Sigmund Freuds figürliche Psychoanalyse Der Moses Michelangelos und die Sammlung von Idolen
Aus der Reihe
Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.07.2023
Verlag
Schwabe Verlag (Basel)Seitenzahl
160 (Printausgabe)
Dateigröße
6824 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783796547898
Sigmund Freuds Untersuchung des Moses von Michelangelo sowie seine Sammlung antiker Kleinskulpturen bieten, gemeinsam betrachtet, Elemente einer visuellen Psychoanalyse, die dem ikonoklastischen Grundzug dieser Wissenschaft widerspricht. Freud bezog seine Statuetten in die Behandlungspraxis ein und liess sich auch selbst von ihnen inspirieren. Seine Sammlung, das zeigt dieser Band, ist ein Schlüssel für seine Wissenschaft des Unbewussten. Um ihre Wirkung zu nutzen, musste Freud diese Form der Behandlungspraxis verbergen, sie «verhüllen». Wenn man diese Motive berücksichtigt, ist zu erschliessen, wie stark die Psychoanalyse als ein Ort der Befreiung von kulturellen Zwängen gedeutet werden kann: Freuds Beschäftigung mit dem Moses und seine Sammlung waren die Antipoden zum mosaischen Bilderverbot. Auf diese Weise konnte er den unterkundigen Bildern der Traumata einen Freiheitsraum vermitteln, in dem sich diese bewältigen liessen.
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