Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.09.2023
Verlag
Verlag Antje KunstmannSeitenzahl
320 (Printausgabe)
Dateigröße
1749 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783956145759
Endlich achtzehn! Peter Gillitzer hat riesige Erwartungen an die neue Freiheit. Aber schon seine harmlosen Partypläne werden von den Eltern durchkreuzt. Peter Probst erzählt mit grossem Witz eine Generationengeschichte, in der sich die gesellschaftlichen Konflikte im Krisenjahr 1977 spiegeln. In wenigen Tagen wird Peter Gillitzer volljährig. Endlich kann er so leben, wie er will. Denkt er. Doch bereits das Geburtstagsfest im Hobbykeller scheitert, sein Vater verbietet ihm allen Ernstes, Mädchen einzuladen. Zum Glück gibt es Alternativen. Da ist ein Mann in der Nachbarschaft mit einem Haus voller Bücher, der ihm Zugang zu einer faszinierenden Welt verspricht. Zur Literatur, zu »echten« Schriftstellern. Für Peter ein Traum, den ihm der Nachbar erfüllen kann - dass der in ihn verliebt ist, wird Peter erst allmählich klar. Da sind die Mädchen, die Schwärmereien, der Sex und die Missverständnisse. Und da sind die Zweifel an den politischen Verhältnissen, gegen die Peters Freunde aktiv werden wollen. Aber, das fragt er sich, wie weit darf Widerstand gehen? Ist Gewalt gegen Sachen legitim? Sollen Revolutionäre in offenen Beziehungen leben oder doch besser enthaltsam? Irgendwann wächst ihm alles über den Kopf und er haut mit einem Freund nach Italien ab. Als die beiden zurückkommen, hat die politische Lage sich dramatisch zugespitzt. Sie geraten mitten in die Fahndung nach dem von Terroristen entführten Martin Schleyer und werden selbst verdächtigt.
Kundinnen und Kunden meinen
Gut gemacht!
Witch-Journal am 22.09.2023
Bewertungsnummer: 2027670
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Bei dem Titel - Ich habe Schleyer nicht entführt - kamen mir sofort die damaligen, schlimmen Zeiten in den Sinn. Ich habe die Zeit damals miterlebt und wollte nicht so ganz an dieses Thema wieder ran. Doch schon nach den ersten Seiten hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Das man auch so mit dem Thema umgehen kann, hat mich einfach nur begeistert. Der Autor - Peter Probst hat einen ganz besonderen Schreibstil. Er ist aufregend, macht Lust auf mehr, ist flüssig und sehr gerade. Das hat mir besonders gefallen. Die Story hat eine angenehme Leichtigkeit und spielt mit den gefühlen des Lesers. Einmal lustig, dann aber auch wieder sehr neugierig auf den Weitergang. Das Kopfkino setzt schon nach wenigen Seiten ein. Peter Probst hat es wunderbar geschafft, seine Protagonisten so einzusetzen, das jeder seine Rolle spielt, wie es vom Autor gedacht war. Der trockene Humor, der den Roman durchfließt, war genau mein Ding. Die Story ist einfach nur toll. So geht Leben wirklich. DIe Langweile hat hier erst einmal Pause. Das ist gut so. Danke Peter.