist, wie verschiedene wichtige Themen und die Erfahrungen von unterschiedlichen Gruppen auf eine sehr sensible und tiefgründige Weise behandelt werden. Die Geschichte wirkte auf mich sehr authentisch und hat mich zum Nachdenken angeregt. Insgesamt ein wirklich bemerkenswertes Werk, das ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist toll, wenn ein Buch so viele Ebenen anspricht und einen so nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe es geliebt!

    Ich bin nach dem Roman "Dschinns" auf Vatermal gestoßen und ich habe beide Geschichten GELIEBT! Man taucht ein in eine Familiengeschichte, erlebt beim Lesen einen Gefühlschaos und kann das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen..

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nerelisin Arda? Peki, siz nerelisiniz?

    Vatermal liest sich wie eine Mischung aus Leidensweg und nostalgischer Biografie, wie süße Erinnerungen an bitterböse Momente. Es ist wie die Aufzeichnungen eines traurigen kleinen Jungen und der Rachefeldzug des Mannes, zu dem jener Junge geworden ist. Unser Protagonist Arda ist dem Tode nahe und schreibt die Erinnerungen an seine Kindheit nieder, die Geschichte seiner Familie, seiner Mutter und Schwester, deren Schicksalsschläge und Wege, seine eigenen und die seiner Jugendfreunde. Er schreibt sich alles von der Seele im Glauben, diese Zeilen an einen Vater zu richten, welcher vor vielen Jahren die Familie verlassen hat.„Ich möchte dir für immer die Möglichkeit nehmen, nicht zu wissen, wer ich war“, dies ist das Mantra der Zeilen, die er niederschreibt, zwischen Leben und Tod, zwischen der tödlichen Härte seiner Gegenwart und den Erinnerungen an seine Vergangenheit, die seiner Familie, an vieles, aber nie an einen Vater, der da war. Necati Öziri hat mit „Vatermal“ ein Stück Kunst erschaffen, welches das Abbild einer ganzen Generation an Jugendlichen darstellt, welche zwischen verschiedenen Welten in Sachen Familie, Kultur, Herkunft, Sprache und dem eigenen Verständnis der Existenz und nicht zuletzt ihres Platzes und ihrer Rolle in dieser Welt aufgewachsen sind. Er erzählt eine einzigartige Geschichte, die es aber in unzähligen ähnlichen Versionen immer wieder zu seiner Zeit und auch heute immer noch gibt, nur mit anderen Teilnehmern jener Geschichten. Mit anderen Aspekten, anderen Wurzeln, anderen Problemen, Sorgen, Ängsten und Wahrheiten. Aber es ist die immer gleiche Geschichte. Eine Geschichte um die Herkunft, um das Verständnis von einem selbst, um die Windungen des Schicksals, um die Grausamkeit der Gleichgültigkeit dieses Seins. Und eine Geschichte, die immer wieder beim gleichen Punkt endet. Wer sind wir? Die Teilnehmer dieses Lebens, jeder für sich, allein, als einziger Teilnehmer dieses Lebens. Was sind wir? Das Ergebnis unserer Teilnahme daran.

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  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Spiegel für unsere Gesellschaft

    Literarturstudent Arda liegt auf der Intensiv mit ungewissem Ausgang. Während er auf die nächste Visite, Blutentnahme und vor allem Besserung wartet, beginnt er – für den Fall, dass daraus nichts wird – an seinen Vater zu schreiben. Einen Vater, den er nie kennenlernte, der lieber zurück in die Türkei und dort ins Gefängnis ging, als in Deutschland zu bleiben, bei seiner Familie. Arda ist mit dieser Leerstelle im Leben aufgewachsen und hat sich dabei oft gefragt, wer sein Vater ist und warum er ging. So schreibt er ihm jetzt, erzählt seinem Vater von seinem Leben, aber auch dem seiner Schwester und dem seiner Mutter, um so am Ende hoffentlich verzeihen zu können. Ich-Erzähler Arda schildert sein Leben nicht geradlinig. Er beginnt im Krankenhaus und springt von da durch die Jahre – und durch die Perspektiven. Denn er erzählt seinem Vater, dessen Position wir in diesem Setting einnehmen, nicht nur von sich selbst, sondern geht als allwissender Erzähler bis in die Kindheit und Jugend seiner Mutter und seiner Schwester zurück, damit wir, aber vermutlich auch er selber, verstehen können, wie sie zu den Menschen geworden sind, die sie heute sind. Ich liebe Necati Öziris Erzählweise, die Perspektivwechsel, die sprachlichen Feinheiten, wie er Ardas Erfahrungen mit uns teilt (nach dieser Lektüre ist unter anderem der Besitz des deutschen Passes keine Selbstverständlichkeit mehr), wie unsentimental und gleichzeitig empathisch er Arda schlimme Erlebnisse schildern lässt und wie lebendig unter anderem Ardas Jugend vor unserem inneren Auge wird. «Vatermal» ist die fesselnde Geschichte einer Familie, eine Geschichte der Versöhnung, ein Spiegel für unsere Gesellschaft. Tragisch und zugleich leicht, mit viel sprachlichem Feingefühl: Schlicht grossartig! Für Fans von Fatma Aydemirs «Dschinns» oder Behzad Karim Khanis «Hund Wolf Schakal».

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Bewertungen (1)

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